Freitag, 23. Juli 2010

Rezension: "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" von Cassandra Clare

Produktinformationen:
Originaltitel: City of Bones
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Serie: Chroniken der Unterwelt (Teil 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 512 Seiten
ISBN: 340-106-132-1
Preis: 17,95€ [D]

Cover © Arena Verlag

Deutsche & Englische Websites der Reihe:
http://www.chroniken-der-unterwelt.de/
http://www.mortalinstruments.com/

Inhalt:
Es sollte ein vergnüglicher Abend werden, als Clary und ihr bester Freund Simon in die Disko Pandemonium gehen.
Doch es kommt ganz anders, als Clary Zeuge eines seltsamen Mordes wird. Und zu allem Übel ist sie die einzige die ihn sehen kann.

Sie erfährt, dass die Mörder Schattenjäger sind und das Opfer ein Dämon, welche nur sie sehen kann. Clary versteht die Welt nicht mehr und weiß nicht, wem sie sich anvertrauen kann. Sie hat zwar das Gefühl, dass ihre Mutter ihr etwas verheimlicht, was auch mit ihrem verschwundenen Vater zu tun hat, traut sich jedoch nicht, sie anzusprechen.

Antworten bekommt Clary jedoch schneller als ihr lieb ist, denn ihre Mutter wird von einem Dämon angegriffen und verschleppt.
Der Schattenjäger Jace bietet ihr seine Hilfe an und nimmt sie mit ins Institut der Schattenjäger. Dort erfährt sie, dass sie wahrscheinlich auch Schattenjäger Blut in sich hat und deswegen deren Welt sehen kann.
Es kommt der Verdacht auf, dass ein gewisser Valentin, ein abtrünniger Schattenjäger, hinter der Entführung ihrer Mutter stecken könnte. Denn dieser ist seit geraumer Zeit hinter dem Kelch der Engel her, welcher normale Menschen in Schattenjäger verwandeln kann.
Clarys Mutter scheint den Ort zu kennen, wo der Kelch versteckt wurde, doch hat sie niemand anderes eingeweiht.

Clary ist klar, dass sie etwas unternehmen muss um ihre Mutter zu befreien und erfährt dabei Dinge über sie, die sowohl ihr Leben verändern als auch ihr Gefühlsleben ganz schön auf den Kopf stellen.
Zusammen mit Jace, seinen Freuden Isabelle und Alec, sowie Simon, entdeckt Clary was ihr die Welt der Schattenjäger und Schattenwesen alles zu bieten hat, jedoch auch, wie grausam diese sein kann …

Rezension:
„City of Bones“ versetzt den Leser einen Adrenalin Kick den man nicht so schnell vergisst. Selten habe ich ein so rasantes Buch gelesen, mit solch einem hohen Maß an Spannung.
Man lernt eine völlig neue Welt kennen in der es viel zu entdecken gibt. Anfangs ist der Leser genauso wie Clary noch unwissend und wird magisch angezogen von dieser Welt, da man spürt dass diese jede Menge Abenteuer zu bieten hat.

Man wird wirklich auf jeder Seite mit Rätseln konfrontiert, wodurch es in dem Buch nicht zu Spannungstiefen kommt und man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.

Einen großen Anteil daran haben jedoch auch die Protagonisten Clary und Jace, sowie deren Freunde Alec, Isabelle und Simon.

Clarys Leben wird wirklich in seinen Grundfesten erschüttert, scheint aber so fasziniert von all den neuen Eindrücken zu sein, dass sie es alles tapfer hinnimmt.
Es ist weniger sie selbst, die als Charakter überzeugt, sondern vielmehr die Geheimnisse, welche sie umgeben.

Um diesen auf den Grund zu gehen, bekommt sie Hilfe von dem attraktiven Schattenjäger Jace, der teilweise ziemlich selbstgefällig und arrogant zu sein scheint und dennoch des Lesers Interesse weckt. Man merkt einfach, dass es nur Fassade ist, um sein verletzliches Inneres zu verbergen, was auch das ein oder andere Geheimnis zu verbergen hat.

Der Pokal geht in diesem Buch jedoch eindeutig an die Nebencharaktere, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.
Zum einen wäre da Alec, ein kleiner aufmüpfiger Schattenjäger, der es jedoch faustdick hinter den Ohren hat.
Dann noch seine engelsgleiche Schwester Isabelle die jeden Dämon mit nur einem Peitschenhieb auslöschen kann und natürlich Simon, der beweist, dass man auch als Mensch ein nützlicher Part im Kampf gegen die Schattenwesen sein kann.

Natürlich wird auch in diesem Jugendbuch nicht auf die ein oder andere Romanze verzichtet, dessen Aussichten auf ein Happy End zunächst rosig aussehen, doch alles kommt anders als Valentin auftritt.
Und hier haben wir es wirklich mit einem Bösewicht zu tun, der mit allen Wassern gewaschen ist.
Er hat ein wahnsinniges Gespür dafür, Menschen mit Worten zu manipulieren und bis zu Letzt ist unklar, was daran wahr ist und was nicht.

In sich ist das Buch geschlossener als manch anderer Auftaktband einer Reihe. Doch auch wenn man hier nicht mit störenden Cliffhangern konfrontiert wird, so muss man einfach wissen, wie es weitergeht und wie die Charaktere mit den maßgebenden Änderungen in ihrem Leben umgehen werden.

Fazit:
Ich bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben. Es ist einfach magisch und entführt den Leser auf ein Abenteuer voller Spannung und Mysterien.
Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein und der Schreibstil der Autorin macht es dem Leser wirklich leicht, sich in diese hineinzuversetzen.
Jeder der City of Bones nicht gelesen hat, sollte dies dringend nachholen, da man sonst eine wahrhaft originelle Geschichte verpasst.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den

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