Rezension: "Witch - Hexenkuss" von Nancy Holder & Debbie Viguié

Produktinformationen:
Originaltitel: Wicked - Witch
Autor: Debbie Viguié & Nancy Holder
Verlag: Penhaligon Verlag
Serie: Witch (Band 1)
Format: Klappenbroschur
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3076-1
Preis: 14,99€ [D]

Cover © Penhaligon

Inhalt:
Als Holly Cathers Eltern bei einem tragischen Unfall ums Leben kommen und nur sie überlebt, muss sie zu ihrer Tante Marie Claire und ihren Cousinen Amanda und Nicole nach Seattle ziehen.
Doch dort spielen sich seltsame Dinge ab und Holly wird immer häufiger von Visionen einer jungen Frau und deren verbotener Liebe geplagt.

Außerdem lernt sie den mysteriösen Jeraud Deveraux kennen, von dem man sagt, dass sein Vater Michael, sein Bruder Elias und er Hexer sind. Doch Holly scheint eine tiefe Verbindung zu ihm zu haben, die mehr mit ihren Visionen zu tun hat, als sie sich eingestehen will.

Die Wahrheit ist ebenso erschreckend wie gefährlich: Holly und ihre Familie entstammen dem alten Hexengeschlecht der französischen Cahors, die seit jeher mit den Deveraux‘ verfeindet sind ...

Rezension:
„Witch – Hexenkuss“ hat mich einfach nur sprachlos gemacht. Das Buch hat soviele Facetten, die es einem nicht mehr möglich machen, sich von der Geschichte zu lösen.

Das letzte Buch, was Hexen thematisiert und welches ich gelesen habe war „Sixteen Moons“ und dies hatte mich damals schon echt begeistert. Und eigentlich dachte ich, dass dies kaum noch zu toppen ist, oder jemand ein gleichspannendes Buch schreiben könnte.

Doch das Autorinnenduo Holder-Viguié hat mich von ihrer Geschichte maßlos überzeugt.
Sie ist romantisch wie Twilight und mystisch wie Vampire Diaries und Sixteen Moons, also eine perfekte Mischung.

Beim Lesen spürt man die ganze Zeit eine eigenartige Atmosphäre, die man nicht erklären kann. Dies erzeugt aber ordentlich Spannung und lässt den Leser mitfiebern und zittern.
Denn besonders die Bedrohung, die von Michael Deveraux ausgeht, kann man so gut nachvollziehen, dass man es wirklich mit der Angst zu tun bekommt. Er ist jedenfalls niemand, dem man im Dunkeln begegnen möchte, da er durch und durch berechnend ist und alles in sich vereint, was einen Antagonisten zu einem wahren Fiesling macht.
So hätte er auch keine Skrupel einen Sohn zu opfern um an die ultimative Macht zu gelangen und den Obersten Hexenzirkel zu kontrollieren.

Was Jeraud betrifft, weiß man anfangs nicht wirklich, wie man ihn einschätzen soll. Er spielt die klassische Rolle des Unnahbaren und geheimnisvollen Fremden, dem Holly aber sofort verfällt. Aber nicht etwa, weil er so ist, wie er nunmal ist, sondern, weil sie und ihn eine ganz besondere Vergangenheit verbindet, über die ich nicht soviel verraten möchte.
Doch eines sei gesagt: eine Liebe die sechhundert Jahre alt ist, sollte man niemals unterschätzen und dies sorgt für reichlich Furore bei den Feinden, aber auch bei den Beiden selbst.

Es ist ein wenig wie eine moderne Romeo&Julia Erzählung, nur dass die Fehde weitaus tiefer geht, als man es sich vorstellen kann.
Für ausreichend romantische Augenblicke ist jedoch gesorgt, aber auch die Freundschaft kommt nicht zu kurz.
Denn in ihrer Cousine Amanda findet Holly sofort eine verständnisvolle Freundin. Ganz anders verläuft es allerdings mit Nicole, die die Rolle des naiven Teenagers zugeteilt bekommen hat und sich blindlings mit dem Deveraux Clan einlässt. Natürlich mit fatalen Folgen.

Doch was wäre ein paranormaler Jugendroman, ohne dass die Protagonistin auf einmal wahnsinnige Kräfte bekommt? Und so deckt Holly mit Hilfe ihrer Freunde und ihrer Familie das Geheimnis um die Vergangenheit der Cathers auf, was eine Abwandlung von dem französischen Namen Cahors ist.

Leider bleibt uns am Ende ein Cliffhanger nicht erspart und man muss abwarten, wie es im zweiten Band denn nun weitergeht, sowohl zwischen Holly und Jeraud, als auch mit dem erbitterten Krieg zwischen den Cahors und Jerauds dabolischer Deveraux Familie.

Fazit:
Mit „Witch – Hexenkuss“ wurde ein Auftakt zu einer neuen phänomenalen Jugendreihe auf den deutschen Buchmarkt geworfen, die mich wahnsinnig begeistert hat. Leser die Wert auf viel Mysterie und atmosphärische Höchstleistung legen, dürften mit dem Buch mehr als gut bedient sein.

Ein herzliches Dankeschön für das Leseexemplar geht an den

Kommentare

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    Emma Michaels
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