Mittwoch, 5. Januar 2011

Rezension: "Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena Verlag
Serie: Edelstein Trilogie (Band 3)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 496 Seiten
ISBN: 340-106-348-0
Preis: 18,95€ [D]

Cover © Arena Verlag

Dies ist Band 3 der Edelsteintrilogie und die Rezension könnte gegebenfalls Spoiler enthalten.
HIER geht es zur Rezension von Band 1 und HIER zur Rezension von Band 2.

Inhalt:
Gwendolyns Herz ist gebrochen. Gideons Liebe scheint nichts weiter als ein raffinierter Schachzug des Grafen von Saint Germain gewesen zu sein, um seinem Ziel ein Stückchen näher zu kommen.
Doch als Gwenny eine unglaubliche Entdeckung macht, muss der Liebeskummer zunächst an zweite Stelle gerückt werden, auch wenn sie Gideon jeden Tag über den Weg laufen muss.

Denn Gwenny wird sich langsam bewusst, welche Rolle sie in den ganzen Zeitreise Angelegenheiten spielt und trifft eine folgenreiche Entscheidung …
Mit der Hilfe ihrer Freunde beginnt ein buchstäblicher Wettlauf mit der Zeit, um Geschehnisse aufzuhalten, die vor langer Zeit in Bewegung gesetzt wurden, doch ein gebrochenes Herz kann ein schreckliches Hindernis sein …

Rezension:
Wie oft auch immer sich der Erscheinungstermin von „Smaragdgrün“ verschoben hat, nachdem ich das Buch gelesen habe, sei es Kerstin Gier verziehen, denn die Edelstein Trilogie hätte eigentlich nicht besser enden können.

Es ist wirklich erstaunlich, dass, egal wie verwirrt ich als Leserin war, die Autorin dennoch immer genau zu wissen schien, was sie gerade schrieb. Und das ist etwas, was nicht nur Smaragdgrün, sondern die ganze Trilogie auszeichnet. In all den zeitlichen Verwirrungen, hat die Autorin sich nie selbst widersprochen oder Logikfehler begangen und das muss man bei solch einem Thema erstmal schaffen.

Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, war es immernoch schwer, mich von der Geschichte zu lösen. Ich konnte einfach nicht aufhören mir über diese Geschichte weiter Gedanken zu machen. Gideon, Gwendolyn und Xemerius (ach wie werde ich sie vermissen) sind einfach so liebevolle und authentische Charaktere, dass sie mir einfach sehr ans Herz gewachsen sind und ich beim Lesen immer das Gefühl hatte, das Abenteuer mit ihnen zusammen zu erleben.

Natürlich ist auch der unverwechselbare Humor der ersten beiden Bücher in „Smaragdgrün“ wiederzufinden, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte auf einem viel ernsteren und reiferen Niveau abspielt, ganz besonders hinsichtlich der Charaktere.
Gwendolyn scheint mir in der kurzen Zeit, die die Trilogie abdeckt (ich glaube es müssen gerade mal ein paar Wochen sein) enorm gewachsen zu sein. Aus der naiven Gwenny ist die verantwortungsvolle Gwendolyn geworden, die aber dennoch ab und an in ihr altes Schema verfällt, besonders was seltsames und unzurechnungsfähiges Verhalten in Gideons Gegenwart angeht.

Wer die ersten beiden Bücher aufmerksam gelesen hat, wird sich erinnern, dass einige Fragen offen geblieben sind, wie zum Beispiel die „Wer hat Gideon niedergeschlagen? Hat Gwenny was damit zu tun?“ Frage, oder die „Was haben Gwenny und Gideon in dem Zimmer zu suchen, in das Gwendolyn bei ihrem ersten Zeitsprung gelandet ist?“ Frage.
In Smaradgrün bekommen wir alle Antworten auf diese Fragen und ich bin immernoch perplex, wie die Autorin es geschafft hat, diese so logisch in den Kontext einzufügen. Entweder, sie hat das seit dem ersten Buch so geplant, oder sie ist einfach extrem gut im Verknüpfen von komplizierten Sachverhalten.

Das Ende ist leider ein wenig zu abgehackt gewesen, für meinen Geschmack. Für die Geschichte an sich, war das Ende zweifellos eine runde Sache, dennoch hätte ich mir gewünscht, zu erfahren, was aus einigen Charakteren geworden ist und was die Zukunft denn nun für die Helden bereitshält.
Für meinen Geschmack fehlte am Ende einfach Einiges.

Fazit:
Die Edelstein Trilogie ist definitiv eine Buchreihe, die man sich als Fan von einzigartigen Jugendromanen nicht entgehen lassen darf.
In Smaragdgrün hat die Trilogie ein würdiges Ende gefunden, wenn auch am Ende Einiges offen bleibt.

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