Samstag, 22. Mai 2010

Movie Review: Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Inhalt:
Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, da jedes Wort nur zu viel verraten würde.
Dennoch gibt es hier ein paar kleine Fakten zum Film:
Dastan lebte als Junge auf den Straßen Persiens und wurde vom König adoptiert. Nun kämpft er mit seinen Brüdern gegen die Stadt Alamut und erbeuten einen geheimnisvollen Dolch und die Prinzessin der Stadt namens Tamina.
Sie wird dem König Persiens vorgestellt, welcher außerdem ein tödliches Geschenk erhält.
Dastan wird dieses Mordes bezichtigt und flüchtet mit Hilfe von Tamina in die Wüste.
Der Grund für ihre Hilfe ist der Dolch, der sich in Dastans Besitz befindet, und den sie aus triftigen Gründen zurückhaben will.
Doch nicht nur sie ist hinter dem Dolch her, sondern ausgerechnet auch derjenige, der Dastans Vater umgebracht hat.
Zu spät erfährt Dastan, dass sich in dem Dolch der sagenumwobene Sand der Zeit befindet, der die Zeit zurückdrehen kann.
Und wenn dieser in die falschen Hände gerät, könnte dies das Ende für die Welt bedeuten und eine alte Prophezeiung das Schicksal der Menschheit besiegeln …

Review:
Zunächst ein Wort zum Trailer. Des Öfteren passiert es ja, dass ein Trailer bereits die beten Szenen des Filmes enthält und man im Kino nicht neues mehr zu sehen bekommt.
Anfangs dachte ich, dass dies auch bei Prince of Persi der Fall sein wird, da der Trailer absolut atemberauben und vielversprechen ist.
Doch es stellte sich als das genaue Gegenteil heraus, denn wer den Trailer gesehen hat, wird im Kino mit der wohl zehnfachen Ladung an Bildgewalt und Epik überrascht.

Der Film begann mit ein paar einfachen Sätzen, die das Schlüsselwort des Filmes wunderschön umschrieben, nämlich das Schicksal.
Da ich vorher schon wusste, dass dies eine besondere Rolle im Film spielen würde, empfand ich dies als einen gelungenen Prolog für die Geschichte.

Schon nach den ersten Szenen, die vom Parkour Erfinder David Belle persönlich inszeniert wurden, hatte ich das starke Bedürfnis aufzustehen und selber über die Sesseln des Kinosaals zu hüpfen. Es war einfach total mitreißend, was wahrscheinlich auch an der herausragenden Musik von Harry Gregson Williams lag, denn diese ist wirklich eine Erwähnung wert.
Ich denk der Soundtrack ist nicht nur was für Menschen, die es gerne ein wenig episch mögen, sondern auch für solche, die Musik fürs Träumen und Abspannen benötigen.
Das Titellied für den Film hat Alanis Morrisette beigesteuert. Die Melodie ist angelehnt an den von Gregson-Williams‘ komponierten Score und hat mich tatsächlich dazu gebracht, den ganzen Abspann lang noch im Kino sitzen zu bleiben.

Das Ende des Films war wirklich überraschend. Mit so etwas hatte ich überhaupt nicht gerechnet, da ich kurz zuvor noch gedacht hatte, dass Ende würde genau in die entgegengesetzte Richtung verlaufen.
Soviel sei gesagt: Die Beziehung zwischen Dastan und Tamina ist eine der wohl schönsten Film-Liebesgeschichten die ich je gesehen habe.
Da spielte wohl das Schicksal eine besondere Rolle, wodurch die beiden einfach nicht auseinander gebracht werden konnten und sie einfach immer wieder zueinander fanden.
Dies gibt wirklich Hoffnung, dass wenn man den gefunden hat, den das Schicksal für einen vorbestimmt hat, man nie wieder von ihm getrennt werden kann.

Zwischendurch hat Tamina zwar ordentlich genervt, aber dies hat einfach den Reiz der Geschichte ausgemacht, da man nie wusste, ob man ihr trauen kann oder nicht.

Dastan fand ich einfach nur cool. Leider fällt mir kein besseres Wort ein, um ihn zu beschreiben.
Wie er mit den Situationen im Film umgegangen ist, und auch mit der Gabe, die Zeit zurückzudrehen, fand ich wirklich einfach nur cool. Ich habe ihm gerne zugesehen.

Insgesamt ist Prince of Persia: Der Sand der Zeit ein absolut empfehlenswertes Kinospektakel, das einen mitreißt und auch hinterher einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Als ich aus dem Kino raus war, hatte ich das Bedürfnis sofort umzudrehen und den Film nochmal zu gucken, konnte mich aber gerade noch zusammenreißen.
Ein absolutes Highlight dieses Jahr.

Kommentare:

  1. Das hört sich gut an :)
    Ich gehe heute und freue mich schon total :D

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  2. wünsche dir ganz viel Spaß =)

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  3. Ich hab es gestern gesehen und war auch begeistert! Was mir besonders gut gefallen hat: Der Anfang war zugleich auch das Ende - ganz so wie der ganze Film - toll :D

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