Freitag, 7. September 2012

Rezension: "Shades of Grey - Geheimes Verlangen" von E.L. James

Cover © Goldmann
Produktinformationen:
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Autor: E.L. James
Verlag: Goldmann Verlag
Serie: Shades of Grey (Band 1)
Format: Klappenbroschur
Seiten: 608 Seiten
ISBN: 978-3-442-47895-8
Preis: 12,99€ [D], 13,40€ [A]

Offizieller Blog zur Serie:
shadesofgreybuecher.wordpress.com

Inhalt:
Als ihre beste Freundin Kate krank wird, ahnt die Studentin Ana noch nicht, dass das Interview, was sie für die Studentenzeitung übernimmt, ihr Liebesleben für immer verändern wird.
Christian Grey, ein erfolgreicher Unternehmer und Sponsor der Uni, soll von ihr interviewt werden. Doch das Treffen verläuft anders als gedacht, denn der attraktive Geschäftsmann verdreht der unerfahrenen Ana schnell den Kopf. Und so gerne sie Christian und die verwirrende Begegnung wieder vergessen würde, desto mehr verstrickt sie sich ein eine Welt, die für sie ein völlig neues Liebeserlebnis darbietet.

Backround Infos:
„Shades of Grey – Geheimes Verlangen“ ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Serie der Autorin E.L. James. Der zweite Band „Gefährliche Liebe“ ist in den meisten Buchhandlungen bereits erhältlich. Nur auf den dritten Teil „Befreite Lust“ müssen wir noch bis Oktober warten. Die Filmrechte sind bereits an Universal Pictures und Focus Features verkauft.

E.L. James, die in Wirklichkeit Erika Leonard heißt, hat ihre Geschichten über Ana und Christian ursprünglich als Twilight Fanfiction veröffentlicht. Damals hieß die Geschichte noch „Masters of the Universe“.
Durch die Mundpropaganda die die Bücher erfahren haben, darf die Autorin sich laut dem Time Magazine als eine der 100 einflussreichsten Menschen der Welt bezeichnen.

Rezension:
„Shades of Grey – Geheimes Verlangen“ ist das Buch über das die ganze Welt momentan spricht. Kaum ein Buch polarisiert so sehr wie der Skandalroman aus den USA. Doch was fasziniert dennoch tausende von Lesern an dieser Geschichte?

Am Anfang der Geschichte lernen wir Anastasia, genannt Ana, und ihre Freundin Kate kennen. Die beiden sind Studentinnen die kurz vor ihrer Abschlussprüfung stehen und dann nach Seattle ziehen wollen. Doch bevor ihre Studienzeit sich dem Ende zuneigt, muss Ana für Kate ein Interview für die Studentenzeitung übernehmen. Ana, die alles andere als redegewandt ist, stürzt sich auf auf gut Glück in ihre Aufgabe und trifft dabei auf den erfolgreichen wie auch attraktiven Unternehmer Christian Grey.  Ana, die in Sachen Männer noch unerfahren ist und auch von sich selbst sagt, dass sie kein männliches Wesen bis jetzt so recht faszinieren konnte, ist aber sofort hin und weg von dem mysteriösen Mr Grey und bekommt ihn fortan nicht mehr so recht aus ihrem Kopf.
Was sonst soll auch passieren, wenn ein naives unerfahrenes Mädchen auf die optische Reinkarnation eines griechischen Gottes trifft?

Eigentlich sollte man denken, dass ein Mann, der so ziemlich jedes Supermodel bekommen könnte, wenn er wollte, nicht an einem grauen Mäuschen wie Ana interessiert ist. Doch irgendetwas scheint ihn an ihr zu faszinieren. An dieser Stelle begannen dann schon meine ersten Alarmglocken zu läuten, weil ich mich plötzlich sehr stark an Twilight erinnert fühlte. Klar, dass Buch war ursprünglich mal eine Twilight Fanfiction, aber dass einige Dinge fast zu hundert Prozent identisch sind, ist dann doch ein wenig seltsam zu lesen. Es beginnt damit, dass Ana die fast perfekte Kopie von Bella Swan ist, Christian ihr immer wieder sagt, das er nicht gut für sie ist, er aber dennoch so fasziniert von ihr ist, dass er sie stalkt bis zum Umfallen und einen ausgeprägten Beschützerinstinkt für sie hegt. Edward Cullen lässt grüßen.

Und so passiert es immer wieder, dass Ana und Christian mehr oder weniger zufällig aufeinandertreffen und die junge Studentin langsam ihr Herz verliert. Als Leser ist dies zunächst reichlich unverständlich, da Grey zwar durchaus charmant sein kann, er aber durch seine kühle und oftmals auch verschwiegene Art eine mysteriöse und düstere Atmosphäre um sich herum schafft, die geradezu nach Vorsicht schreit. Und als er Ana ein unmoralisches Angebot macht, weiß man als Leser, dass das Buch nun die Themen anschlägt, die es gleichsam einzigartig und skandalös macht. Gebunden durch einen Vertrag, muss Ana sich jeder Entscheidung von Christian beugen, egal ob im Alltag oder im Bett.

Es sei gleich gesagt, dass dieses Buch weiß Gott nichts für Jugendliche ist, da die Schilderungen für solche zugegebenermaßen teilweise ein wenig verstörend sein könnten. Denn der gute Mr. Grey begnügt sich nicht mit einfachem Blümchensex, sondern schlägt etwas härtere Methoden an. An dieser Stelle spalten sich eindeutig die Meinungen der Leser. Besonders im Fernsehen habe ich mehrere Beiträge gesehen, die die Einschränkung der weiblichen Emanzipation in der Geschichte kritisieren. Dabei sind es doch gerade Frauen, die dieses Buch so fasziniert. Natürlich denken auch viele „wie kann man sowas nur lesen?“, und ja es ist im ersten Moment wirklich ein wenig seltsam von Grey und seinen SM Praktiken zu lesen, aber eben auch mal etwas Anderes und genau dies macht den Reiz an diesem Buch aus. Aus diesem Grund ist das Buch gehypt.
Was mich aber nach einer Weile extrem an diesen Szenen genervt hat, sind die andauernden Wiederholungen. Christian sagt immer das Gleiche, Ana denkt und sagt ebenfalls immer das gleiche. Mal davon abgesehen, dass Ana ein Faible dafür hat, mit ihrer „inneren Göttin“, wie sie sie nennt, zu sprechen und auch ihr Unterbewusstsein nie unkommentiert lässt.

Leider bleibt die Storyline im Angesicht der schlüpfrigen Szenen ein wenig auf der Strecke und das interessanteste an der Geschichte ist wahrscheinlich das Mysterium um Christian Greys Vergangenheit. Nicht nur Ana fragt sich, was ihn zu dem Mann gemacht hat, der er ist. Mit all seinen Vorlieben und Charakterzügen. Warum schläft er aus Prinzip nicht mit anderen Leuten in einem Bett? Weshalb ist er so ein vehementer Kontrollfreak? Und warum hat er ein scheinbar gestörtes Verhältnis zu seiner Familie? Und warum wirken seine Äußerungen immer so theatralisch?

Nach und nach decken sich auch diese Mysterien auf und trotz der Sexthematik fängt man tatsächlich an, sich für die Charaktere zu interessieren. Auch nachdem ich das Buch beendet habe, hab ich mir so den ein oder anderen Gedanken über Ana gemacht. Liegt es an ihrer Naivität, dass sie sich auf Christian einlässt und dennoch hofft, eine normale Beziehung mit ihm führen zu können? Interessant fand ich es auch, dass Ana es sich offensichtlich vorgenommen hat, Christians geschundene Seele zu retten. Dabei denkt man als Leser längst nur noch, dass da eh Hopfen und Malz verloren ist.

Was das Ende des Buches betrifft, wird man mit einer überraschenden Wendung konfrontiert, die zugegebenermaßen recht unerwartet kommt. So wird es zuletzt sogar noch ein wenig spannend, wie es denn nun mit Ana und Christian weitergeht. Und somit gibt es sogar einen triftigen Grund, die Fortsetzung zu lesen.

Fazit:
„Shades of Grey – Geheimes Verlangen“ ist definitiv mal eine ganz neue Leseerfahrung. Wer mal etwas abseits des literarischen Mainstreams lesen möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt mal zu Gemüte ziehen. Emanzipation hin oder her, besonders für Frauen dürfte die Geschichte mal eine Erfahrung wert sein, da man die männlichen Vorlieben so mal aus einer ganz anderen Perspektive sieht.

Sonntag, 2. September 2012

Rezension: "Ewiglich die Sehnsucht" von Brodi Ashton

Cover © Oetinger
Produktinformationen:
Originaltitel: Everneath
Autor: Brodi Ashton
Verlag: Oetinger Verlag
Serie: Ewiglich  Trilogie (Band 1)
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 378-913-040-0
Preis: 17,95€ [D]

Website zur Serie:
www.ewiglich-das-buch.de

Die Trilogie auf Facebook:
www.facebook.com/ewiglich

Inhalt:
Hundert Jahre nachdem Nikki Becket dem Ewiglichen Cole als Spenderin gedient hat, wird sie plötzlich wieder in ihr altes Leben zurückgeworfen. Konfrontiert mit den Menschen die sie letzes Frühjahr ohne ein Wort zu sagen verlassen hat. Doch Nikki bleibt nicht viel Zeit um Erlösung zu finden, denn schon bald muss sie wieder in die Unterwelt zurückkehren.

Aber dieses Mal lässt Jack, ihre große Liebe, sie nicht so einfach wieder gehen. Immernoch verletzt von ihrer plötzlichen Trennung versucht er alles, damit zwischen ihm und Nikki alles wieder wie früher wird. Doch auch der unsterbliche Cole will Nikki für sich beanspruchen und mit ihr gemeinsam ins Ewigseits zurückkehren. Und während die Zeit langsam abläuft, suchen Nikki und Jack nach einer Möglichkeit, ihre Seele zu retten. Doch den Schatten der Unterwelt ist noch niemand entkommen ...

Backround Infos:
„Ewiglich die Sehnsucht“ ist der Auftakt einer dreiteiligen Saga der amerikanischen Debütautorin Brodi Ashton. Der zweite Band „Ewiglich die Hoffnung“ erscheint bereits dieses Jahr im Dezember.



Rezension:
Die Geschichte von „Ewiglich die Sehnsucht“ beginnt mit Nikkis Erwachsen im Ewigseits. Als Leser hat man zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung, was das ist, was Nikki dort zu suchen hat und was es mit den dort lebenden Individuen auf sich hat. Die ganze Atmosphäre wirkt sehr düster und bedrohlich und die Autorin hat wirklich ein Gespür dafür, diese auf den Leser zu übertragen.
Auch im weiteren Verlauf des Buches ist mir dies immer wieder aufgefallen, denn abgesehen von der Geschichte selbst oder den Charakteren ist eine gewisse Stimmung zu erkennen, mal melancholisch, mal euphorisch, die man als Leser sehr  gut spüren kann.

Cole hatte eigentlich bereits eine Zukunft mit Nikki im Ewigseits geplant, doch in ihrem Hinterkopf schwirrt immernoch ihre High School Liebe Jack herum. Und so entscheidet Nikki sich für eine Rückkehr in ihr altes Leben aus dem sie vor Monaten verschwunden ist und damit ein tiefes Loch bei ihrer Familie und ihren Freunden hinterlassen hat. Besonders bei Jack scheint Nikki die tiefsten Wunden hinterlassen zu haben.

Jack ist der Sport Star an der High School und hat so ziemlich jedes Mädchen an der Schule schonmal gedatet. Doch für ihn ist die Verbindung mit Nikki etwas Besonderes und so lässt er sogar das beliebte Cheerleader Mädchen Lacey links liegen, nur um mit der kleinen unscheinbaren Nikki zusammen zu sein. An dieser Stelle kommt natürlich wieder ein altbekanntes Jugendroman Klischee ins Spiel, was mich aber an dieser Geschichte ehrlich gesagt nicht so sehr gestört hat, denn zwischen Jack und Nikki ist wirklich eine Chemie zu erkennen und auch die Liebe zwischen den Beiden ist unverkennbar. Zwischen den Beiden passt es einfach und es wirkt keinesfalls absurd oder an den Haaren herbei gezogen wie in manch anderen Jugendromanzen.

Außerdem hat Jack Nikki durch eine schwere Zeit geholfen in der sie Jemanden in ihrem Leben verloren hat, der ihr wirklich wichtig war. Er hat ihr Halt gegeben und ihr Beistand geleistet, was die Beziehung der Beiden nochmal um einiges einzigartiger macht, denn sie haben eine gemeinsame Geschichte. Nikki und Jack haben etwas zusammen erlebt, was sie verbindet und ich finde genau dies hat man als Leser auch spüren können.
Was Jack als Person angeht, so lernt man ihn als recht ruhigen jungen Mann kennen, in dem viel Traurigkeit steckt seitdem Nikki verschwunden war und der in ihr auch eine Art Rettungsanker sieht , den er zum Leben braucht. Denn obwohl Nikki einfach ohne ein Wort zu sagen verschwunden ist, sucht er ihre Nähe und will unbedingt mit ihr reden. Doch während Nikki weg war, hat sich einiges verändert, was auch der Leser erst nach und nach aus Nikkis Perspektive erfährt. Man versucht also mit Nikki zusammen das Leben, was sie verpasst hat, nachzuholen.

Durch kleine Flashback Szenen erfährt man zwischendurch mehr über ihr Leben, wie sie vor ihrem Verschwinden gelebt hat. Und so erfährt man nach und nach was sie zu der Person gemacht hat, die sie jetzt ist und was sie mit Jack verbindet. Und nach einer Weile versteht man nur zu gut, weshalb Jack ihr so wichtig ist und dass sie eigentlich füreinander bestimmt sind. Wäre da nicht Cole ...

Cole ist ein junger Mann, der Nikki dazu bringen konnte, sich für ein Leben als Spenderin der Ewiglichen zu entscheiden. Durch seinen dunklen Charme wirkt er zunächst recht anziehend auf Nikki, doch bereits nach einer Weile offenbart sich seine, nennen wir es mal  diabolische Seite. Er will Nikki genauso für sich haben wie Jack, doch Nikkis Herz schlägt ganz eindeutig für Letzteren und so greift Cole das ein oder andere Mal zu recht fragwürdigen Maßnahmen um Nikki zurück ins Ewigseits zu locken. Ich finde es gut, dass die Autorin Cole und Jack so extrem unterschiedlich konzipiert hat, da es so um einige interessanter ist, wie Nikki sich letzten Endes entscheiden wird. Als Leser setzt man Cole jedoch recht schnell einen Stempel als Störer des emotionalen Friedens aller Beteiligten auf, auch wenn man sich an einigen Stellen schon so ein paar Gedanken macht, ob er Nikki nicht vielleicht doch aufgrund von Gefühlen und nicht aus purem Egoismus für sich beanspruchen möchte. Sehr schön finde ich auch wie schnell sich herauskristallisiert, was Cole und Jack für Nikki im Leben darstellen. Cole ist derjenige, der Nikki ein Gefühl von körperlicher Vollkommenheit verschafft. Jack hingegen macht ihre Seele komplett.

Insgesamt ist Cole jedoch auch ein großer Spannungsgeber für die Geschichte. Seine Taten sind teilweise so unverständlich und unergründlich, dass er dem Leser konstant Rätsel aufgibt, und man immer wieder gespannt ist, was er als nächstes plant. Und so stellt sich auch schnell die Frage, was er denn mit Nikki eigentlich beabsichtigt und warum er ihre Existenz um jeden Preis vor den anderen Ewiglichen geheim halten will.

Und da Nikki keine dieser Protagonistinnen ist, die sich von ihrem weißen Ritter in glänzender Rüstung retten lassen, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und versucht Coles Absichten auf die Schliche zu kommen. Insgesamt empfand ich Nikki als recht interessante Heldin des Buches, da sie sich in vielerlei Hinsicht von den typischen Jugendbuch Protagonistinnen unterscheidet. Sie ist selbstbestimmend und gibt nicht irgendeinem anderen die Schuld an ihrer Sitution. Sie nimmt die Dinge selbst in die Hand und unternimmt selber etwas, um sich aus ihrer scheinbar ausweglosen Lage zu befreien. Natürlich ist auch sie beeinflussbar, aber das ist menschlich und keineswegs negativ zu beurteilen, besonders da sie ein sehr verletzlicher Mensch ist und als junger Mensch bereits einige Verluste erlitten hat. Dennoch versucht sie dies nicht offen zu zeigen und besonders in der Schule ihr Gesicht zu wahren, auch wenn dies nicht immer einfach ist. Denn ihre Mitschüler haben sich längst ihre eigenen Geschichten über Nikkis Verschwinden zusammengedichtet. Man merkt aber unschwer, dass die Autorin zwei verschiedene Nikkis geschaffen hat. Das Mädchen vor dem Verschwinden, und das Mädchen nach dem Verschwinden. Und an dieser Stelle sieht man sehr deutlich wie gut die Autorin es hinbekommen hat, emotionale Einflüsse in die Entwicklung der Charaktere mit einfließen zu lassen. Denn Nikkis Veränderung kommt schließlich nicht von ungefähr, sondern zieht eine Reihe von Erfahrungen mit sich, die sie schließlich dazu bringen, dass Leben im Ewigseits zu wählen.

Eine letzte Sache die ich noch ansprechen möchte ich die Storyline. Leider ist es in vielen Jugendbüchern zur Gewohnheit geworden, die Protagonistin in einem Liebestaumel zurückzulassen und eine eh aussichtslose „wir können nicht zusammen sein“ Beziehung mit ihrem paranormeln Freund zu führen, und dies dann Handlung zu nennen. Nein, das ist keine Handlung, das ist seichte Unterhaltung, mehr nicht. Doch dieses Buch hatte wirklich mal etwas, das sich als Handlung bezeichnen lässt. Nikki macht es sich selbst zur Aufgabe Erlösung zu finden und aus ihrem zum Teil selbst verursachten Dilemma zu entweichen. Und so sorgt sie dafür, dass der Leser eine spannende und ausgeklügelte Geschichte vorgesetzt bekommt. Was das Ganze dann noch mal um einiges anspruchsvoller macht, ist die mythologische Anlehnung an die Hades und Persephone Sage. Die Autorin hat dies recht clever, wie ich finde, in den Gesamtkontext mit einfließen lassen und ein hervorragendes Buch daraus gemacht.

Fazit:
Letzten Endes habe ich nichts Negative zu diesem Buch zu sagen. „Ewiglich die Sehnsucht“ ist eine runde Sache und, was ganz wichtig ist, in seinem Genre einzigartig. Die Story besitzt einen fabelhaften Spannungsbogen und die Charaktere agieren und entwickeln sich auf authentische Art und Weise. Es geschehen eine Reihe unterwarteter Wendungen und man wird mit allerhand Überraschungen konfrontiert. Besonders atmosphärisch konnte mich dieses Buch von sich überzeugen und so erwarte ich mit Spannung die Fortsetzung.

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Buchgedanken | "Der Letzte Stern" von Rick Yancey