Samstag, 13. März 2010

Rezension: "Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

Produktinformation:
Originaltitel: Saphirblau
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Serie: Edelstein Trilogie (Teil 2)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 395 Seiten
ISBN: 340-106-347-2
Preis: 16,95€ [D]

Cover © Arena Verlag

Dies ist Band 2 der Edelstein Trilogie und die Rezension könnte somit gegebenenfalls Spoiler enthalten. Zu meiner Rezension von Band 1 geht es HIER.

Inhalt:
Gwendolyn und Gideon treffen nach ihrer letzen Zeitreise auf den Wasserspeier Xemerius, der Gwen von da an nicht mehr von der Seite weicht.
Das hat Gwendolyn gerade noch gefehlt, denn sie wird verdächtigt in der Zukunft die Wächter und Gideon an die Verräter Paul und Lucy zu verraten.
Doch darüber kann Gwen sich keine Gedanken machen, denn bei ihrer regelmäßigen Reise in die Vergangenheit, dem Elapsieren, trifft sie auf ihren Großvater, allerdings als Kind. Er erzählt ihr von den Feinden des Grafen von Saint-Germain und auch interessante Fakten über Paul und Lucy.
Und zu allem Übel bekommt Gwen auch noch Unterricht in Sachen Benehmen im 18. Jahrhundert, und das ausgerechnet von ihrer eifersüchtigen Cousine Charlotte.
Da sie es nicht einmal schafft, ordentlich Menuett zu tanzen, begleitet Gideon sie bei ihrem nächsten Elapsieren um dem Problem Abhilfe zu schaffen.
Während des Übens kommen die Beiden sich wieder näher doch sobald sie wieder zurück sind, verhält er sich ihr gegenüber zunehmend merkwürdig.
Schuld daran ist ein Zwischenfall, der Gideon während seines alleinigem Elapsieren passiert ist: Jemand hat ihn niedergeschlagen.
Er ist sich sicher, Gwendolyn gesehen zu haben, bevor er bewusstlos wurde. Sie schafft es vorerst ihn von ihrer Unschuld zu überzeugen, doch Gwen hat ganz andere Sorgen.
Ein Soiree beim Grafen von Saint-Germain steht auf dem Plan. Sie unterhalten sich und der Graf bittet sie, am nächsten Tag zu dem Tag vor dem Soiree zu elapsieren.
Von ihm erfährt Gwendolyn etwas, das ihre Beziehung zu Gideon in den Grundfesten erschüttert …

Rezension:
Saphirblau macht genau dort weiter, wo Rubinrot aufgehört hat. Man kann sich so ohne Probleme wieder in die Geschichte einfinden.
In diesem Band spielen insbesondere die Prophezeiungen über Gwen und Gideon eine große Rolle und werfen jede Menge Rätsel auf. Doch auch Saint-Germain sorgt wieder dafür, dass man sich das ein oder andere Mal einem erneuten Mysterium gegenüber sieht.

Wie schon Rubinrot ist auch Saphirblau äußerst humorvoll und erfrischend geschrieben. Kerstin Giers Schreibstil reißt einen einfach mit und man kann nicht mehr aufhören zu lesen.

Zu dem Humor des Buches trägt sicherlich auch der kleine Wasserspeier Xemerius bei, der einfach so unbeschreiblich süß ist, dass ich mir selber so einen kleinen Helfer in schwierigen Situationen wünsche.

Wer mich besonders begeistert hat, war dieses Mal jedoch Gideon. Sobald man glaubt, ihn durchschaut zu haben, tut er irgendetwas völlig Unerwartetes.

Außerdem finde ich es immer wieder herrlich zu lesen, wie Gwendolyn versucht, mit ihren typischen Teenager Problemen fertig zu werden. Auch finde ich die Beziehung zwischen ihr und Gideon noch einmal interessanter als in Rubinrot. Alles erscheint komplizierter und eine Beziehung der beiden nahe unmöglich.
Was mich zum nächsten Punkt bringt.

Die Handlung war einfach bis zum letzten bisschen ausgetüftelt (wenn wir mal von der kleinen Tatsache absehen, dass 21 Guns nicht von Linkin Park sondern von Greenday ist^^) und es tauchen immer mehr Rätsel auf. Hier beweist Kerstin Gier, dass sie zu einer der absoluten Top Autoren zählt, denn bei den ganzen verworrenen Handlungssträngen schafft sie es trotzdem, den Leser nicht zu verwirren und das Geschehen eindrucksvoll zu schildern.
Für mich war es schwierig, den Inhalt in wenigen Worten wiederzugeben, da einfach jedes Wort für mich wichtig erschien und keine Seite überflüssig war.

Fazit:
Kerstin Gier hat es tatsächlich geschafft mit Saphirblau noch eine Steigerung zu Rubinrot vorzulegen. Das Buch ist nicht nur spannend geschrieben, es glänzt auch durch Charaktere, in die sich jeder Leser ohne Probleme hineinversetzen kann. Ich habe Saphirblau in nur einem Tag durchgelesen und ich finde es ist ein Buch, das in keiner Büchersammlung fehlen darf.

Kommentare:

  1. Zustimmung in allen Punkten ;)
    Außerdem machen sich die beiden Cover richtig gut im Bücherregal *hach* xD

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  2. Ich ärgere mich nur, über das offene Ende und das T.3 erst im Sommer erscheinen soll... Wie soll ich das bis dahin überstehen?

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  3. @ Hexe Bibi: das kann ich zu 100% nachvollziehen XD das macht mich ganz verrückt, nicht zu wissen, ob gwendolyn sterben wird oder warum sie gideon in der zukunft niederschlagen wird.
    bin wirklich gespannt auf smaragdgrün =)

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