Freitag, 29. April 2011

Pan Verlag Herbstprogramm 2011

Ich bin gerade in Jubelgeschrei ausgebrochen (Buchjunkie Macke) XD Ich liebe die Bücher von Pan einfach ♥

Buch Nummer 1: Alterra - Der Krieg der Kinder

Produktinformationen:
Originaltitel: Autre monde: Le coeur de la terre
Autor: Maxime Chattam
Verlag: Pan Verlag
Serie: Alterra (Band 3)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 400 Seiten
ISBN: 978-3-426-28307-3
Preis: 16,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 12. September 2011

Verlagsbeschreibung:
Nachdem ein grauenvoller Orkan die Welt in eine andere verwandelt hat, ist für Matt, Ambre und Tobias nichts mehr so wie vorher. Seit einer halben Ewigkeit irren sie nun schon zusammen mit anderen Kindern durch den Blinden Wald, auf der Flucht vor einem unheimlichen Schattenwesen und den Soldaten der gefährlichen Königin Malronce. Sie haben keine Wahl mehr: Entweder sie kämpfen oder sie werden sterben. Während die Gemeinschaft der Kinder einen Schlachtplan entwirft, versuchen Matt und Ambre, die geheimnisvolle Karte, die Ambre auf ihrem Körper trägt, zu entschlüsseln. Nur wenn es gelingt, ihr Rätsel zu lösen, kann es für das Leben auf Erden eine neue Chance geben …


Buch Nummer 2: Das verbotene Eden. David und Juna(Yeah ein deutscher Dystopieroman. Die Weltensucher Serie von Thomas Thiemeyer ist einsame Spitze, bin sehr gespannt auf dieses Buch.

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: Pan Verlag
Serie: Das verbotene Eden (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 464 Seiten
ISBN: 978-3-426-28360-8
Preis: 16,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 22. August 2011

Verlagsbeschreibung:
Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben die Geschlechter in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in städtischen Ruinen hausen, haben die Frauen auf dem Land ein neues, streng abgeschottetes Leben angefangen. Kinder gibt es kaum noch, und wieder drohen neue Kämpfe.
Als die 17-jährige Kriegerin Juna ausgesandt wird, einen Gefangenen zu nehmen, stößt sie ausgerechnet auf den jungen Mönch David, der nichts lieber tut, als sich in verbotene Schriften der alten Zeit zu flüchten. »Romeo und Julia« ist seine Bibel – und als plötzlich ein leibhaftiges Mädchen vor ihm steht, reißt es ihn in einen Wirbel der Gefühle. Nichts scheint undenkbarer, gefährlicher, tödlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen Juna und David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...


Buch Nummer 3: Nacht (Italienische Fantasy. Nach Chiara Strazzullas "Dardamen" bin ich damit ein wenig vorsichtig geworden, aber ich finde, dass sich der Plot ganz interessant anhört.)

Produktinformationen:
Originaltitel: Buio
Autor: Elena Malodia
Verlag: Pan Verlag
Serie: My Land (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 978-3-426-28333-2
Preis: 16,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 04. Oktober 2011

Verlagsbeschreibung:
Seit einem schweren Autounfall empfindet die 17-jährige Alma bei jeder Berührung unerträgliche Schmerzen. In letzter Zeit wird sie auch noch von grauenhaften Alpträumen gequält, in denen sie Nacht für Nacht grausame Morde miterleben muss. Einziger Lichtblick ist ihr geheimnisvoller Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert und dessen Berührung die einzige ist, die ihr keine Schmerzen verursacht. Als Alma eines Tages entdeckt, dass die Menschen aus ihren Träumen tatsächlich ermordet werden, vertraut sie sich Morgan an und will mit ihm zusammen herausfinden, was hinter den brutalen Taten steckt. Doch bald stellt Alma fest, dass hinter den Morden ein Geheimnis lauert, in dessen Zentrum sie selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht …


Buch Nummer 4: Dämonicon - Der Fluch

Produktinformationen:
Originaltitel: Höhle des Todes + Ewige Verdammnis
Autor: Darren Shan
Verlag: Pan Verlag
Serie: Dämonicon (Band 3)
Format: Klappenbroschur
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 3-426-28362-X
Preis: 9,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 02. November 2011

Verlagsbeschreibung:

Der Sammelband „Dämonicon 3 – Der Fluch“ beinhaltet Band 5 „Höhle des Todes“ und Band 6 „Ewige Verdammnis“ der Reihe um den Jungen Grubbs Grady, dessen Familie mit einem Fluch belegt wurde. Grubbs größte Angst ist, dass auch er irgendwann zum Werwolf werden muss. Verzweifelt jagt er jedem Hoffnungsschimmer auf Rettung hinterher – und findet sich prompt in einer Höhle tief unter der Erde wieder, die ein blutiges Geheimnis birgt …
Doch auch nach diesem Abenteuer gibt es keine Atempause für Grubbs. Denn die Dämonen stehen kurz davor, die Menschheit zu vernichten. Grubbs braucht dringend Verbündete, um dies zu verhindern. Der junge Magier Kernel Fleck und das Druidenmädchen Bec scheinen ein guter Anfang zu sein …


Buch Nummer 5: Meridian - Flüsternde Seelen

Produktinformationen:
Originaltitel: Wildcat Fireflies
Autor: Amber Kizer
Verlag: Pan Verlag
Serie: Meridian (Band 2)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 464 Seiten
ISBN: 978-3-426-28365-3
Preis: 14,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 01. Dezember 2011

Verlagsbeschreibung:

Die 17-jährige Meridian ist eine Fenestra: Sie öffnet den Seelen der Verstorbenen ein Fenster in den Himmel. Doch diese Gabe bringt sie in größte Gefahr, denn die Fenestrae werden von den Aternocti gejagt, die unstillbaren Hunger nach Seelen haben. Gemeinsam mit ihren Freunden, dem mutigen Tens und der geheimnisvollen Wölfin Custos, ist Meridian auf der Suche nach anderen Fenestrae, um sich mit ihnen zu verbünden. Eine von ihnen ist das Mädchen Juliet, die in einem Heim leben muss, in dem die Kinder von einer grausamen Direktorin schikaniert werden. Juliet ahnt noch nicht, welche Kräfte in ihr schlummern – und dass sie in größter Gefahr schwebt, wenn diese sich an ihrem 16. Geburtstag in wenigen Wochen erstmals regen werden. Wird Meridian sie rechtzeitig finden, oder ist Juliet ein dunkles Schicksal sicher?


Buch Nummer 6: Strange Angels - Verraten

Produktinformationen:
Originaltitel: Strange Angels - Betrayal
Autor: Lili St. Crow
Verlag: Pan Verlag
Serie: Strange Angels (Band 2)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 384 Seiten
ISBN: 978-3-426-28346-2
Preis: 16,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 01. Dezember 2011

Verlagsbeschreibung:

Das Mädchen Dru weiß nicht genau, welche geheimnisvollen Kräfte in ihr schlummern – aber es besteht kein Zweifel daran, dass jeder Vampir versucht, sie deswegen zu töten. Auf der Flucht gelangen Dru und ihre Freunde, der Werwolf Graves und der betörend schöne Cristophe, in eine geheime Schule, wo man ihnen Hilfe anbietet. Doch während die Jungen von den anderen Schülern mit offenen Armen empfangen werden, behandelt man Dru wie eine Gefangene. Noch dazu stellt sich heraus, dass es einen Verräter geben muss, der ihr nach dem Leben trachtet. Als die Vampire die Schule angreifen, gerät Dru in höchste Gefahr und muss sich die schockierende Frage stellen, ob Christophe der Verräter ist, der sie als Köder für seine eigene Zwecke missbraucht hat …


Buch Nummer 7: Blutrote Schwestern(Und das Beste kommt zum Schluss. Ein neuer Roman von Jackson Pearce, der vielen wahrscheinlich unter dem Originaltitel "Sisters Red" ein Begriff sein dürfte)

Produktinformationen:
Originaltitel: Sisters Red
Autor: Jackson Pearce
Verlag: Pan Verlag
Serie: -
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 368 Seiten
ISBN: 978-3-426-28352-3
Preis: 16,99€ [D]

Cover und Inhaltsangabe © Pan Verlag

Erscheint am 04. Oktober 2011

Verlagsbeschreibung:
Wenn es dunkel wird, ziehen zwei Schwestern durch einsame Gassen und entlegene Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und dem süßen Parfüm locken sie Werwölfe an – aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Seit die beiden als Kinder fast einem der niederträchtigen Killer zum Opfer gefallen sind, wollen sie so viele Mädchen wie möglich vor diesem Schicksal bewahren. Während Scarlett nichts anderes kennt als die Jagd, beginnt die sensible Rosie zu ahnen, dass es noch etwas anderes im Leben geben kann als den blutigen Kreislauf aus Jagd und Tod – und verliebt sich in den einzigen Jungen, den ihre Schwester je in ihr Herz gelassen hat. Doch dies bringt alle drei in größte Gefahr, denn Wölfe wittern jede Schwäche …

Donnerstag, 28. April 2011

Carlsen Verlag Herbstvorschau

Und wieder hat ein Verlag seine neuen Vorschauen für den Herbst 2011 veröffentlicht.
Vom Carlsen Verlag sind allerdings nur drei Bücher für mich interessant:

Zum einen natürlich der dritte Teil von Kai Meyers Arkadien Reihe. Das Cover habe ich HIER gepostet.

Außerdem "Delirium" von Lauren Oliver. Hier bin ich mir nicht so sicher, wie ich das deutsche Cover (links © Carlsen) finden soll. Das Konzept finde ich eigentlich ganz gut aber irgendwie ist das Originalcover (rechts © HarperTeen ) ein größerer Eyecatcher. Erscheinungstermin ist der 25. Oktober 2011.





















Und last but not least der Abschlussband der Percy Jackson Serie. "Die Letzte Göttin" heißt das gute Stück und wird am 24. September 2011 erscheinen. Mich würde ja mal interessieren, welches göttliche Individuum dieses Mal auf das Cover gesetzt wurde. Irgendwie sieht das Gesicht viel zu weiblich aus um einen Bart zu haben ... hat jemand das Buch schon gelesen und kann diesen Umstand vielleicht erklären?^^



Cover © Carlsen

Der Titel zu Splitterherz 3 ist ...





Jetzt fehlt nur noch ein romantisches Cover =) Ich hoffe ja, dass es einen Touch Rot oder Rosa bekommen wird. Aber Frau Löhr wird sich sicher wieder etwas Schönes einfallen lassen, da mache ich mir eigentlich keine Sorgen =)

Mittwoch, 27. April 2011

Cover Revealed: Arkadien Fällt (kommt Sep/Okt 2011)


© Carlsen


OMG sieht das Cover unheilvoll aus. Lasst uns hoffen, dass unsere Helden das Abenteuer unbeschadet überstehen.

Dienstag, 26. April 2011

Rezension: "Witch - Hexenerbe" von Nancy Holder & Debbie Viguié

Produktinformationen:
Originaltitel: Wicked #3 - Legacy
Autor: Nancy Holder & Debbie Viguié
Verlag: Penhaligon Verlag
Serie: Witch (Band 3)
Format: Klappenbroschur
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3083-9
Preis: 14,99€ [D], 15,50€ [A]

Cover © Penhaligon

Dies ist Band 3 der Witch Reihe und die Rezension könnte somit gegebenenfalls Spoiler enthalten.

Inhalt:
Gestärkt durch den Beitritt von Jerauds Mutter Sasha begibt sich Holly‘s Zirkel auf die Suche nach Nicole, die von den Deveraux’s gefangen gehalten wird.
Doch für den Zirkel wird es immer schwieriger der Macht der Hexer etwas entgegenzusetzen und so ergreift Holly riskante Maßnahmen, mit denen sie ihre Seele langsam aber sicher zerstört und sich selbst verliert.

Durch einen Zufall schafft sie es, auch Jeraud aus den Händen des Obersten Zirkels zu befreien. Doch ihre einstige Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, denn Jeraud kann Holly nicht vergeben, dass sie ihn im Schwarzen Feuer alleine gelassen hat ...



Meine Meinung:
„Hexenerbe“ fängt fast genau da an, wo sein Vorgänger aufhört. Hollys Zirkel begibt sich auf die Suche nach Nicole und muss dabei einer Reihe von Gefahren trotzen.

Dabei findet jedoch ein wesentlicher Konflikt innerhalb des Zirkels statt. Karis Zorn auf Holly steigert sich immer weiter und auch Amanda wird langsam ungeduldig mit ihr, da für Holly immer nur Jeraud im Mittelpunkt steht und Nicoles Rettung für sie nur zweitrangig ist.
Ihr Zirkel wird ihr gegenüber immer misstrauischer und die einstigen Freunde distanzieren sich immer weiter voneinander.

Sehr gut an dem Buch finde ich die vielen verschiedenen Gefühle mit denen die Charaktere zu kämpfen haben. Zorn, Wut, Liebe und Trauer. Alles ist vertreten und macht das Zusammenleben in Hollys Zirkel alles andere als einfach.

Im Gegensatz zu Band 2 sieht Holly endlich mal ein, wie sehr sie sich eigentlich verändert hat und dass sie total skrupellos geworden ist. Ja sie sieht sogar ein, dass sie Jeraud eigentlich kaum kennt und dennoch ist sie nach wie vor wie besessen von ihm.

Dieser hat jedoch mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen, die allerdings ein wenig unverständlich sind. Er hat für Holly nämlich eine Art Hass-Liebe entwickelt, aber irgendwie weiß keiner so genau warum eigentlich, nicht mal er selbst. Einerseits will er ihr nahe sein, andererseits stößt er sie andauernd von sich. Kommentarlos. Ich denke mir einfach, dass es daran, liegt, dass sie ihn im Schwarzen Feuer zurückgelassen hat, wodurch er total entstellt wurde. Aber genau genommen war das nicht Holly’s Schuld, sondern die ihrer Cousinen.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt in welche Richtung sich die Beziehung in den Folgebänden entwickeln wird, da ich es eigentlich ganz interessant finde, wenn bei Liebesgeschichten nicht sofort ein Happy End absehbar ist. Ich würde mir jedoch wünschen, dass die Beiden mal miteinander reden und nicht immer stillschweigend den jeweils Anderen abweisen würden.

Besonders herausragend fand ich in diesem Band Nicole, die dieses Mal eine etwas größere Rolle hat. Ihr Charakter ist gewachsen, sie ist stark und selbstbewusst geworden und ist mir letzten Endes sogar mehr ans Herz gewachsen als Holly. Sie hat den Ernst der Lage irgendwie als Einzige begriffen und nimmt die Magie nicht mehr auf die leichte Schulter. War sie im ersten Band noch total oberflächlich, hat sie sich nun in ein Mädchen entwickelt, dass Werte wie Liebe und Freundschaft zu schätzen weiß.

Schade finde ich, dass die im zweiten Band angedeutete Geschichte über Avalon und den Obersten Zirkel nicht weitergeführt wurde. Eigentlich hatte sich dies ganz vielversprechend angehört, aber in diesem Band wurde Avalon ganz und gar außer Acht gelassen.

Großer Pluspunkt sind auch hier wieder die Flashbacks, die den Ursprung des Schwarzen Feuers erklären und das schreckliche Ausmaß des Cahors Fluch darlegen.
Ich finde, das Autorinnen Duo sollte sich mal an einem historischen Fantasyroman versuchen. Die Flashback Szenen sind immer ein absolutes Highlight in den Büchern und stehen im absoluten Gegensatz zu Hollys Gegenwartsabenteuern.

Auf jeden Fall bin ich gespannt wie es weitergeht, da das Ende eine dramatische Wendung des Geschehens herbeiführt und Hollys Schicksal unter keinem guten Stern stehen lässt.

Fazit:
Insgesamt finde ich diesen Band viel erträglicher als seinen Vorgänger, denn jener war mir viel zu chaotisch und durch die viel zu vielen Perspektivenwechsel einfach „too much“.
„Hexenerbe“ lässt mich gespannt darauf warten, wie es zwischen Holly und Jeraud weitergehen wird und vor allem, ob Holly jemals wieder zur Besinnung kommt.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an

Montag, 25. April 2011

Game of Thrones kommt ins Deutsche Fernsehen

Titelbild © HBO


Vielleicht kennen ja einige unter euch die "Das Lied von Eis und Feuer" Bücherreihe von George R. R. Martin. Blanvalet ist ja gerade dabei eine hübsche Neuauflage auf den Markt zu bringen.

Jedenfalls hat sich der amerikanische Sender HBO "Game of Thrones" vorgenommen und daraus ein episches Meisterwerk erschaffen.

Es wurde gerade mal die erste Episode ausgestrahlt, da wurde die Serie bereits in über 80 Länder verkauft, darunter auch Deutschland.

Leider wird man die Serie nur auf dem Pay-TV Sender "TNT Serie" bewundern können.

Wer jedoch geduldig ist, wird auch auf die DVD warten können.

Rezension: "Witch - Hexentochter" von Nancy Holder & Debbie Viguié

Produktinformationen:
Originaltitel: Wicked #2 - Curse
Autor: Nancy Holder & Debbie Viguié
Verlag: Penhaligon Verlag
Serie: Witch (Band 2)
Format: Klappenbroschur
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3077-8
Preis: 14,99€ [D], 15,50€ [A]

Cover © Penhaligon

Dies ist Band 2 der "Witch" Reihe und die Rezension könnte somit gegebenenfalls Spoiler enthalten.
Zu meiner Rezension von Band 1 geht es HIER.

Inhalt:
Ein Jahr nach dem tödlichen Kampf gegen den Hexer Michael Deveraux, erfährt Holly, dass ihre große Liebe Jeraud noch am Leben ist. Der Oberste Zirkel hält ihn in Avalon gefangen und Holly würde nichts lieber tun, als ihn zu befreien. Doch die Bedrohung, die auf ihrem Zirkel lastet, wird immer stärker.

Zum einen sind sie geschwächt, weil Nicole sie verlassen hat und zum anderen sind sie den stätigen Angriffen der feindlichen Deveraux Hexer ausgeliefert.
Die Lage wird immer aussichtsloser, als Holly von dem Fluch erfährt, der auf der Familie Cathers lastet. Doch sie ist bereit, ungeahnte Maßnahmen zu ergreifen, um die zu schützen, die sie liebt ...


Backround Infos:
„Hexentochter“ ist der zweite Teil der fünfteiligen „Witch“ Reihe des Autorenduos Nancy Holder und Debbie Viguié.
Der dritte Teil ist bereits erschienen und der vierte wird im Juli 2011 erscheinen.


Meine Meinung:
„Hexentochter“ spielt knapp ein Jahr nach dem Angriff von Michael Deveraux auf den Cathers Zirkel.
Am Anfang werden viele Dinge aus dem ersten Band wiederholt, sodass man ein guter Einstieg in den zweiten Band gewährt wird.

Das Grundprinzip der Geschichte ist wie schon im ersten Band sehr gut. Die Bedrohung durch die feindlichen Deveraux Hexer steigert sich ins unermessliche und Holly und ihr Zirkel müssen zusammenhalten um der Bedrohung standzuhalten. Holly setzt jedoch auf einen Alleingang um Jeraud retten zu können.

Dies führt zu einigen Konflikten innerhalb ihres Zirkel, den ich auch sehr gut nachvollziehen kann. Holly versteift sich so sehr darauf Jeraud zu retten und alles andere scheint ihr total egal zu sein. Dabei würde sie sogar über Leichen gehen, was mich dann doch sehr schockiert hat, da man langsam aber sicher eine sehr dunkle Seite an ihr entdeckt.

Leider gibt es in diesem Teil der Reihe keine Romantik Komponente bzw. nur ein paar kleine Teile, die eigentlich nicht großartig erwähnenswert sind. Nach dem ersten Teil, der doch eine gute Basis für die Beziehung zwischen Holly und Jeraud gelegt hat, bin ich ein wenig enttäuscht, dass ihre Beziehung in diesem Band eher in den Hintergrund gerückt wird.

Meine Lieblingspassagen in diesem Buch sind ganz klar die Flashback Szenen. Man erfährt mehr über die Ereignisse nach dem Tod von Jean und Isabeau (den historischen Doppelgängern von Jeraud und Holly) und wie aus den Cahors die Cathers wurden.

In diesen Szenen beweisen die Autorinnen, dass sie ein Talent dafür haben, eine Geschichte gut in Szene zu setzen und eine passende Atmosphäre zu schaffen.
In den Gegenwartspassagen schaffen sie dies allerdings nur in den Kampfszenen. Diese sind gut geschrieben und haben mich beim Lesen wirklich mitgerissen.

Ein allgemeines Problem des Buches ist jedoch, dass die Geschichte aus so vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird, dass es schwierig ist, eine Beziehung zu einem Charakter aufzubauen. Besonders mit Holly hatte ich da so meine Probleme. Da sie die eigentliche Protagonistin des Buches ist, hätte ich gerne mehr über ihre Gedanken und Gefühle erfahren, welche jedoch immer nur kurz in ihren Passagen abgehandelt wurden und welche ich teilweise einfach nicht verstehen konnte.

Insgesamt ist Holly sehr skrupellos und arrogant geworden, was aber zum größten Teil daran liegen dürfte, dass sie von Isabeaus Geist besessen ist.
Viel besser gefallen hat mir ihre Cousine Amanda, die in der Krisensituation einen klaren Kopf behält und Holly immer wieder an ihre Verantwortung erinnern muss. Sie scheint sehr an ihrer Rolle als Hexe gewachsen zu sein und ist nicht mehr das kleine unscheinbare Mädchen aus dem ersten Band.
Von Nicole hingegen hat man endlich mal den weichen Kern zu sehen bekommen, da sie erfährt, was wahre Liebe ist und endlich versteht, dass Eli sie nie geliebt hat.

Die Deverauxs hingegen sind böser und fanatischer als eh und je. Michael Deveraux setzt Himmel und Hölle in Bewegung ( ... naja, eher die Hölle) um Holly und ihrem Zirkel zu schaden und an die ultimative Macht zu gelangen. Seine Besessenheit von Macht geht sogar so weit, dass er kaum noch klar denken kann und nur noch Zerstörung und Tod im Sinn hat.

Fazit:
Das Grundprinzip der Geschichte gefällt mir wie schon im ersten Band sehr gut. Besonders die Einführung Avalons als Hochburg des Obersten Zirkel fand ich sehr gut und ich bin sehr gespannt, wie es mit dieser Komponente in den folgenden Bänden weitergehen wird.
An der Umsetzung gibt es aber einige Dinge die mir gar nicht gefallen, wie zum Beispiel die Darstellung von Holly und die viel zu vielen Perspektiven. Außerdem hoffe ich, dass es im Folgeband wieder mehr über Holly und Jeraud’s Beziehung zu lesen gibt.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an
Penhaligon

Donnerstag, 21. April 2011

Rezension: "Plötzlich Fee - Sommernacht" von Julie Kagawa


Produktinformationen:
Originaltitel: The Iron King
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne Fliegt
Serie: Plötzlich Fee (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 496 Seiten
ISBN: 978-3-453-26721-3
Preis: 16,99€ [D], 17,50€ [A]

Cover © Heyne Fliegt

Inhalt:
Das Leben von Megan Chase war nie sonderlich aufregend oder beneidenswert. Als sie sechs Jahre alt war, verschwand ihr Vater spurlos, in der Highschool hat sie nie sonderlich viele Freunde gehabt und seit ihr Halbbruder Ethan auf der Welt ist, ist sie auch zu Hause nur die Nummer zwei.

Doch alles ändert sich an ihrem sechszehnten Geburtstag, als sie anfängt, merkwürdige Dinge zu sehen und Ethan ihr von unheimlichen Wesen unter seinem Bett und in seinem Schrank erzählt. Megan hält dies anfangs nur für Ausgeburten ihrer beider Fantasien, bis Ethan sich plötzlich höchst eigenartig benimmt und ihr bester Freund Robbie sich als Elfe namens Puck entpuppt.
Er glaubt, dass Megans Bruder durch ein Wechselbalg ersetzt wurde und in der Feenwelt gefangen gehalten wird.

Gemeinsam betreten sie das gefährliche Reich der verfeindeten Sommer- und Winterelfen und Megan erfährt das Unglaubliche: sie ist die Tochter von Oberon, dem Sommerkönig und somit eine Halbelfe. Als sie sich dann auch noch in Ash, den Prinzen des Winterhofes verliebt, ist ihre Welt endgültig auf den Kopf gestellt, denn als ihr Feind, muss er sie eigentlich der Winterkönigin ausliefern. Doch nur Ash kann ihr helfen ihren Bruder zu retten ...


Backround Infos:
„Plötzlich Fee – Sommernacht“, welches im Original „The Iron King“ heißt, ist aus den Bücherregalen der amerikanischen Bücherwürmer nicht mehr wegzudenken. Das Buch hat durchwegs gute Kritiken bekommen und auch die beiden Fortsetzungen „The Iron Daughter“ (dt. Plötzlich Fee – Winternacht (erscheint im Oktober 2011)) und „The Iron Queen“ sind zu Bestsellern geworden.
Zurzeit schriebt die Autorin am vierten und wahrscheinlich letzten Teil der Serie und ist außerdem mitten in den Vorbereitungen zu einer neuen Jugendbuchserie, in der es um Vampire gehen soll.


Meine Meinung:
Gleich im Vorfeld muss ich es einfach loswerden: Dieses Buch ist der absolute Hammer. Für mich selbst kommt diese Einschätzung zugegebenermaßen recht unerwartet, da ich viele Vorurteile dem Buch gegenüber hatte.
Viele angewandte Motive findet man auch in anderen Jugendbüchern, die das Thema Elfen bzw. Feen aufgreifen: Von Shakespeare geborgte Charaktere, Elfen als hinterlistige Geschöpfe mit bösen Absichten und irgendjemand der Ash heißt.

Und doch ist dieses Buch so anders, als alle Elfenromane die ich bis jetzt gelesen habe. Julie Kagawa hat einfach diese wunderbare Gabe, sich die Geschichte zu Eigen zu machen und dieser ihren Stempel aufzudrücken, den ich im Nachhinein fast schon als Gütesiegel bezeichnen würde.

Zunächst einmal etwas zu der Geschichte, denn der Titel „Plötzlich Fee“ ist wirklich Programm.
Nach ein paar einleitenden Geschehnissen geht es Schlag auf Schlag. Für Megan gibt es keine Verschnaufpausen und sie tappt von einem Abenteuer ins Nächste. Dabei beschränkt sich die Handlung nicht nur auf eine Storyline, sondern neben der Rettungsmission wird Megan mit reichlichen anderen Problemen konfrontiert.

Interessant wird es, als sie auf Ash trifft. Als Leser riecht man die sich anbahnende Romanze natürlich schon aus zehn Meter Entfernung und doch scheint es nahezu unmöglich, dass die beiden auch nur einen Funken Sympathie füreinander entwickeln.
Doch gerade das ist das Besondere an dieser Storyline des Buches. Julie Kagawa macht das Unmögliche wahr und lässt es so unfassbar leicht aussehen.

Was die Geschichte außerdem so herausragend macht, ist Julie Kagawa’s Schreibstil, den ich als simpel aber effektvoll bezeichnen würde.
Da das Buch aus der Ich-Perspektive von Megan geschrieben ist, ist die Sprache auch an ihren Typ angepasst. Die Sprache, die sie verwendet, passt nicht nur wie die Faust aufs Auge zu Megan, sondern schafft es auch, beim Lesen Bilder zu erzeugen. Dadurch, dass jeder Charakter seinen eigenen Sprachstil hat, hat man eine sehr genaue Vorstellung davon, wie sie aussehen könnten und auch wie sie sich bewegen und wie sie auf gewisse Dinge reagieren.

Megan verkörpert den typischen Teenager, wie er mit sechzehn Jahren nun einmal ist. Doch trotz akuter Dickköpfigkeit ist sie sehr selbstlos, wenn es um die Menschen (oder eben auch nicht) geht, die sie liebt.

Puck, den sie bis vor kurzem noch für einen normalen Menschen hielt, ist auf der einen Seite lustig und richtig sympathisch. Auf der anderen Seite kann er einen mit seiner vorlauten Art total auf die Nerven gehen. Doch genau dies macht ihn für die Geschichte so unentbehrlich.
Außerdem merkt man, wie viel ihm Megan bedeutet und dass er für sie alles tun würde. Ein Liebes-Dreieck ist natürlich vorprogrammiert.

Ein wenig anders verhält es sich da mit Ash, der von Anfang an kaltherzig und unberechenbar erscheint. An einigen Stellen ist es sogar sehr schwer zu verstehen, wie Megan mehr in ihm sehen kann, geradezu als ob sie als einzige sein wahres Ich kennen würde und sich deshalb in ihn verliebt. Ich als Leser habe immer noch meine Zweifel ob er es tatsächlich ernst mit ihr meinen könnte. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung, wie sich die Beziehung der beiden darin weiterentwickeln wird und auch, inwiefern Puck darin involviert sein wird.

Leider hatte auch dieses Buch ein Ende, doch ich muss zugeben, dass es sehr passend war. Es war ein wahrhaft würdiges Ende für die Geschichte. Ich habe das Buch zufrieden zugeklappt, wenn auch mit allerhand Fragen im Kopf, wie es weitergehen wird.
Doch auch nach Beendung des Buches schwirren mir Megan, Ash und Puck immer noch im Kopf herum und ich glaube, genau dies beweist, wie gut dieses Buch ist und wie stark es auf den Leser wirkt.

Fazit:
Ich glaube, von Julie Kagawa dürfen wir noch sehr viel erwarten. Diese Frau hat einfach ein Talent zum Schreiben. Sie schafft es, ihre Geschichte in Szene zu setzen und dem Leser ein abenteuerliches Kopfkino zu bescheren.
Was Suzanne Collins für das Dystopie Genre ist und was Stephenie Meyer für das Vampir Genre ist, das ist Julie Kagawa für das Elfen Genre.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an


Meine Empfehlung:
"Elfenkuss" ist diesem Buch vom Prinzip her ähnlich. Es geht um ein Mädchen, das erfährt, dass sie in Wirklichkeit eine Fee ist. Dennoch ist "Elfenkuss" vom Schreibstil her ganz anders und viel klischeelastiger als "Plötzlich Fee - Sommernacht".

Cover © cbj

Dienstag, 19. April 2011

Rezension: "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Sarah Lukas
Verlag: Piper Verlag
Serie: Engel Serie (Band 2)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 384 Seiten
ISBN: 978-349-270-225-6
Preis: € 19,95 [D], € 20,60 [A]

Cover © Piper Verlag

Dies ist Band 2 von Sarah Lukas' Engelsserie und die Rezension könnte somit gegebenenfalls Spoiler enthalten.
Meine Rezension zu Band 1 gibt es HIER.


Inhalt:
Nachdem Rafael seine große Liebe Sophie vor einem Dämon gerettet hat, ist er endlich wieder ein guter Engel.
Doch schon droht die nächte Gefahr für Sophie, denn der Dämon Kafziel beharrt noch immer auf den durch ihr Blut besiegelten Handel, welcher ihren Tod bedeuten würde.

Zu allem Übel hat es nun auch die Polizei auf sie abgesehen, nachdem Rafael und der Dämonenjäger Jean vermeintlich jemanden umgebracht haben. Da sie mit Beiden befreundet ist, wird sie auf Schritt und Tritt beschattet.
Als wäre dies nicht genug des Ärgers, kann sie ihrer großen Liebe Rafael nicht mehr nahe sein, da es ihm als Engel verboten ist.

Unterdessen sitzt ihr Freund Jean im Gefängnis und macht sich mehr Sorgen den je um Sophie. Außerdem leidet er immer mehr unter den Gefühlen, die er für Sophie entwickelt hat. Für ihn bleibt nur eine Möglichkeit sie zu beschützen: er muss aus dem Gefängnis fliehen, auch wenn dies ein ewiges Leben auf der Flucht zur Folge hätte ...


Meine Meinung:
„Der Kuss des Jägers“ fängt genau dort an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Die Geschichte beginnt gleich, ohne, dass man in das Geschehen eingeführt wird. Es wird also vorrausgesetzt, dass man den ersten Teil bereits gelesen hat, und dass die Ereignisse noch recht präsent sind.

Auch in diesem Buch hat Sarah Lukas ihren ausgezeichneten Schreibstil beibehalten, der es wirklich sehr schwer macht, sich von der Lektüre zu lösen.

Die Handlung ist aber leider nicht ganz so spannend, wie in „Der Kuss des Engels“. Es geht weniger um übersinnliche Mysterien als vielmehr um weltliche Probleme. Es besteht zwar eine konstante Gefahr, die von dem Dämon Kafziel ausgeht, dennoch hat Sophie vielmehr mit den Verfolgungen durch die Polizei zu kämpfen und ihren verworrenen Gefühlen zu Rafael und Jean.

Dadurch, dass Rafael wieder ein guter Engel ist, kann er nicht mehr so viel Zeit mit Sophie verbringen. Hinzu kommt, dass es ihm verboten ist, ihr näher zu kommen, da er sonst wieder ein gefallener Engel werden würde. Eigentlich sehen die Beiden sich nur noch, wenn es darum geht Sophie zu beschützen, was ihr natürlich jede Menge Herzschmerz bereitet.
Dies finde ich eigentlich sehr schade, da zwischen den Beiden eine enorme Chemie zu spüren ist.

Auch in diesem Band werden die Gefühle der Charaktere wieder ausführlich geschildert, und der Leser kann sich durch tiefgründige Gedanken gut in die Personen hineinversetzen.
Besonders das im ersten Teil angedeutete Liebes-Dreieck wird nun immer deutlicher und verspricht reichlich Konflikftpotential für mögliche Folgebände.

Äußerst interessant wurde es dieses Mal aber mit Jean. Dieser sitzt nach einem vermeintlich begangenen Mord nun im Gefängnis und wird einer Reihe unschöner Probleme geplagt. Zum einen wäre da das Mädchen Lilyth, welches von einem Dämon besessen ist und das er immer versucht hat zu schützen. Dies kann er nun nicht mehr und muss dem Dämon somit freie Hand lassen, was ihn noch zusätzlich plagt.

Außerdem plagen ihn seine Gedanken an Sophie, in die er sich verliebt hat, obwohl sie weiterhin zu Rafael steht.
Und als er von der Bedrohung hört, der sie durch Kafziel augesetzt ist, sieht er nur die Möglichkeit, aus dem Gefängnis zu fliehen um sie so beschützen zu können.

Dies beschreibt eigentlich schon sehr viel von Jeans Charakter über den man in diesem Buch sehr viel erfährt. Er opfert sich für Sophie auf, auch wenn dies bedeutet, dass er ein Leben auf der Flucht führen muss und ihr vielleicht niemals so nahe sein wird, wie er es sich wünscht.
Außerdem bekommt man einen kleinen Einblick in seine Vergangenheit, wodurch man erfährt, wie es zu seiner Einstellung bezüglich der Dämonen gekommen ist.

Die Dämonen sind in diesem Band noch hinterlistiger geworden, als im ersten Teil und Kafziel schreckt selbst davor nicht zurück Sophie durch falsche Nachrichten von Raphael oder Jean in einen Hinterhalt zu locken.
Dies sorgt für einen guten Schuss an Nervenkitzel, da man nie genau weiß, ob Kafziel nicht hinter einem Hilferuf oder anderen Nachrichten stecken könnte.

Der Showdown ist aber wie schon in „Der Kuss des Engels“ sehr gut und bildgewaltig in Szene gesetzt worden. Es ist auf jeden Fall eine actionreiche Dämonen Apokalypse.

Das Buch endet schließlich mit einem Cliffhanger, der darauf hoffen lässt, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Von der Spannung her kann „Der Kuss der Jägers“ nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten, dennoch sind die Charaktere wieder sehr gut in Szene gesetzt worden, sodass man Spaß daran hat, ihnen beim Agieren zu folgen. Auch in diesem Buch brilliert die Autorin vor allem wieder durch ihren Schreibstil und ihrer tiefgründigen Darstellung von Gefühlen und Gedanken.
Ich hoffe jedenfalls, dass es eine Fortsetzung geben wird, da es am Ende doch recht offen geblieben ist, wie es mit der Beziehung von Rafael und Sophie weitergeht und was das Schicksal für Jean bereithält.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den

Samstag, 16. April 2011

Rezension: "Der Kuss des Engels" von Sarah Lukas

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Sarah Lukas
Verlag: Piper Verlag
Serie: Engel Serie (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 416 Seiten
ISBN: 978-349-270-205-8
Preis: € 19,95 [D], € 20,60 [A]

Cover © Piper Verlag

Inhalt:
Nachdem Sophies Verlobter Raphael in Kolumbien erschossen wird, zieht die junge Frau nach Paris.
Auf der Suche nach Zerstreuung irrt sie durch die Stadt und will sich fast schon von einer Brücke stürzen, als sie einen Mann sieht, der ihrem Verlobten Raphael wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

Beflügelt von dem Gedanken, dass Raphael tatsächlich noch leben könnte, macht sie sich auf die Suche ihm und trifft dabei auf einen Mann namens Jean, der ihr rät, sich von ihrem Verlobten fernzuhalten.
Er behauptet, dass Raphael ein gefallener Engel sei, ein Dämon, der nur den Körper von Sophies Freund übernommen hat, aber nicht mehr der Selbe sei.

Doch für Sophie wird er immer die Liebe ihres Lebens bleiben und so geht sie das Risiko ein, ihm näher zu kommen. Noch ahnt sie nicht, dass die gefallenen Engel einen höllischen Plan verfolgen und setzt alles daran, aus Raphael wieder den zu machen, der er einst war. Selbst wenn dies ihren eigenen Tod bedeuten würde …


Meine Meinung:
„Der Kuss des Engels“ hat einfach alles was ein perfektes Buch braucht: Eine gute Storyline, Spannung, interessante Charaktere und einen formvollendeten Schreibstil.

Das Buch ist zum größten Teil aus Sophies Sicht geschrieben, wodurch man eine großzügige Einsicht in ihre Gedanken und auch in ihre Gefühlswelt bekommt. Die Autorin schafft es dabei, den Leser durch ihren tiefgreifenden Schreibstil zu berühren und die Gefühle nachvollziehen zu können. Besonders ergriffen haben mich dabei Sophies Trauer und auch ihre Verzweiflung, mit der sie sich an die Hoffnung klammert, dass Raphael doch nicht tot ist. Ihre Gefühle wirken zu hundert Prozent authentisch und in den meisten Situationen hätte ich genauso reagiert oder empfunden wie sie.

Aufgrund ihrer Verzweiflung ist es nur umso verständlicher, dass sie sich entgegen Jeans Warnung nicht von Raphael fernhalten kann.
Umso spannender ist es jedoch zu erfahren, wer Raphael denn nun wirklich ist, warum er einerseits zu leben scheint, aber dennoch nicht mehr der ist, der er einmal war. Als Leser weiß man nur, dass er offensichtlich nicht mehr zu den Guten gehört.
Jedoch hält dies Sophie nicht davon ab, sich ihm zu nähern und sich auch von ihm angezogen zu fühlen, obwohl sie schon bald die Wahrheit über ihn erfährt.
Besonders gefallen hat mir daran, dass sie zunächst einfach nicht an einen übersinnlichen Grund für Raphael Rückkehr denken wollte. In vielen Büchern, die paranormale Romanzen thematisieren, nehmen die Protagonistinnen die Tatsache, dass ihr Freund ein Werwolf, Vampir etc. ist, viel zu schnell hin. Dass dies bei Sophie nicht der Fall ist, macht sie gleich um einiges glaubhafter und für mich als Leser wiederum zu einem ernstzunehmenden und nachvollziehbaren Charakter.

Eine interessante Rolle spielt dabei Jean, der Sophie davon abhält, sich in die Machenschaften der Dämonen einzumischen. Von Anfang an hatte ich dabei immer das Bild von Angel aus der Buffy Serie vor Augen, da Jean und Angel vom Charakter her sehr ähnlich sind.
Umso lustiger fand ich dann die Situation, in der Sophie ihrer Freundin von Jean erzählt hat, und diese ihn dann auch mit Angel verglich.

Einige Passagen werden auch aus seiner Sicht erzählt und man erfährt mehr über seine Rolle in der Geschichte. Dabei merkt man dann auch, wie sich langsam aber sicher ein Liebes-Dreieck anbahnt.
Gut fand ich auch, dass trotz der Engelsgeschichten, der Alltag von Sophie und Jean beschrieben wurde und damit ebenfalls die Gedanken, die die beiden zu der Zeit beschäftigen.

Was Raphael betrifft, ist man als Leser eigentlich ziemlich ratlos, und selbst gegen Ende der Geschichte erfährt man noch längst nicht alles über ihn. Doch genau diese Mystery-Typ Rolle macht die Beziehung zwischen ihm und Sophie so interessant, da man nie genau weiß, ob er es denn nun ernst mit ihr meint oder nicht.

Fazit:
„Der Kuss des Engels“ kann sich getrost mit den ganz Großen in seinem Genre messen. Ich war von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten, die Charaktere haben mich nicht gelangweilt und die Spannung hielt das ganze Buch lang an.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Sophie und Raphael weitergeht und inwiefern sich die Beziehung zwischen Sophie und Jean im Folgeband weiterentwickeln wird.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den

Donnerstag, 14. April 2011

Rezension: "Holundermond" von Jutta Wilke


Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Jutta Wilke
Verlag: Coppenrath Verlag
Serie: -
Format: gebunden
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 978-3-8157-5305-7
Preis: 14.95€ [D]

Cover © Coppenrath Verlag

Website zum Buch:
http://www.holundermond.de/

Homepage der Autorin:
http://jutta-wilke.de/index.html

Inhalt:
Als die zwölfjährige Nele erfährt, dass ihre Eltern Jan und Lilli sich trennen, ist sie am Boden zerstört. Und dann entscheidet ihr Vater sich auch noch lieber für einen Auftrag in Wien, als die Ferien mit ihr zu verbringen. Kurzerhand beschließt Nele ihrem Vater heimlich zu folgen und versteckt sich in seinem Auto.
Lange kann sie ihre Anwesenheit natürlich nicht geheim halten und so erfährt sie von ihrem Vater, dass in Wien wertvolle Kunstgegenstände aus einer Kirche gestohlen wurden.
In Österreich lernt sie schon bald die Pensionsbesitzerin Vivianne, den Jungen Flavio und den unsympathischen Historiker Dr. Holtzer kennen.

Holtzer und Jan sollen den Fall um die verschwundenen Gegenstände aufklären, doch dann verschwindet Neles Vater spurlos. Zusammen mit Flavio setzt sie alles daran, ihn wiederzufinden und den Fall für ihn zu lösen. Doch je näher sie dem mystischen Geheimnis um die Kunstgegenstände kommt, desto gefährlicher wird es für sie und ihre neuen Freunde ...


Meine Meinung:
Zunächst muss ich die Wahl des Titels loben, denn neuerdings kommt es eher selten vor, dass ein Titel auch zum Inhalt des Buches passt. „Holundermond“ ist einer der Ausnahmefälle, denn der Holunderbaum im Garten von Viviannes Pension spielt eine häufig wiederkehrende Rolle in der Geschichte.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, den man anfangs noch nicht deuten kann. Da dieser mit der ersten Hälfte der Geschichte auch gar nichts zu tun hat, gerät dieser leider auch sehr schnell wieder in Vergessenheit, was sich spätestens ab der zweiten Hälfte des Buches als gar nicht gut herausstellt, weil der Prolog dort wiederum eine wichtige Rolle spielt.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Buch erst nach der Hälfte so richtig losgeht. Die ersten 150 Seiten konnten mich gar nicht fesseln, da kaum Spannung entstehen wollte. Man fragt sich zwar immer, was es denn nun mit dem Kloster auf sich hat und was Holtzer vorhat, der mehr als offensichtlich etwas Böses im Schilde führt, jedoch hätte man diesen Part viel kürzer gestalten können, und so kommt es, dass der Knoten erst ab der zweiten Hälfte des Buches platzt.

Dort kommt die Handlung nämlich richtig in Fahrt und es wird sogar spannend. Das Geheimnis um die gestohlenen Kunstgegenstände wird nach und nach gelöst, der Prolog ergibt einen Sinn, und es geht sogar ein Tick in Richtung Fantasy. Mich stört es nur ein wenig, dass das Fantasyelement so abrupt auftritt und die Protagonisten die Geschehnisse auch einfach so hinnehmen als wäre dies ganz normal.
So wirken die erste und die zweite Hälfte des Buches plötzlich wie zwei eigenständige Geschichten, was aber nunmal nicht der Fall ist.

Was die Charaktere betrifft, muss ich zugeben, dass Nele mich manchmal ein wenig genervt hat. Einerseits benutzt sie Sätze, auf die keine normale Zwölfjährige kommen würde, aber andererseits kann sie auch bockig wie eine Vierjährige sein, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es gerne hätte.

Loben muss ich jedoch, dass man sehr viel von Neles Gefühlen mitbekommt. Besonders am Anfang, wo sie über die Trennung ihrer Eltern nachdenkt, wirken ihre Gefühle nachvollziehbar und man kann gut verstehen, wieso sie darunter leidet. Umso verständlicher ist dann auch ihre Reaktion, als ihr Vater die Ferien nicht mit ihr verbringen will und sie ihm kurzerhand als blinder Passagier folgt.

Ein wenig Ablenkung bietet ihr der Junge Flavio, den sie in Österreich kennenlernt. Die beiden freunden sich recht schnell an und gehen dem Rätsel um die gestohlenen Kunstgegenstände auf den Grund. Flavio ist ein typisches Bespiel von „erst Handeln und dann Denken“, wodurch die beiden einiges an Schwierigkeiten bekommen, was die Handlung aber wiederum ein wenig antreibt.

Der große Böse der Geschichte ist Dr. Holtzer, was man von Anfang an eigentlich erahnen kann.
Jedoch sind seine Motive und seine Verbindung zu den Kunstgegenständen unbekannt, und genau dies rettet den ersten Teil des Buches, denn nur dadurch wird das Interesse des Lesers für die Geschichte auf den ersten 150 Seiten aufrecht erhalten.

Das Beste am Buch war der Showdown, weil dort eine überraschende Wendung des Geschehens auftritt. Damit rechnet man als Leser einfach überhaupt nicht. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich diese Stelle sehr beeindruckt hat.

Fazit:
„Holundermond“ ist für erfahrene Leser eher eine schnelle, wenn auch teilweise interessante, Unterhaltung für Zwischendurch und richtet sich ganz klar an eine jüngere Zielgruppe, die die Geschichte als ein großes Abenteuer erleben dürften und sich mit den Charakteren sicherlich besser identifizieren können als fortgeschrittene bzw. erwachsene Leser.
Trotz einiger Makel in der Umsetzung muss ich die Idee ganz klar loben und schließlich hat der zweite Abschnitt des Buches auch einiges wieder wett gemacht.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den

Cover News: Fury and Pure Revealed

Heute möchte ich euch mal wieder zwei wunderschöne Cover vorstellen, die wirklich lange auf sich haben warten lassen.

Nummer 1 ist "Fury" von Elizabeth Miles
Cover & Inhaltsangabe © Simon Pulse

Zusammenfassung:
It's winter break in Ascension, Maine. The snow is falling and everything looks pristine and peaceful. But not all is as it seems...

Between cozy traditions and parties with her friends, Emily loves the holidays. And this year's even better--the guy she's been into for months is finally noticing her. But Em knows if she starts things with him, there's no turning back. Because his girlfriend is Em's best friend.

On the other side of town, Chase is having problems of his own. The stress of his home life is starting to take its toll, and his social life is unraveling. But that's nothing compared to what's really haunting him. Chase has done something cruel...something the perfect guy he pretends to be would never do. And it's only a matter of time before he's exposed.

In Ascension, mistakes can be deadly. And three girls—three beautiful, mysterious girls—are here to choose who will pay.

Em and Chase have been chosen.


Nummer 2 ist "Pure" von Julianna Baggott (die Filmrechte wurden bereits an Fox 2000 verkauft - yeah und wieder eine Buchverfilmung auf die wir uns in den nächsten Jahren freuen dürfen =)
Cover & Inhaltsangabe © Grand Central Publishing

Zusammenfassung:
A dystopian novel about a society of haves, who escaped an apocalypse in a futuristic dome-covered city, and have-nots, who survived the nearly destroyed outside world. The have-nots are almost entirely marked or mutated in some manner.

PURE centers around the story of Pressia, a 16-year-old survivor with a doll’s head fused into her left hand, and Partridge, an unmarked Pure who has escaped the Dome to find his mother, certain that she has survived the cataclysm.

Montag, 11. April 2011

Rezension: "Das Lied der Banshee" von Janika Nowak

Produktinformationen:
Originaltitel: -
Autor: Janika Nowak
Verlag: Pan Verlag
Serie: Banshee Serie (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 480 Seiten
ISBN: 978-3-426-28339-4
Preis: 14,99€ [D]

Cover © Pan Verlag

Inhalt:
Nach einer Datenacht mit ihrem Kollegen Thomas wird die siebzehnjährige Aileen von einer Schlägerbande angegriffen.
In ihrer Angst stößt sie einen Schrei aus, der ihre Angreifer sofort außer Gefecht setzt und das junge Mädchen voller Entsetzen nach Hause fliehen lässt.

Dort wird sie zu allem Übel auch noch von einem Schwarm Harpyien angegriffen. Sie bekomt jedoch Hilfe von einem Wassermann, der ihr erklärt, dass sie die letzte Banshee (eine irische Todesfee) auf Erden ist und ungeheure Kräfte in sich trägt.

Nun, da ihre Kräfte erwacht sind, wird sie von den Kindern der Göttin Nyx gejagt und muss zusammen mit Thomas, und ihren neuen Freunden Macius (seines Zeichens Wassermann), der Sirene Pheme und der Oni Aiko fliehen und entdeckt dabei eine unglaubliche Welt, dessen Existenz sie eigentlich bis jetzt nur aus Märchen und Sagen kannte ...


Backround Infos:
Janika Nowak ist eine junge deutsche Autorin, die mit „Das Lied der Banshee“ ihren Debütroman auf den Markt gebracht hat. Sie arbeitet bereits an einer Fortsetzung, die wir im Dezember 2011 erwarten dürfen, und welche sich auf Aiko und die japanische Sagenwelt konzentrieren wird.


Meine Meinung:
Wie jeder gute Fantasy Roman beginnt auch dieses Buch mit einem mysteriösen Prolog. Dies ist zur Einstimmung natürlich immer gut und sorgt dafür, dass man einen kleinen Eindruck von dem bekommt, was auf die Protagonistin noch zukommt.

Jedes Kapitel hat einzigartige und aufwändige Illustrationen zu bieten, die mich so manches Mal stark von der Geschichte abgelenkt haben, da ich diese teilweise erstmal eine Zeit lang anstarren musste, bevor ich weitergelesen habe. An dieser Stelle ein großes Lob an die Illustratorin Nina Nowacki, die einen mehr als perfekten Job geleistet hat.

Die Idee an sich finde ich alleine deswegen schon toll, weil es in der Geschichte nur so von Sagengestalten wimmelt. Außerdem ist die Idee, aus der Protagonistin eine Banshee zu machen neu und unverbraucht, was sich auch sofort beim Lesen bemerkbar macht
Die Handlung ist nicht vorhersehbar und birgt einiges an Überraschungen. Außerdem ist es extrem schwer, Aileen’s Feinde zu durchschauen.
Man weiß nichts über deren wahre Absichten und wieso sie eigentlich hinter dem Mädchen her sind.
Man erhält zwar zwischendurch ein paar Einblicke in die Gedanken des Feindes, welche kryptische Andeutungen enthalten, muss aber rätseln, was sie nun eigentlich mit ihr vorhaben.
Dies finde ich sehr gut gelöst, da man sich so vom Wissen her mit Aileen ungefähr auf gleicher Ebene befindet.

Gleich zu Anfang ist mir aufgefallen, dass die Autorin einen sehr angehmen und vor allem fließenden Schreibstil hat. Für einen Debütroman ist dies wirklich einsame Spitze, da dies zeigt, dass die Autorin ein Gespür dafür hat, wie man eine ansprechende Geschichte zu erzählen hat

„Das Lied der Banshee“ ist aus der Ich-Perspektive Aileen’s geschrieben, wodurch man ihre Gefühlseindrücke sehr gut vermittelt bekommt.
Besonders interessant war dabei, ihre Gefühlsentwicklung bezüglich ihres Kollegen Thomas zu verfolgen. Sie versucht nämlich ihre Beziehung vernünftig anzugehen, und will ihr kollegiales Verhältnis nicht zerstören indem sie sich zu nahe kommen.
Ihre Einstellung ändert sich jedoch im Laufe der Geschichte, da sehr viel passiert und sie sich stark verändert. Alleine wegen der Liebesgeschichte loht es sich also schon auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen.

Aileen gefällt mit als Protagonistin sehr gut. Ich hatte keine Probleme mich mit ihr zu identifizieren, da sie witzig ist und dabei aber nicht überheblich. Auch die Gefühle, die sie in bestimmten Situationen hat, wirken authentisch und nicht fehl am Platz.
Durch ihre Gedanken und Handlungen hatte ich oft das Gefühl, dass sie viel älter als siebzehn sein müsste, da sie besonders in ihren Entscheidungen wert darauf legt, vernünftig zu sein. Allerdings muss ich sagen, dass auch sie ab und an ihre schwachen Teenie Momente hat.

Über ihren Kollegen Thomas bekommt man leider nicht soviel mit, außer, dass ihm sehr viel an Aileen liegt. Allerdings muss ich sagen, dass man trotz dieser Paranormaler-Mensch-Beziehung nicht das Gefühl hat, dass jemand die Zweisamkeit dominiert. Aileen und Thomas scheinen auf gleichem Niveau zu agieren.

Erwähnenswert finde ich ebenfalls Macius, Pheme und Aiko. Die drei bilden ein sehr abwechslungsreiches Team und sind jeder für sich ein interessanter Charakter über den ich in einer Fortsetzung gerne mehr erfahren würde.

Fazit:
„Das Lied der Banshee“ ist von der Idee her ein klassischer Fantasyroman, der sich mit dem übernatürlichen Kampf zwischen gut und böse auseinandersetzt. Die Geschichte besticht aber vor allem dadurch, dass sich trotz bekannter Elemente immer wieder etwas Einzigartiges darin finden lässt.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den

Donnerstag, 7. April 2011

Exciting News: Die "Witch" Serie von Nancy Holder & Debbie Viguie wird verfilmt


Gerade hat mich, anlässlich des Erscheinens von "Hexenerbe" am 23. April, eine Pressemitteilung erreicht, dass Steven Spielberg's Firma Dreamworks sich die Filmrechte zu der Witch Serie gesichert hat.

Ich bin extrem gespannt wie man die Bücher umsetzen wird, besonders da ich ein großer Fan von Flashback Szenen bin, an denen es in den Büchern wohl kaum mangelt ;)

Und nachdem wir doch nun wirklich genug Vampire im Kino hatten, finde ich, dass es endlich Zeit wird, ein wenig Hexenkunst auf die große Leinwand zu bringen!



Cover © Penhaligon

Sonntag, 3. April 2011

Rezension: "Sternenwandler" von Tracy Buchanan

Produktinformationen:
Originaltitel: Shimmer
Autor: Tracy Buchanan
Verlag: Piper Verlag
Serie: -
Format: Taschenbuch
Seiten: 352 Seiten
ISBN: 978-349-225-945-3
Preis: € 9,95 [D], € 10,30 [A]

Cover © Piper Verlag

Inhalt:
Es passiert auf einem Feld, dass Tori von einem seltsamen Jungen gerettet wird, der seine Gestalt verändern kann. Und so sehr sie sich auch anstrengt, Tori geht er nicht mehr aus dem Kopf. Wenig später stellt er sich ihr als Cam Chase vor, versucht jedoch sie zu meiden. Denn er ist das Ergebnis eines Experiments, was nicht nur ihn, sondern auch hunderte anderer Kinder zu Gestaltwandlern machte. Ausgerechnet die Firma des Vaters von Toris Ex Freund Ashton ist dafür verantwortlich und die Kinder werden reihenweise gejagt um weiteren Experimenten unterzogen zu werden.

So auch Cams Bruder Seth. Cam hat es sich zum Ziel gesetzt, ihn zu retten und Tori ist fest entschlossen ihrer neuen Liebe dabei zur Seite zu stehen. Doch wie kann Cam ihr vertrauen, wenn nicht nur Ashtons Vater, sondern auch ihr eigener für die Organisation arbeitet, die für all dies verantwortlich ist …?


Meine Meinung:
Anfangs war ich ein wenig unsicher, worauf die Geschichte hinauslaufen soll und ob ich Tori unsympathisch oder interessant finden sollte. Aber schon nach ein paar Seiten waren jegliche Zweifel verschwunden. Denn in den Augenblicken, wo sie mit Cam zusammen ist, wirkt sie sofort reifer und tiefgründiger und auch die Geschichte fängt an, richtig rasant zu werden.

Denn mit Cam kommt auch das Abenteuer in Toris Leben, welches sonst eher von den Tyranneien ihres gewalttätigen Vaters beherrscht wurde. Anfangs ist die Geschichte um die Gestaltwandler noch ein richtiges Mysterium und man fragt sich, was es damit auf sich hat. Doch schon recht weit am Beginn der Story erklärt Cam ihr alles, sodass zwar ein wichtiges Spannungselement verloren geht, sich aber ab dann auf einen ganz anderen Aspekt konzentriert wird.

Dies ist zum einen die Flucht vor der Organisation, welche sich Altus nennt, die Suche nach Cams Bruder Seth und die Beziehung zwischen Tori und ihrer neuen Liebe. Hierbei sei aber anzumerken, dass die Liebelei sich nicht zu sehr in den Vordergrund rückt und nicht den Hauptteil des Buches ausmacht. Dies macht die Beziehung zwischen Tori und Cam um einiges authentischer und verhindert, dass man zu schnell genervt ist von ihrer Turtelei. Außerdem kann man so die geniale Idee hinter der Geschichte viel besser auskosten. Im Zentrum steht dabei die Altus Gruppe, welche durch die Entdeckung eines mysteriösen Mittels namens Adeo-Staub Fruchtbarkeitsbehandlungen vorgenommen hat. Die Folge für die Kinder, die darauf entstanden waren Genmutationen die dazu geführt haben, dass diese die Fähigkeit zur Gestaltwandlung bekommen haben. Nun sind sie auf der Jagd nach den Kindern um ihren Fehler zu vertuschen und weitere Experimente an ihnen durchzuführen.

Die Idee ist zwar recht ähnlich wie die hinter Kelley Armstrongs „Die dunklen Mächte“ Trilogie oder wie die hinter den X-Men Filmen, und dennoch hat sie einen einzigartigen Charakter. Fans von den zuvor genannten Filmen und Büchern würden „Sternenwandler“ aber auf jeden Fall lieben.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, wodurch man das Buch flüssig in einem Schwung durchlesen kann. Dennoch muss ich anmerken, dass einige Dialoge ein wenig fremdartig wirken, da oft Sätze auftauchen, die man in der gesprochenen Sprache eher weniger benutzen würde. Großartig stören tut dies zwar nicht, hat aber in ein paar Situationen leicht die Romantik zerstört.

Die Charaktere der Geschichte bilden eine abwechslungsreiche und aufregende Mischung. Tori als Protagonistin ist eigentlich die typische 16-Jährige Heldin eines Jugendromans, mit der kleinen Ausnahme, dass ihr Leben alles andere als perfekt ist. Ihr Vater schlägt sie und ihre Mutter, arbeitet buchstäblich für den Feind und will seine Tochter zur Perfektion erziehen.

Als sie jedoch Cam kennenlernt, kann sie diesem Leben endlich entfliehen und sie selbst sein. Cam ist ein eher untypischer Protagonist für eine Jungendromanze, ist er ausnahmsweise mal kein ach so erwachsener, unnahbarer und nachdenklicher Mystery-Typ sondern im Grunde genommen ein witziger, offener und liebevoller Charakter.

Auch die unterstützenden Charaktere haben reichlich an Potential, so zum Beispiel Cams Freundin Angel, die zwar alles andere als sympathisch ist, und deutlich versucht Cam und Tori auseinanderzubringen, jedoch mit ihrem Verhalten nur versucht, etwas zu verbergen.

Ebenfalls erwähnenswert sind Tori obsessiver Exfreund Ashton, der ebenfalls mehr ist, als man sieht, und Cams Mutter Laura, die in der Beziehung zwischen ihm und Tori ihren mütterlichen Pflichten nachkommt.

Das Ende lässt stark darauf hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn ich will nicht nur wissen, wie es mit Tori und Cam weitergeht, sondern auch was weiter mit den Gestaltwandler Kindern geschieht.

Fazit:
„Sternenwandler“ ist ein bemerkenswerter Debütroman mit ein paar kleinen Makeln, die die Unterhaltung jedoch nicht einschränken. Ein gutes Maß an Spannung und Romantik, sowie eine tolle Hintergrundidee machen Lust auf eine Fortsetzung.

Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar geht an den


Meine Empfehlung:

Auch in Kelley Armstrongs "Die dunklen Mächte" Trilogie geht es um Kinder, die durch Genexperimente besondere Superkräfte erhalten haben und nun von der Organisation, die dies zu verantworten hat, verfolgt werden. Romantik findet man in den ersten beiden Bänden jedoch nicht so stark wie in Tracy Buchanans "Sternenwandler".
Cover © Pan Verlag

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