Donnerstag, 29. Juli 2010

Rezension: "Arthur und die vergessenen Bücher" von Gerd Ruebenstrunk

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Verlag: ars Edition
Serie: Arthur (Teil 1)
Format: gebunden
Seiten: 384 Seiten
ISBN: 978-3-7607-3628-0
Preis: 16,95€ [D]

Cover © ArsEdition

Inhalt:
Als Arthur einen Job bei dem Büchersammler Johann Lackmann annimmt, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn eines großen Abenteuers sein wird.
Denn der Büchersammler besitzt Hinweise auf den Verbleib eines der vergessenen Bücher, was die Sucher der Familie Slivitsky auf den Plan ruft.
Mit aller Macht versuchen sie das sogenannte Buch der Antworten zu finden, doch Lackmann schickt Arthur und seine Enkelin Larissa los, um ihnen zuvor zu kommen.

Ihre erste Spur führt sie nach Amsterdam, nichtsahnend, dass die Slivitsky Sprösslinge Ham und Sam ihnen dicht auf den Fersen sind.
Doch sie erhalten bald Hilfe in Form des merkwürdigen Gerrits, der auch nach den vergessenen Büchern sucht.
Zusammen stoßen sie auf ein Rätsel nach dem anderen und ihre Spur führt sie unter anderen in eine Bibliothek mit leeren Bücher und sogar nach Bologna.

Noch ahnt Arthur nicht, dass er eine besondere Gabe besitzt, die nur den Bewahrern, also den Wächtern der vergessenen Büchern, zuteil ist und welche Macht diese Werke wirklich besitzen ...
Doch eines ist ihm und Larissa klar: Die Slivitskys bekommen das Buch der Antworten nur über ihre Leiche ...

Rezension:
„Arthur und die vergessenen Bücher“ mag zunächst wie ein unscheinbares Kinderbuch aussehen, doch der Inhalt dürfte wohl nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, wodurch das Buch sprachlich an den Protagonisten orientiert und somit sehr leicht zu lesen ist.

Die Geschichte verläuft äußerst rasant und lässt den Leser kaum Zeit das Geschehene zu verdauen. Man wird buchstäblich in ein verzwicktes Abenteuer hineingezogen, bei dem man selber immer wieder versucht hinter die Lösung der verschiedenen Rätsel zu kommen.

Nebenbei lernt man sogar allerhand über die Geschichte einiger Städte. So spielt die Handlung vorwiegend in den Städten Amsterdam und Bologna, welche sehr detailliert dargestellt werden.
Man hat beim Lesen einfach das Gefühl direkt vor Ort zu sein und alles mitzuerleben.

Spannung ist in einem guten Maß vorhanden, da die Handlung wie eine Art Schnitzeljagd aufgebaut ist und immerwieder neue Spuren bzw. Rätsel auftauchen, die es zu verfolgen und lösen gilt.
Großartig anspruchsvoll ist die Handlung sicherlich nicht, doch die Geschichte besticht durch eine liebevolle Gestaltung und sympathische Charaktere.

Arthur und Larissa sind beide sehr wissbegierige Kinder, die den Leser mit ihrer Abenteuerlust sofort anstecken.
In brenzlichen Situationen ist Larissa diejenige, die einen klaren Kopf behält und immer eine Lösung parat hat.
Arthur
hingegen wirkt manchmal ein wenig unbeholfen, aber schließlich sind beide auch noch Kinder.
Die Antagonisten des Buches ist die Slivitsky Familie, die man sich wirklich zwielichtig vorstellt.
Sie sind typische Bösewichte, denen man besser nicht im dunklen begegnen will.

Es bleibt spannend wie sich die Charaktere in den Folgebänden entwickeln werden.
Das Ende dieses Buches lässt jedoch vorerst allerlei Fragen offen, welche dann hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden.

Fazit:
„Arthur und die vergessenen Bücher“ dürfte sicherlich nicht nur Bücherliebhaber ansprechen, da es durch vielerlei Aspekte das Zeug dazu hat, ein breites Publikum zu begeistern.
Man fühlt sich gut unterhalten beim Lesen und rätselt bis zum Schluss über die Geheimnisse der vergessenen Bücher.
Die kleinen Zeichnungen zwischendurch geben dem Leser eine kleine Hilfestellung wie sie sich vereinzelte Charaktere vorzustellen haben und insgesamt bleibt nur zu sagen, dass „Arthur und die vergessenen Bücher“ ein durchaus gelungenes Werk ist.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an

Kommentare:

  1. ich finde dieses buch sehr gut und mache gerade sogar über dieses buch eine buchvorstellung für die schule.

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  2. Ich stelle es auch in der Schule vor!
    Es birgt viele Überraschungen!
    Es ist faszinierend und an manchen Stellen ist es wie ein kleiner Urlaub!
    Ich finde, dass es zwar ein wenig unlogisch ist, dass zwei 14-Jährige durch Europa reisen und so aber ansonsten ist es echt empfehlenswert!

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