Montag, 14. August 2017

Aufgebraucht | Juli & August 2017

Die Hälfte vom August ist ja schon vorüber, deshalb haben sich in diesen "Aufgebraucht" Post auch Produkte aus dem August geschummelt. Ich gehe mit meinen Sachen immer sehr sparsam um, deshalb brauche ich auch sehr lange, um etwas wirklich komplett leer zu machen. Dennoch ist im Juli ein bisschen was zusammengekommen, zu dem ich euch jeweils kurz meine Meinung verraten werde.


Gliss Kur Summer Repair Shampoo und 1-Minute Intensivkur
Ich hatte sowohl Shampoo als auch Kur mit in meinem Sommer Urlaub und ich hatte das Gefühl, dass es meine Haare bei der aggresiven Sonne gut gepflegt hat. Allerdings habe ich keinen Vergleich ob ein ähnliches Shampoo mit entsprechender Kur nicht den selben Effekt erzielt hätte.


ISANA Around the World Duschgel - fernes Tahiti
Das Duschgel riecht so richtig schön nach Sommer. Die Mischung aus Kokos und Litschi riecht sehr angenehm, jedoch bleibt nach dem duschen kaum etwas davon auf der Haut übrig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Duschgel meine Haut austrocknet und ich nach dem Duschen nicht auf Cremen verzichten kann.

The Body Shop - Vanilla Chai Handcreme
Die Vanilla Chai Handcreme war Bestandteil der letztjährigen Weihnachtskollektion. Ich bereue es jetzt schon, dass ich mich nicht mit sämtlichen Produkten der Vanilla Chai Reihe zehnfach eingedeckt habe, denn der Duft ist umwerfend. Auch der Pflegeeffekt der Handcreme hat mir sehr gut gefallen. Perfekt für spröde Winterhände. Ich hoffe, dass es dieses Jahr eine ähnliche Duftreihe in der Weihnachtskollektion geben wird.


Ratiopharm - Hyaluron Augentropfen
Augentropfen gehören zu meiner täglichen Schminkroutine einfach dazu. Ich wache morgens leider immer mit sehr trockenen Augen auf und bin somit auf gute Tropfen angewiesen. Die von Ratiopharm haben mir ganz gut gefallen, jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach welchen, dessen Wirkung länger anhält.

Bioderma - Sébium AKN
Die Sébium Reihe von Bioderma gehört zu meinen Heiligen Gralen. Meine Pflegeroutine besteht zu großen Teilen aus den Bioderma Produkten und meine Haut merkt es quasi über Nacht, wenn ich diese nicht benutze. Ich habe leider eine sehr anstrengende Mischhaut der man es kaum recht machen kann. Aber die Sébium Produkte helfen mir sehr dabei, das Problem unter Kontrolle zu halten.

Freitag, 11. August 2017

Rezension | "Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas

Buchinformationen

Originaltitel: A Court of Thorns and Roses | Autor: Sarah J. Maas | Verlag: DTV Verlag
Format: gebunden mit Schutzumschlag | Seiten: 480 Seiten | ISBN: 978-3-423-76163-5
Preis: 18,95€ [D]

Erschienen am 10. Februar 2017
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Reiheninformation

Band 1: Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen
Band 2: Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Band 3: N.N.
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Ich und dieses Buch hatten wirklich ernsthafte Startschwierigkeiten. Der Prolog zog sich hin, der Schreibstil war mir viel zu trocken und ich dachte wirklich, dass ich es nicht weiterlesen würde. Ich konnte es mir überhaupt nicht erklären, wieso dieses Buch so gehypt wird. Dass ich es im Nachhinein aber abgöttisch lieben würde und selbst eine Woche nach Beenden des Buches immer noch daran denken würde, habe ich tatsächlich nicht erwartet. Aber anscheinend ziehe ich solche Bücher in letzter Zeit verstärkt an. Man sollte ein Buch halt nie nach dem ersten Kapitel beurteilen.

Das Buch erzählt die Geschichte von der neunzehnjährigen Feyre, deren Name ich wahrscheinlich nach wie vor nicht richtig aussprechen kann. Sie lebt in einem ärmlichen Menschendorf südlich der Mauer nach Prythian, dem Land der Fae. Als sie im Wald auf der Jagd ist, begegnet sie einem riesigen Wolf, der ihr jedoch nicht feindselig erscheint. Dennoch sieht sie keine andere Möglichkeit als ihn zu töten, um kein Risiko einzugehen und mit dem Leben davonzukommen.

Durch den Verkauf des Wolffelles erhofft sie sich ein gutes Maß an Geld, um für ihre Familie zu sorgen. Ihr Vater ist dazu nicht mehr in der Lage, seit er das gesamte Vermögen der Familie mit einem kaufmännischen Deal verloren hat und seitdem gebrochen ist. Feyres Schwestern sehen sich aber nach wie vor als etwas Besseres und lassen keine Gelegenheit aus, ihr Schicksal zu bejammern. An Feyres Stelle wäre ich wahrscheinlich schon längst von Zuhause abgehauen, jedoch hat sie ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, auf die Familie aufzupassen.

Jedenfalls hat die Autorin es wirklich grandios hinbekommen, diesen Teil der Geschichte mit einer derartig hoffnungslosen Atmosphäre auszuschmücken, dass ich tatsächlich paarmal das Bedürfnis hatte das Buch beiseite zu legen und einmal durchzuatmen. Jedoch war ich auch an dem Punkt noch kein richtiger Fan des Buches. Ich hatte die Befürchtung, dass diese negative Atmosphäre sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen wird und einfach keine Freude dabei aufkommen wird.

Die Stimmung wendet sich jedoch schlagartig, als buchstäblich die Hölle über Feyres Haus hereinbricht. Eine riesige tierartige Gestalt aus Prythian taucht bei ihr auf und fordert einen Tribut für den getöteten Wolf. Denn dieser war ein Fae, genauso wie das Biest. Man hat es ja fast erwartet, nachdem Feyre im ersten Kapitel schon die Vermutung geäußert hat.

Der Fae verweist auf einen Vertrag zwischen den Fae und den Menschen, welcher besagt, dass ein Leben für das andere herhalten muss. Bedeutet: tötet ein Mensch einen unschuldigen Fae, muss dieser sein Leben dafür geben. Feyre, die sich langsam als ziemlich tough erweist, will für ihre Schuld einstehen und macht sich schon mit dem Gedanken vertraut, von dem Tier in Stücke gerissen zu werden. Dieser bietet ihr jedoch eine andere Möglichkeit an.

Sie soll ihr Leben mit ihm am Frühlingshof in Prythian verbringen. Nicht als Sklavin, sowie die Fae früher Menschen bei sich hatten, sondern quasi als Hofmitglied. Da stellt sich mir jedoch die Frage WIESO??? Erst fordert er ein Leben für seinen getöteten Fae Freund und dann sowas? Irgendwas ist da merkwürdig und dieses Gefühl verstärkt sich von Seite zu Seite.

Von Seite zu Seite ist ein gutes Stichwort, denn ab dann wurde das Buch zu einem Pageturner und hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Mit einem Mal habe ich verstanden, wieso jeder dieses Buch so sehr liebt.

Als Feyre am Frühlingshof ankommt, beginnt die Geschichte dann richtig. Dort erfährt sie von einer Seuche, die den Hof in Angst und Schrecken versetzt und allen Bewohnern langsam ihre Magie raubt. Ich fand es super interessant, als man nach und nach mehr über Prythian erfahren hat und über die Geschichte der Fae. Einige Kreaturen aus der Welt der Fae haben mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, was aber auch dem Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Am Anfang hat mich dieser wirklich abgeschreckt, aber als Feyre dann am Frühlingshof ankommt, hat sich das Blatt echt gewendet. Die Geschichte ist so anschaulich erzählt, dass einem regelrecht ein Film vor Augen abläuft. Man kann gar nicht anders, als sich alles bildlich vorzustellen.

In ihrem neuen Zuhause findet Feyre heraus, dass der Fae der sie ihrer Heimat entrissen hat, auf den Namen Tamlin hört und der High Lord des Frühlingshofes ist. Feyre macht währenddessen keinen Hehl aus ihrem unverblümten Hass gegen die Grausamkeit der Fae, jedoch findet sie schnell heraus, dass der Frühlingshof alles andere als grausam ist. Tamlin versucht ihr ein schönes Leben in seinem Anwesen zu bereiten und einmal mehr fragt man sich, was das ganze eigentlich soll. Hier geht es doch um mehr, als einen Vertrag zwischen Menschen und Fae.

Es wird immer mysteriöser und dann taucht plötzlich jemand auf, auf den man eigentlich das ganze Buch hindurch gewartet hat. Ich zumindest. Denn auf sämtlichen Social Media Kanälen sieht man in Verbindung zu dem Buch eigentlich nur einen Charakter mit Feyre: Rhysand, der mysteriöse Fremde vom Hof der Nacht. Bei seinem ersten richtigen Auftritt bedroht er Tamlin im Auftrag einer unbekannten Macht und Feyre vermutet, das doch mehr hinter der Geschichte über den Frühlingshof steckt, als man ihr erzählen will.

Ihre Vermutung wird schnell zur bitteren Gewissheit und Feyre sieht sich ihrem größten Alptraum gegenüber. Gut für uns, dass wir währenddessen mehr über Rhysand lesen können. Er ist definitiv nicht das, für was man ihn auf den ersten Blick hält. Aber das Bild des mysteriösen Fremden passt einfach zu gut zu ihm und plötzlich versteht man, wieso alle Leute Rhysand und Feyre so vergöttern. Ich habe es so genossen die Szenen mit den beiden zu lesen, es hat einfach so süchtig gemacht. Die Chemie und die Interaktionen zwischen den Beiden ist einfach auf den Punkt und ich hoffe einfach so sehr, dass man viel mehr über Rhysand und seine Geschichte im Folgeband erfährt.

Insgesamt bin ich ein großer Fan der Geschichte geworden und werde mir die Reihe sehr wahrscheinlich auch auf Englisch kaufen. Das ist eigentlich immer ein Zeichen für mich selber, dass mich ein Buch komplett für sich eingenommen hat. Feyre ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin, von der ich einfach gerne noch mehr lesen möchte. So verhält es sich aber tatsächlich fast mit allen Charakteren, weil jeder für sich seinen individuellen Charme hat. Natürlich hat Rhysand es mir besonders angetan, gebe ich ja zu. Ich möchte einfach viel viel mehr aus der Welt der Fae lesen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich so schnell genug davon bekommen werde. Ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Buchreihe.

Dienstag, 8. August 2017

Review + Swatches | Juvia's Place The Saharan Palette

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Paletten von Juvia's Place eigentlich nie so richtig ein Thema für mich waren. Sie waren in Deutschland nur sehr schwer erhältlich und wenn dann nur zu einem völlig überteuerten Preis. Dennoch juckt es einem immer ein wenig in den Fingern, wenn man auf YouTube oder Blogs die ganzen tollen Swatches sieht. Doch selbst die tollste Pigmentierung war nicht Grund genug für mich, irgendwo mit viel Mühe in Übersee zu bestellen.
Plötzlich entschied sich jedoch BeautyBay, einige Produkte von Juvia's Place in ihr Sortiment zu nehmen. Für mich gab es dann kein Zögern mehr und die Neugier siegte.
Leider war die Auswahl nicht sehr groß, und so entschied ich mich für die Saharan Palette.


Wie man sieht, befinden sich in der Farbauswahl hauptsächlich Rot- und Brauntöne. Laut Juvia's Place Website diente die traditionelle Gesichtsbemalung eines afrikanischen Volkes namens Fulani als Inspiration für die Palette. Ich werde wahrscheinlich besonders im Herbst sehr oft zu der Palette greifen, weil ich dann einfach gerne auch mal ein dunkleres Augen Make-Up trage und gerne mal mit Orange- oder Rottönen experimentiere.


Wenn ich mir Swatch Videos auf YouTube anschaue, bin ich ja grundsätzlich immer erstmal ein wenig skeptisch. Es wird ja alles immer sehr beschönigt dargestellt. Bei den Juvia's Place Paletten habe ich immer den Satz vieler YouTuber im Kopf: "Look how pigmented it is!". Dieser Satz weckt in mir dann auch häufig den Drang, selbst herauszufinden wie "pigmented" die Lidschatten denn nun wirklich sind. Man fühlt sich schon ein bisschen herausgefordert. Zu der Saharan Palette kann ich aber guten Gewissens sagen, dass sie tatsächlich so gut pigmentiert ist, wie immer erzählt wird. Die folgenden Swatches habe ich mit dem Finger gemacht, ohne eine Lidschatten Base.


Mein liebster Lidschatten aus der Palette ist definitiv "Fula". Pinke Beerentöne haben es mir momentan einfach angetan. Trotz der unterschiedlichen Texturen, lässt sich jeder Lidschatten einwandfrei auftragen und verblenden. Häufig muss man ja gerade mit den matten Lidschatten in einer Palette kämpfen, da diese eine sehr kreideartige Textur haben. Und auch wenn der schwarze Lidschatten ein wenig danach aussehen mag, kann ich jeden beruhigen, denn auch mit "Chad" lässt sich ohne Probleme arbeiten. Im Alltag habe ich in den letzten Wochen häufig "Katsina" in der Lidfalte und am unteren Wimpernkranz, sowie "Lulu" auf dem gesamten Lid getragen. Mit einer Base halten die Lidschatten den ganzen Tag ohne zu verrutschen und an Farbe zu verlieren.

Insgesamt bin ich mit der Palette sehr zufrieden. Jeder der die Möglichkeit hat, unkompliziert an sie heranzukommen, investiert in eine solide Palette mit tollen Farben. Man braucht keine zusätzlichen Lidschatten um ein komplettes Augen Makeup damit zu zaubern, sondern hat alles, was man braucht, in einem Paket. Egal ob Alltags- oder Augen Makeup, die Saharan Palette kann man zu jedem Anlass nutzen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension | "Paper Prince" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Broken Prince | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Paperback | Seiten: 368 Seiten | ISBN: 978-3-492-06072-1
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 03. April 2017
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Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
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„Paper Prince“ ist der zweite Band der Paper Serie und knüpft direkt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Im Gegensatz zu „Paper Princess“ wird die Geschichte hier abwechselnd aus der Perspektive von Reed und Ella erzählt. Das bedeutet, wir bekommen endlich auch mal Reeds Sicht der Dinge geschildert. Besonders interessant fand ich zu lesen, wie er das Ende des ersten Bandes erlebt hat. Diverse Ereignisse werden so in ein ganz anderes Licht gerückt und ich finde, dass es clever gelöst wurde, im zweiten Band Reeds Perspektive mit einzubauen.

Nach Ellas Verschwinden hängt der Haussegen zwischen den Brüdern im Hause Royal ordentlich schief, denn jedem ist klar: Reed ist schuld. Meiner Meinung nach wurde es auch mal Zeit, dass die anderen Brüder ihm mal klar zeigen, was Sache ist.

Nun hatte ich erwartet, dass die Haupthandlung des Buches darin besteht, Ella zu finden und zur Rückkehr zu bewegen. Ob mir das so gut gefallen hätte, ist fragwürdig und zum Glück kam es auch anders. Denn dieser Part war bereits vor Ende der ersten hundert Seiten abgehandelt. Vielmehr steht hier besonders Reeds Konflikt mit sich selber und seinen vergangenen Taten im Mittelpunkt, ebenso wie seine Beziehung zu Ella. Hauptpunkt der Geschichte sind jedoch Brookes dubiose Machenschaften.

Nachdem Brooke ja eher einen untergeordneten Part in „Paper Princess“ gespielt hat, ist sie in „Paper Prince“ eindeutig die Hauptantagonistin. Zur Seite steht ihr dabei Dinah, die Exfrau von Ellas verstorbenem Vater. Es hat den Anschein, als ob sie beide die Royals um eine ganze Menge Geld erleichtern wollen, jedoch jeweils auf ihre eigene Art und Weise. Die beiden sind buchstäblich das personifizierte Böse. Die Intrigen sind also vorprogrammiert, was ich ja an einem Roman immer ganz reizend finde. Man weiß nie, was die werten Damen als nächstes planen um zu ihrem eigenen Vorteil Leute zu vernichten.

Und während Ella vehement versucht Reed zu ignorieren, schreitet Brooke zur Tat und verlangt von Reed, dass er ihr dabei hilft, wieder mit Callum zusammenzukommen und ihm ihr Kind unterzujubeln. Als wäre dies nicht genug, zerbricht nun auch noch das Machtgefüge der Royals an der Schule. Sehr zum Leidwesen seiner Brüder. Besonders Easton hält Reed nun immer wieder vor Augen, was er eigentlich angerichtet hat. Ich muss auch zugeben, dass mir Easton als Charakter immer mehr gefällt. Ich habe es wirklich genossen, seine Szenen mit Ella zu lesen, da man wirklich merkt, wie sehr er mittlerweile an ihr hängt und welches Verhältnis sie zueinander aufgebaut haben (auf rein geschwisterlicher Basis natürlich). Auf eine gewisse Art und Weise brauchen die Beiden einander und es ist einfach schön zu lesen.

Ellas Disput mit Reed und ihr spontanes Verschwinden hat nun aber leider auch zur Folge, dass sie in der Schule wieder Opfer grausamer Anfeindungen wird. Besonders Jordan glaubt nun die Fäden an der Astor Park in der Hand zu haben, wo Reed alles schleifen lässt, und verspricht Ella das Leben zur Hölle zu machen. Und das die werten Schüler der Astor Park nicht zimperlich sind, wissen wir spätestens seit Ellas Aufeinandertreffen mit Daniel Delacorte im ersten Band. Man wird also kaum sagen können, dass beim Lesen Langeweile auftritt. Ella wächst jedoch langsam in ihre Rolle als Royal hinein und so dürfen wir miterleben, wie sie den Spieß einfach mal umdreht. Ich habe es ja immer sehr gerne, wenn man Charakter Entwicklungen in einer Buchreihe beobachten kann und ich denke, dass wir von Ella noch einiges erwarten können.

Obwohl es zwischen Ella und Reed ja ordentlich gekracht hat, gibt es zum Glück nicht diese großen melodramatischen Momenten zwischen den Beiden. Ella vertritt ihre Meinung und macht es Reed wirklich nicht einfach. Dieser wirkt mittlerweile nahezu gebrochen und hat nur noch eines im Kopf: Ella zurückzugewinnen. Letzten Endes müssen wir aber nicht komplett auf die romantischen Liebesszenen verzichten, denn im Endeffekt ist „Paper Prince“ schließlich ein New Adult Roman. Ein großer Pluspunkt ist auch an dieser Stelle wieder, dass es diverse Kapitel aus Reeds Perspektive gibt, die auch die Kehrseite zu Ellas Wahrnehmung zeigen.

Band 2 der Paper Reihe lebt also von allerhand Intrigen und Spannung. Die Geschichte ist sehr unberechenbar und man weiß nie, was als nächstes passieren wird. Durch den leichten Schreibstil ist die Geschichte schön kurzweilig und man kann sie gut in einem Rutsch weglesen.

Das Ende hat mich wirklich offenem Mund dasitzen lassen und ich habe es satte dreimal gelesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Selten habe ich so einen Cliffhanger vor Augen gehabt. Es gibt keinen Zweifel, dass ich so schnell es geht zur Fortsetzung greifen werde und diese mit Sicherheit genauso verschlingen werde.

Freitag, 14. Juli 2017

Mein riesen Sephora und Douglas Haul | Too Faced, Kat von D, Huda Beauty und Becca

Vor einigen Tagen habe ich bereits auf Instagram ein Foto von meinem Sephora und Douglas Haul gepostet und es hat für meine Verhältnisse wirklich viele Likes bekommen. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut und da ich selber immernoch ganz aufgeregt bin was meine neuen Schätze angeht, wollte ich euch gerne alles detailliert in einem Blogpost vorstellen. Tatsächlich ist genau ein Teil von Douglas und der Rest stammt aus dem frisch gelaunchten deutschen Sephora/Galeria Kaufhof Onlineshop.


Fangen wir gleich mal mit einem Must-Have an, wo ich gar nicht lange überlegen musste. Für mich war von Anfang an klar, sobald Sephora seinen Shop öffnet, werde ich mir die Sweet Peach Palette kaufen. Es gibt ja viele Blogger und Youtuber, die den Geruch der Palette überhaupt nicht ausstehen können. Ich für meinen Teil finde den Geruch aber tatsächlich toll. Ob es jetzt wirklich nach Pfirsichen riecht, sei jetzt mal dahingestellt. Es riecht aber auf jeden Fall sehr süßlich und lecker!


Das wichtigste an einer Lidschatten Palette ist aber nicht der Geruch, sondern die Farben. Mein Hautton schwankt je nach Jahreszeit zwischen hell und leicht gebräunt. Und die Farben in der Palette schmeicheln beidem. Sie sind alle sehr tragbar im Alltag und durch die Paech Töne mal etwas Besonderes im Vergleich zu den regulären Nude Tönen. Allerdings glaube ich, dass ich bevorzugt im Frühling und Sommer zur Sweet Paech Palette greifen werde und im Herbst und Winter dann lieber wieder auf etwas dunklere Töne umsteige.


Ein weiterer großer Wunsch von mir war die Alchemist Highlighter Palette von Kat von D. Ich habe vorher schon gehört, dass die Highlighter sehr klein sein sollen, aber in echt kamen sie mir fast noch kleiner als erwartet vor. Sie sind gerade mal so groß wie ein 1€ Stück. Jedoch bin ich so begeistert von der Palette, dass ich mich gar nicht lange darüber aufregen möchte.



Sobald ich die Highlighter das erste Mal geswatched habe, war ich sofort verliebt. Ich habe einfach eine Schwäche für Duochrome Highlighter. Für ein auffälliges Abend Makeup kann man soviel damit anstellen, aber auch im Alltag trage ich diese gerne leicht aufgetragen, nur mit Foundation und Maskara geschminkt. Besonders im Augen Innenwinkel machen sich Duochromes immer ganz wundervoll.


Da ich mich einmal quer durch alle Marken gekauft habe, machen wir nun weiter mit den Liquid Lipsticks von Huda Beauty. Bei der Farbauswahl ist mir gleich aufgefallen, dass diese eher für Mädels mit einem dunkleren Hautton gemacht sind. Nichts desto trotz habe ich mich an die Farbe "Muse" herangewagt, ein schönes Bordeauxrot. Wenn ich nicht gebräunt bin, sieht er tatsächlich etwas zu dunkel an mir aus. Aber mit einem Teint der so richtig schön von der Sonne geküsst wurde, ist die Farbe mit Sicherheit der Knaller. Vielleicht kommt der Sommer ja noch zu uns.


Als nächstes habe ich mir einen der Sweethearts Blushes in der Farbe "Peach Beach" von Too Faced gegönnt. Die Farbabgabe ist tatsächlich nicht so gigantisch, aber dafür zaubert der Blush einen zart gebräunten Effekt auf den Wangen. Mich ärgern die Schimmerpartikel ein bisschen, weil die teilweise doch sehr stark glitzern wenn man in der Sonne ist. Aber trotzdem gefällt mir die Farbe ganz gut und ich werde noch ein wenig damit herumexperimentieren.



Mein letzter Artikel der Sephora im Warenkorb gelandet ist, ist die Too Faced Natural Love Palette. Meine Lieblingstöne waren gleich von Anfang an "Kittens" und "Bunny Nose". Ich finde die Farbauswahl wirklich sehr gelungen, auch wenn die Lidschatten von der Qualität alle sehr unterschiedlich sind. Man muss halt ein bisschen herumprobieren um das beste Ergebnis zu erzielen.


Hier nochmal ein paar Swatches meiner Lieblingstöne (von oben nach unten): Bunny Nose, Kittens, Fairytale, Honeymoon, Love Bug

Mein letztes Schätzen habe ich mir bei Douglas bestellt. Da diese ja nun auch Becca in ihr Sortiment übernommen haben, konnte ich nicht widerstehen und habe mir den Prysmatic Amethyst Highlighter gegönnt. Meine Liebe zu Duochrome Highlightern habe ich ja oben schon erwähnt, deshalb ist es auch kein Wunder, dass ich diesen hier wirklich anbete.



Wie man sieht, hinterlässt der Highlighter nur einen leichten Hauch an rosafarbenem Glow und macht sich deshalb auch perfekt im Alltag. Grundsätzlich muss man mit farbigen Highlightern ja immer vorsichtig umgehen, das es sonst wirklich seltsam aussieht. Aber auch als Ergänzung zu einem dezenten Augenmakeup macht sich der Prysmatic Amethyst wirklich gut.


Das war also mein zugegebenermaßen sehr ausschweifender Beauty Haul und diesen Monat wird hoffentlich auch nichts mehr dazukommen. Ich bin gespannt was Sephora und Douglas sonst noch so in ihre Shops aufnehmen werden, auch wenn das nichts Gutes für den Geldbeutel bedeutet. Trotzdem war es mal schön, sich so viel zu gönnen, da ich an jedem einzelnen Teil viel Freude habe. Wie schaut es bei euch aus? Was habt ihr euch schon von Sephora gegönnt?

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Onleihe App | nie wieder ein schlechtes Buch erwischen

Es kennt bestimmt jeder von euch. Man geht in eine Buchhandlung, sieht ein Cover und kauft das Buch. Leider bin ich auch so ein Mensch, der gerne mal nach dem Äußeren eines Buches urteilt und sich gutgläubig denkt, dass der Inhalt dem schon gerecht wird. Nicht selten erlebt man dann zu Hause die böse Überraschung und hat wenig Freude an dem Buch. Eine gute Möglichkeit um dies zu umgehen ist natürlich das Buch vorher gelesen zu haben, sei es ganz oder nur die ersten zehn Kapitel. Ich persönlich finde Leseproben immer viel zu kurz um sich ein richtiges Urteil über ein Buch erlauben zu können. Um wirklich zu wissen, ob sich der Kauf eines Buches lohnt, habe ich die Onleihe App für mich entdeckt.


Die Onleihe App ist quasi wie eine Bücherei auf dem Handy oder Tablet. Man kann in einem großen Katalog verschiedenster Kategorien stöbern und sich Bücher als Ebooks ausleihen. Alles was man dafür braucht ist ein Bibliothekskonto. Ob eure Bücherei bei der Onleihe mitmacht, erfragt ihr am besten direkt vor Ort. Einloggen kann man sich dann mit den selben Daten, die man auch für das Online Verzeichnis der jeweiligen Bücherei benutzt.


Ich selber stöbere immer gerne in den Kategorien "Jugenbücher" sowie "Romamen & Erzählungen". Die Auswahl hält weitestgehend mit gängigen Neuheiten mit. Allerdings sind diese häufig für mehrere Monate im Voraus reserviert.
Sobald ich dann ein Buch gefunden habe, was mich interessiert, entscheide ich, ob ich es als Hörbuch oder Ebook ausleihen möchte. Oftmals ist aber auch nur eines von beiden im Katalog verfügbar. Ein Hörbuch kann man für maximal 7 Tage ausleihen und ein Ebook für maximal 14. Und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.



Praktisch finde ich außerdem, dass man sich die Bücher und Hörbücher auf sein Gerät laden kann und somit auch offline darüber verfügen kann. Bedeutet wenn ich beispielweise spazieren gehe, kann ich unterwegs ganz entspannt mein Hörbuch hören. Oder gerade im Sommer eignet es sich auch perfekt für den Strandurlaub.

Ich bin eine Leserin, die Bücher mehr als einmal zur Hand nimmt. Es gibt Bücher die habe ich fünf bis zehnmal gelesen. Deshalb geht für mich die Strategie super auf, ein Buch zunächst über die Onleihe zu lesen und dann zu entscheiden, ob ich es auch in meinem Regal stehen haben möchte. So habe ich es auch vor kurzem mit "Die Rote Königin" von Victoria Aveyard gemacht und habe in diesem Falle sogar eine positive Überraschung erlebt. Ich bin davon ausgegangen, dass mir das Buch nicht gefallen wird und durch das Lesen in der Onleihe wurde ich doch noch vom Gegenteil überzeugt. Für mich ist die App fest in meine Leseroutine integriert und auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken.

Dienstag, 27. Juni 2017

Rezension | "Paper Princess" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Paper Princess | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Paperback | Seiten: 384 Seiten | ISBN: 978-3-492-06071-4
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 01. März 2017
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Paper Princess war für mich ein typischer Cover Kauf. Es hat mich einfach angezogen im Laden und ich musste es haben. Da ich New Adult Romane ja sowieso liebe, gab es auch kein wenn und aber. Zunächst hatte ich so meine Zweifel, dass mir das Buch gut gefallen würde, zumal man schnell merkt, dass die Geschichte an sich nichts Neues ist und auch nicht viel Tiefe mit sich bringt. Und trotzdem ist Paper Princess eines dieser Bücher, die einen fesseln, ohne dass man es merkt.

In der Geschichte geht es um die siebzahnjährige Ella Harper. Seit dem Tod ihrer Mutter kämpft sie sich ganz alleine durchs Leben und hält sich mit fragwürdigen Jobs in Stripclubs über Wasser. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und sie glaubt auch nicht, dass sich das jemals ändern wird. Ich empfand Ella sofort als eine starke junge Frau, die trotz ihrer schwierigen Lebenssituation einen kühlen Kopf bewahrt, und tut was sie kann, um sich durchs Leben zu kämpfen. Sie zerfließt nicht in Selbstmitleid, sondern legt selbst im Angesicht ihrer zwielichtigen Jobs einen gewissen Stolz an den Tag.

Bedingt durch ihre Erfahrungen legt Ella viel Skepsis gegenüber anderen Menschen an den Tag. Als dann plötzlich ein Mann namens Callum Royal in ihrer Schule auftaucht und sich als bester Freund und Kollege ihres Vaters vorstellt, verfällt Ella deshalb schnell in Abwehrhaltung. Aber wer würde das nicht? Und als sei das nicht schon genug, behauptet Callum auch noch, dass ihr Vater tot ist und er ihr Vormund sei.

Ich dachte mir nur: nein! Nein nein nein! Sowas gibt es nicht, so läuft das nicht. Gutaussehender und reicher Typ mittleren Alters taucht in der Schule auf um sie zu adoptieren oder so? An Ellas Stelle hätte ich sofort gedacht, dass das irgendein Typ aus ihren Nachtclubs ist, der definitiv nichts Gutes im Schilde führt. Aber zum Glück lässt Ella sich nicht so leicht überzeugen und geht zunächst auf Distanz.

Callum lässt allerdings nicht locker und sucht sie in einem der Nachtclubs auf, in denen sie tanzt. Er bietet ihr zehntausend Dollar an, für jeden Monat, den sie bei ihm bleibt und brav ihren Schulabschluss macht. Meiner Meinung nach macht ihn das nicht gerade vertrauenswürdiger. Doch dieses Mal erwägt Ella keine Fluchtversuche und gibt dem Ganzen eine Chance.

Callum nimmt sie mit zu seinem Flugunternehmen, welches er zusammen mit Ellas Vater Steve aufgebaut hat. Als sie jedoch seine Villa sieht, wird ihr das gesamte Ausmaß seines Reichtums erst bewusst. Ella fühlt sich natürlich total fehl am Platz. Sie kommt buchstäblich von der Straße und soll sich nun hier eingewöhnen?

Dass Callums Rolle als Vormund doch gar nicht so abwegig ist, zeigt sich, als er Ella seine fünf Söhne vorstellt. Elterliche Erfahrung hat er also allemal. Jedoch sind die Brüder sich mit ihrem Vater alles andere als grün und Ellas Anwesenheit macht die Situation keinesfalls leichter. Besonders Callums Sohn Reed scheint eine besondere Abneigung gegen sie zu hegen, auch wenn es keinen Grund dafür geben mag. Er dichtet Ella ein falsches Spiel an und versucht sie laufend einzuschüchtern und irgendwie loszuwerden.

Ab und zu ist es ganz lustig mitzuerleben, wie Ella und Reed gegenseitig ihren Kampf austragen, doch genauso oft denkt man sich, dass Reed einfach viel zu weit geht. Besonders als er sie mitten in der Nacht nach einer Party auf der Straße aussetzt.

Auch an ihrer neuen Schule fühlt Ella sich wie ein absoluter Außenseiter zwischen den ganzen reichen Tussis. Nur in Valerie findet sie eine bodenständige Freundin. Sie ist lustig, aufrichtig und für jeden Spaß zu haben. Ich glaube eine Freundin wie sie hätte jeder gerne.

Auch Callums Partnerin Brooke ist für Ella wie ein kleiner Lichtblick in der tristen Stimmung der Royal Villa. Doch hinter ihr steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick zu denken vermag. Den Punkt habe ich in der Geschichte wirklich nicht kommen sehen, auch wenn es sich das ein oder andere Mal angedeutet hat.

Hätte ich den Klappentext vorher nicht gelesen, wäre ich auch nicht drauf vorbereitet gewesen, dass sich zwischen Ella und Reed eine gewisse Romantik entwickelt. Inmitten all der Boshaftigkeiten fängt es plötzlich an, zwischen den beiden zu knistern. Für mich war es nicht so richtig greifbar, da es einfach keinen Grund dafür gab, dass Ella sich von Reed angezogen fühlt. Doch nach und nach beginnt man seinen Spaß daran zu finden beim Lesen.

Ich selber hätte ja wahrscheinlich eher Gefallen an Easton gefunden. Er ist von seinen Manieren her zwar kein bisschen besser als Reed, jedoch um einiges witziger als sein Bruder. Es hat mich somit auch nicht gewundert, als Ella und Easton sich früher oder später auf ihre eigene Art und Weise annähern.

Insgesamt ist „Paper Princess“ ein New Adult Roman, der zwar eine typische „Sofort-Romanze“ hat, jedoch beim Lesen ein absoluter Pageturner ist. Man kann das Buch in einem Rutsch weglesen und es wird keine Sekunde langweilig. Man hat es mit Intrigen unter der High Society Jugend zu tun, eine zerrüttete Familie und viele spannende Charaktere. Ella ist zudem eine Protagonistin die die Geschichte lebhaft und interessant gestaltet, sodass man zwischendurch nicht das Bedürfnis bekommt, das Buch wegzulegen. Ich glaube, dass jeder, der New Adult Romane mag, dieses Buch lieben wird.