Montag, 4. Juli 2011

Was macht eine gute paranormale Romanze aus?

In den letzten paar Jahren wurde der Markt geradezu überschwemmt von einer ganz bestimmten Genre Welle aus Amerika: Paranormal Romance.

Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Ganz einfach.

Bei einem Buch des sogenannten "Paranormal Romance" handelt es um nichts weiter als eine Geschichte, die einen paranormalen Protagonisten (vorzugsweise Vampire, Engel oder Fee) hat und besagter Protagonist verliebt sich in die menschliche Protagonistin. Das Ganze gibt es auch in umgekehrter Form.
Meistens gehören diese paranormalen Romanzen dann auch gleichzeit der YA Literatur an, also der Young Adult Literatur, Bücher für Junge Erwachsene. Wenigstens einer der Protagonisten ist dabei im Teenager Alter und macht die Highschool unsicher.

Heraus kommt dann meistens soetwas wie Twilight, dass irgendwann jedoch so gehypt wurde, dass es keiner mehr mochte. Dabei ist das Buch gar nicht mal so schlecht, denn eigentlich hat es vieles, was eine gute paranormale Romanze braucht: ein sympathisches Protagonistenpaar zwischen denen eine gute Chemie entsteht im Laufe der Handlung und natürlich das große "wir können aus gegebenen Umständen nicht zusammen sein" Problem.

Dann kam jedoch der Film raus und das Bild was viele von Bella und Edward hatten, wurde so durcheinander gewirbelt, dass die Bücher darunter leiden mussten.

Und kurze Zeit später war es dann soweit und die Invasion zahlreicher neuer Paranormal Romance Autoren begann. Dabei schafften es tatsächlich Einige, ein Buch zu schreiben, dass Twilight das Wasser reichen kann, Einige scheiterten kläglich. Und wieder Andere übertrafen Twilight um Längen.

Es gibt eine ganz bestimmte Bücherserie die aus vielerlei Gründen die einzig wahre paranormale Romanze darstellt und dabei sogar Twilight in den Schatten stellt. Meine Rede ist von Richelle Meads "Vampire Academy" Serie.

Denn es gibt etwas ganz Bestimmtes, was diese Bücher so besonders macht und was eben eine gute paranormale Romanze ausmacht. Die Geschichte muss ein Herz haben und den Leser berühren. Jedes Gefühl, was die Protagonisten haben, muss sich auf den Leser übertragen und ihn mitfühlen lassen.
Und vor allem muss die Beziehung authentisch wirken. Nichts ist schlimmer, als wenn die Protagonisten sich nur einmal kurz sehen und sich sofort ineinander verlieben. Sowas funktioniert einfach nicht. Es muss eine Entwicklung stattfinden.
Wenn dann auch noch die Chemie zwischen den Beiden Hauptcharakteren stimmt und diese eine komplexe Persönlichkeit haben, mit der man sich identifizieren kann, hat die Autorin/der Autor es geschafft.

Eine perfekte Paranormale Romanze wurde geschaffen.

Auf deutscher Ebene ist meiner Meinung nach Bettina Belitz ein gutes Beispiel für eine tolle paranormale Romanze, denn mit ihren Splitterherz Romanen hat sie viele Leser direkt ins Herz getroffen. Doch auch Kerstin Gier hat mit ihrer Edelstein Trilogie eine Geschichte kreiert, die viele junge Leser sofort in ihren Bann gezogen hat, auch wenn die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren anfangs alles andere als blendend ist ;)

Auf amerikanischer Ebene sind ebenfalls empfehlenswert: "Die Auswahl" von Ally Condie, Die "Chroniken der Schattenjäger" von Cassandra Clare und "Sixteen Moons" von Kami Garcia & Margaret Stohl.

Kommentare:

  1. Was den Bis(s)-Hype angeht hast du sooo Recht, ich fand wegen dem ganzen Hypegedönse Bis(s) auch nicht mehr gut... Das hat die eigentlich ganz guten Bücher echt zerstört... Und ich liiiebe die Chroniken der Schattenjäger! :)

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  2. von den chroniken der schattenjäger habe ich bis jetz zwar nur city of bones gelesen, aber ich finde die chemie zwischen clary und jace einfach so toll =) ich freu mich schon riesig auf den film =)

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  3. Liebe Lisa Rose,
    ich verleihe dir hiermit
    ~The Adorable Blog award~

    Liebe Grüße Amira

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