Sonntag, 14. September 2014

[Movie Review] "Hercules" mit Dwayne 'The Rock' Johnson

Ich hoffe bei euch allen war das Wetter nicht so verregnet wie bei mir heute. Notgedrungen musste also eine überdachte Freizeitbeschäftigung daher und so fiel die Wahl aufs Kino =)
Mit dem neuen Hercules Streifen hab ich schon längere Zeit geliebäugelt, und ja zum einen weil ich mir ein episches Spektakel davon erhoffte und weil der Film mit The Rock in der Hauptrolle wirbt.


Trotz einer Menge mangelhafter Kritiken muss ich sagen, der Film war genau nach meinem Geschmack! Vielleicht aber erstmal ein paar Worte, worum es überhaupt geht:

Laut einer Legende wurde Hercules als Sohn des Zeus der sterblichen Alkmene geboren. Um den Zorn der Hera zu besänftigen, erledigte er 12 Aufgaben, darunter die Erlegung der Hydra und des Nemeischen Löwen.
Seine Legende beschehrt Hercules den Ruf eines Halbgottes, wodurch der Thrakische König Cotys auf ihn aufmerksam wird. Er bittet den Helden an seiner Seite für ein vereintes Thrakien zu kämpfen und von dem Tyrannen Rhesus die gestohlenen Gebiete zurück zu erobern. Doch zu spät findet Hercules heraus, welch falsches Spiel Cotys mit ihm treibt und er und seine Gefährten schlagen ihren eigenen Weg ein um den thrakischen Krieg zu beenden.


Ich muss sagen rein von der Inszenierung her bin ich fast vom Kinosessel gesprungen. Gut ganz am Anfang gab es eine animierte Stelle wo ich schon dachte "hm ist bisschen dürftig gemacht", aber ansonsten gibt es nichts zu meckern. Hat mich sehr stark an "The Scorpion King" erinnert, denn Dwayne Johnson geht seine Darstellung mit genau dem selben Humor an wie in jenem Film. Also ein typischer The Rock Film. 

Das Schöne an dem Film ist die Mischung aus epischen Kampfszenen und seichter Unterhaltung. Die Story ist in keinster Weise anspruchsvoll: ein Krieger auf der Suche nach sich selbst, gehetzt von seinem Ruf als unbesiegbarer Halbgott.  Aber der charmante Humor der einigen Szenen beiwohnt macht den Film so unverwechselbar unterhaltsam. 
Man stelle sich eine epische Kampfszene vor, menschliche Truppe gegen ein barbarisches Volk, und plötzlich kommen aus den Streitwagen der Helden seitlich Klingen ausgefahren womit einmal die gesamte feindliche Reihe abgemäht wird. Nimmt der Szenerie den Ernst, aber es passte in den Film ;-)

Sehr überrascht war ich von der Besetzung des Filmes. Ich bin ohne jegliche Vorbereitung ins Kino gegangen und so habe ich nicht schlecht gestaunt als ich plötzlich Ian McShane (Blackbeard aus FdK 4) und Rufus Sewell (Die Säulen der Erde) vor mir sah. Besonders Ian McShane hat mich als ausgedienter Krieger der mit seelischer Leichtigkeit jeden Moment sein Ende erwartet sehr amüsiert. 

Trotz all dem Spaß in dem Film bekommen wir am Ende doch einen ernsten Showdown geboten, der sogar ein bisschen Gänsehaut erzeugt. 
Bis zuletzt war ich aber ein bisschen verwirrt über die Frage ob denn nun die Legende über Hercules wahr ist, sprich, ob er wirklich ein Halbgott ist. Dies wurde ja das ein oder andere Mal im Film in Frage gestellt. Aber wie dem auch sei ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und wer eine typische Dwayne Johnson Interpretation der klassischen Legende sehen möchte, sollte sich unbedingt an den Film heranwagen. Es lohnt sich einen Blick zu riskieren.

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