Montag, 16. Oktober 2017

Rezension | "Der Herzschlag deiner Worte" von Susanna Ernst

Buchinformationen

Originaltitel: Der Herzschlag deiner Worte | Autor: Susanna Ernst | Verlag: Droemer Knaur
Format: Klappenbroschur | Seiten: 400 Seiten | ISBN: 978-3-426-52123-6
Preis: 9,99€ [D]

Erschienen am 01. September 2017
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„Der Herzschlag deiner Worte“ ist mein erstes Buch von Susanna Ernst gewesen. Der Droemer Knaur Verlag hat mich darauf aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass mich die Geschichte sehr bewegen wird. Was genau mich an dem Buch dann so berührt hat und wieso ich dringend alle weiteren Bücher von Susanne Ernst lesen möchte, verrate ich euch in dieser Rezension.

Ich finde es sehr schwierig, die Geschichte in Worte zu fassen, da ich ein wenig Angst habe, dem Buch damit nicht gerecht zu werden. Grob zusammengefasst geht es um Alex, einem jungen Musiker, der sich mit seiner neuen Rolle als alleinerziehender Vater anfreunden muss. Seit er seine Bandkarriere für seine kleine Tochter Leni aufgeben musste, plagen ihn Selbstzweifel und Antriebslosigkeit, was der Schreibstil auch schonungslos rüberbringt. Für mich war es sehr leicht nachzuvollziehen, was in Alex vorgeht und wie ihn seine neuen Lebensumstände überfordern. Zumal er sich sein Leben ganz anders vorgestellt hatte. Seine Schwester Cassie schafft es aber, ihm die Augen zu öffnen und ihn an die Rolle zu erinnern, die er nun für seine Tochter einnehmen muss.

Doch gerade als Alex sein Leben wieder einigermaßen in den Griff bekommen hat, verstirbt sein Vater Vincent an einem Herzinfarkt. Für Alex bricht eine Welt zusammen, doch dann trifft er auf der Beerdigung auf seine Großtante Jane. Sie leidet an einer schweren ALS Erkrankung, die sie an einen Rollstuhl fesselt und komplett paralysiert. Kommunizieren kann sie nur durch einen Computer. Doch Jane lässt sich von ihrer Krankheit nicht beherrschen und versucht sich zumindest ihren Humor zu erhalten. Alex und sie freunden sich an und er schöpft durch sie neuen Lebensmut. Doch gerade weil sie sich so gut verstehen ist es für ihn ein Rätsel, weshalb er sie nie besuchen durfte. Irgendetwas scheint zwischen Jane und seinen Eltern vorgefallen zu sein, was ihre damalige Freundschaft so rasch zerstört hat. Aber niemand möchte ihm Antworten geben.

Was Alex nicht weiß, ist, dass der Geist seines Vaters ihn währenddessen auf jedem Schritt begleitet. Als Leser erlebt man dies durch diverse Kapitel aus Vincents Sicht mit, welche seine Gedanken zu den Geschehnissen, die nach seinem Tod in Gang gesetzt wurden, schildern. Außerdem erzählt Vincent Stück für Stück, was in der Vergangenheit zwischen Vivian, Jane und ihm vorgefallen ist. Und je mehr sich das Puzzle zusammensetzt, desto mehr zerbrach es mir das Herz. Ich glaube eine tragisch authentischere Geschichte habe ich noch nie in meinem Leben zuvor gelesen. Diese Verkettung von unglücklichen Ereignissen und Schicksalsschlägen hat mich einfach so tief berührt, dass die eine oder andere Träne bei mir geflossen ist.

Jane versucht indes, Alex mit seiner Schreibblockade zu helfen. Seit seine damalige Affäre ihm Leni vor die Füße gestellt hat und dann abgehauen ist, konnte er keinen einzigen Song mehr schreiben und hat die Musik aufgegeben. Ganz zum Leidwesen seines besten Freundes und Bandkollegen Marcus. Auch Jane möchte sich mit Alex‘ Flaute nicht zufriedengeben und schickt ihn kurzerhand zu einer Lesung, wo er die junge Autorin Maila kennenlernt. Und ja, es funkt so sehr zwischen den Beiden, dass einem die Chemie förmlich entgegenspringt. Doch Maila möchte aufgrund ihrer Vergangenheit keine enge Bindung zu jemandem eingehen. Die Beiden einigen sich auf einen One Night Stand, der bei Alex jedoch dazu führt, dass seine innere Stimme wieder ertönt und ihn einen Song schreiben lässt.

Man wird das Gefühl nicht los, dass Jane dies alles geplant hat und dass alle bisherigen Ereignisse einen Zusammenhang haben. Tatsächlich ist es auch so, allerdings auf eine ganz andere Art, als man zunächst vermuten mag. Auch Alex kann nicht akzeptieren, dass es zwischen ihm und Maila bei einem One Night Stand bleiben soll und setzt alle Hebel in Bewegung, um sie noch einmal zu treffen. Was dann passiert, kann man nur als Schicksal bezeichnen. Die Ereignisse überschlagen sich buchstäblich und man kann einfach nicht fassen, wie die einzelnen Bestandteile der Geschichte sich zusammenfügen.

Und obwohl dies alles so unglaublich traurig und herzzerreißend klingt, hat mir dieses Buch auch das ein oder andere Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Es zeigt einfach, dass man trotz aller Schicksalsschläge nicht sofort aufgeben muss, sondern dass es Hoffnung in jeder erdenklichen Form geben kann. Dass man anderen Menschen einen Sinn im Leben geben kann, auch wenn man sich selber schon abgeschrieben hat. Und vor allem, dass nichts ohne einen Grund geschieht. Denn vieles was in diesem Buch passiert, lässt einen über das Schicksal nachdenken, und wie wir es manchmal unterschätzen.

„Der Herzschlag deiner Worte“ ist für mich mein absolutes Lesehighlight dieses Jahr und hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ich habe mir fest vorgenommen, auch alle weiteren Bücher der Autorin zu lesen, da ich hoffe, noch weitere so tolle Geschichten zu entdecken.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Erster Eindruck + Swatches | Colourpop Yes, Please! Palette

Ein Exemplar der Yes, Please! Paletten von Colourpop zu ergattern, ähnelte ein wenig den Hunger Spielen in Die Tribute von Panem. Dennoch habe ich es während eines nächtlichen Restocks geschafft, eine Palette zu bestellen, bevor sie wieder out of stock war. Die Farben haben mich sehr gereizt, vor allem da sie ein Dupe zur Natasha Denona Sunset Palette sein sollen. Leider habe ich die Palette nicht in meiner Sammlung, um einen Vergleich anzustellen. Dennoch möchte ich euch die Yes, Please! Palette kurz mit Swatches vorstellen und meine Meinung mit euch teilen. Einen kleinen Minuspunkt gibt es schon mal vorab, da die Namen der Lidschatten leider auf der Rückseite aufgedruckt sind, und nicht direkt bei den jeweiligen Farben. Außerdem kann man auf einigen Bildern sehen, dass die Palette bei der Lieferung leider ein paar Lidschattenflecken abbekommen hat, die sich nur schwer wieder entfernen lassen. Spricht aber natürlich für die Haltbarkeit der Lidschatten.



Die Palette enthält insgesamt 12 Lidschatten, davon 8 matte Lidschatten und 4 metallische Lidschatten. Die Farben lassen sich problemlos mit dem Finger aufnehmen und wirken sehr zart und buttrig. Die Pigmentierung ist sehr gut und Fallout sucht man glücklicherweise vergebens. Die Farben zu swatchen ist einfach ein Traum, was die folgenden Bilder auch beweisen.


Hier seht ihr Swatches der obersten Lidschattenreihe der Palette, bestehend aus den Farben 'Full Zip', 'Big Cocktails', 'Champs' und 'Bling' (von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Full Zip' und enden unten mit 'Bling'. Ich glaube man sieht gleich auf den ersten Blick von welcher Qualität die Lidschatten sind. Die Farbabgabe ist so ebenmäßig und hochpigmentiert, dass einem das Herz gleich viel höher schlägt. Ich liebe es einfach, ein gutes Make-Up Produkt in den Händen zu halten.


'Full Zip' ist ein matter nudefarbener Lidschatten, der sich hervorragend als Basis für ein Augenmakeup eignet. Ich finde, dass jede Palette einen solchen Ton braucht. Der Lidschatten lässt sich problemlos verblenden und wie man an dem Swatch erkennen kann, verschmilzt er regelrecht mit der Haut.


'Big Cocktails' ist ein matter orangefarbener Lidschatten. Trotz der extremen Pigmentierung lässt er sich leicht verblenden und wird nicht fleckig. Rote und orangene Lidschatten machen mir häufig Probleme beim Auftragen. Mit diesem lässt sich jedoch sehr gut arbeiten.


'Champs' ist ein warmes Nude mit pfirsichfarbenem Unterton. Die Deckkraft ist so gut, dass ich ihn nicht einfach nur als Basis verwende, sondern als richtigen Bestandteil eines Augenmakeups.


'Bling' ist einer der metallischen Lidschatten. Die Farbe ist ein dunkles Rostrot und super deckend. Im Vergleich zu den matten Lidschatten ist die Farbabgabe viel intensiver. Er fühlt sich außerdem weniger pudrig an.


Auf diesem Bild seht ihr Swatches der mittleren Lidschatten Reihe, bestehend aus den Farben 'Louie', 'Butter Cake', 'Spoiled' und 'GNO'(von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Louie' und enden unten mit 'GNO'. Auch hier sieht man wieder, dass die Lidschatten sehr gut pigmentiert sind und sich super auftragen lassen.


'Louie' ist ein heller, rostfarbener Lidschatten mit goldenem, metallischem Finish. Wie 'Bling' fühlt auch dieser Lidschatten sich sehr cremig an und lässt sich gleichmäßig auftragen.


'Butter Cake' ist ein goldener, metallisch schimmernder Lidschatten. Er ist leider ein kleines Problemkind in der Palette wie ich finde. Die Pigmente sind gröber und krümeliger als in den anderen Lidschatten. Man muss halt wissen, wie man mit so einem Lidschatten zu arbeiten hat, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Beim Swatchen fällt dies nicht so auf, beim Arbeiten mit dem Pinsel umso mehr. Mit der richtigen Technik ist der Lidschatten aber wunderschön.


'Spoiled' ist ein mattes Weinrot. Genauso wie die anderen matten Lidschatten ist er stark deckend und lässt sich problemlos verblenden. Im Gegensatz zu vergleichbaren roten Lidschatten lässt er sich auch rückstandslos entfernen, ohne rote Flecken auf der Haut zu hinterlassen.


'GNO' ist ein matter kupferfarbener Lidschatten. Er eignet sich hervorragend dafür, die dunkleren Lidschatten miteinander zu verblenden und einen schönen Farbübergang herzustellen. Er ist sehr gut pigmentiert und hat eine schöne cremige Konsistenz.


Dies sind die Swatches der untersten Reihe der Palette, bestehend aus den Farben 'Mischief', 'Note to Self', 'Chauffeur' und 'French Kiss'(von links nach rechts gesehen in der Palette). Die Swatches beginnen oben mit 'Mischief' und enden unten mit 'French Kiss'.


'Mischief' ist ein mattes Senf Gelb. Es ist nicht so stark deckend wie die anderen matten Lidschatten und hinterlässt beim Verblenden einen dezenten Farbhauch. Mit dem richtigen Pinsel und Hilfsmitteln wie Fix+ lässt sich aber eine höhere Deckkraft erzielen.

'Note to Self' ist ein helles mattes braun und macht sich perfekt in der Lidfalten als Übergangsfarbe. Er lässt sich sehr einfach verblenden und hat eine schöne cremige Konsistenz.


'Chauffeur' ist ein orangefarbener metallic Lidschatten mit goldenem Schimmer. Wenn man ihn mit Fix+ aufträgt schimmert er noch viel intensiver. Ansonsten hat er einen angenehme cremige Konsistenz.


'French Kiss' ist ein dunkles mattes Rotbraun. Wie die anderen Lidschatten ist er sehr weich und cremig von der Konsistenz her und lässt sich super verarbeiten. Ich finde die Farbe super zum dunkle Akzente setzen.

Fazit
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Palette und bei einem Preis von 16$ + Versandkosten kann man nicht meckern. Ich hatte zum Glück noch einen 5$ Rabattcode weshalb ich noch günstiger bei weggekommen bin. Man kann tolle Alltags Looks oder auch Abend Make-Ups damit schminken, also ein wahrer Allrounder. Mich stört es nur ein wenig, dass man die Palette so schwierig saubermachen kann. Dadurch, dass sie aus Pappe und nicht aus Metall ist, muss man mit Reinigungsmitteln sehr vorsichtig sein. Ich besitze die Palette nun seit einigen Wochen und habe sie nach den Blogfotos fast täglich benutzt. Da sich der Lidschatten Fallout beim Verwenden sehr in Grenzen hält, nutzen die Lidschatten auch nicht so schnell ab und man hat sehr lange was von der Palette. Für mich eine absolute Kaufempfehlung.

Samstag, 30. September 2017

Aufgebraucht | September 2017

Wenn man viele unterschiedliche Beauty Produkte testet, hat man leider auch mal die eine oder andere Enttäuschung dabei. Im September hatte ich leider einige davon. Wenn Produkte jedoch auf eine gewisse Art und Weise für einen selbst nicht funktionieren, weiß man auch erst so richtig, was man von einem Beauty Produkt eigentlich erwartet. Deshalb sehe ich diesen Monat mal als eine persönliche Lehrstunde an.


Nivea Diamant Glanz & Pflege Shampoo und Spülung
Ich muss zugeben, ich liebe den Duft der Nivea Shampoos. Leider scheint aber kaum eine der Pflegeserien zu mir zu passen. Die Diamant Glanz Produkte haben meine Haare schon nach einem halben Tag nachfetten lassen, obwohl ich normalerweise bis zu zwei Tage Ruhe bis zum nächsten Haarewaschen habe. Auch den versprochenen Glanz habe ich auf meinen Haaren nicht erkennen können. Somit für mich leider eine Enttäuschung und keine Nachkaufprodukte.


ogx Kukui Oil Anti-Frizz Hydrating Oil
Das Haaröl von ogx war für mich tatsächlich ein Highlight im September. Ich habe es gerne vor dem Haareföhnen in den Spitzen verteilt, da diese bei mir immer stark strapaziert sind. Und tatsächlich hat es dabei geholfen, die Haare gesünder und stärker aussehen zu lassen. Man hatte mal nicht das Gefühl, dass die Spitzen wieder kurz vorm Abbrechen sind. Leider kostet es um die 8 Euro, was für so eine kleine Flasche doch echt teuer ist. Da es meinen Haaren aber gut tut, werde ich es bestimmt nochmal nachkaufen.

Essence nail polish remover
Mit dem acetonfreien Nagellackentferner von Essence bin ich relativ zufrieden. Er tut sich etwas schwer mit Glitzer auf den Nägeln, aber welcher Nagellackentferner tut das nicht? Der Duft war angenehm und meine Nägel fühlten sich nach dem Benutzen nicht vollkommen zerstört und dehydriert an, wie es bei vergleichbaren Produkten der Fall ist. Wahrscheinlich werde ich ihn nachkaufen.

ISANA Crazy Melon Cremedusche
Das Crazy Melon Duschgel war diesen Sommer limitiert bei Rossmann erhältlich. Ich habe den Duft wirklich jedes Mal genossen unter der Dusche aber meine Haut fand es leider überhaupt nicht toll. Sie war nach circa einer Woche extrem ausgetrocknet und irritiert. Schuppenflechten und kleine Pickelchen auf den Schultern ließen nicht lange auf sich warten. Leider habe ich schon des Öfteren Probleme mit ISANA Duschgelen gehabt, deshalb werde ich erstmal auf einen Nachkauf von Duschprodukten der Marke verzichten.

Freitag, 22. September 2017

Rezension | "Paper Palace" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Twisted Palace | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 416 Seiten | ISBN: 978-3-492-06073-8
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 02. Mai 2017
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Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
Band 6: Paper Party (erscheint am 01.03.2018)
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Und weiter geht es mit der Paper Reihe. Die ersten beiden Bände haben es mir ja sehr angetan und nach dem großen Cliffhanger aus dem zweiten Teil, musste ich so schnell wie möglich die Fortsetzung Paper Palace lesen. Tatsächlich unterscheidet sich Paper Palace aber sehr von seinen Vorgängern und hat in mir eher gemischte Gefühle geweckt.

Der dritte Band hat zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um den Mord an Brooke und zweitens um Steves unerwartete Rückkehr. Beides wirft eine Menge Rätsel auf, nicht nur für den Leser. Reed gilt immer noch als Hauptverdächtiger in Brookes Mordfall und ein Ausweg scheint nicht in Sicht. Es existieren unwiderlegbare Beweise für seine Schuld.

Währenddessen wird auch Ellas Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. Ihre Zukunft mit Reed erscheint immer ungewisser, nicht zuletzt weil ihr Vater Steve mit ihrer Beziehung nicht einverstanden ist. Überhaupt scheint er Ella nach seiner Rückkehr vollkommen für sich vereinnahmen zu wollen und den Kontakt zu den Royals nicht zu billigen. Man fragt sich nur: warum?

Generell ist Steves plötzliches Auftauchen eher merkwürdig als glaubhaft. Angeblich wurde er nach seinem Absturz an einer Insel angespült und die Einheimischen haben sich um ihn gekümmert, bis er wieder zurückkehren kann. Für mich klingt das doch sehr weit hergeholt. Schade finde ich, dass wir im Laufe des Buches nichts Näheres darüber erfahren und uns mit Steves Geschichte einfach abfinden müssen.

Ella hingegen scheint sich mit gar nichts so recht abzufinden, was Steve betrifft. Er versucht sich ihr hartnäckig als Vater aufzudrängen und das Versäumte so schnell wie möglich nachholen zu wollen. Ella, die elterliche Autorität nie kannte, fühlt sich dadurch natürlich extrem bedrängt und in ihrer Freiheit eingeschränkt. Besonders ihre Beziehung zu Reed hat stark darunter zu leiden, da Steve die Beiden mit aller Macht auseinander bringen will. Auch als Leser entwickelt man eine richtige Abneigung ihm gegenüber und man wird das Gefühl nicht los, dass irgendwas mit ihm faul ist.

Auch mit Reeds Verwicklung in Brookes Mordfall scheint irgendwas nicht mit richtigen Dingen zuzugehen. Ich glaube kaum einer kann sich vorstellen, dass Reed sie wirklich umgebracht hat. Klar, er ist aggressiv und impulsiv, aber für einen Mord hat er zu viel Köpfchen. Auch Ella ist überzeugt von Reeds Unschuld und stellt eigene Ermittlungen an. Ich glaube die Geschichte hat viel Potenzial verschenkt, indem man sich zu wenig auf den Krimi Aspekt konzentriert hat. Stattdessen wirkte Reeds drohende Haftstrafe viel zu unwichtig, um überhaupt Gefühle darin zu investieren. Ich hätte viel mehr Verzweiflung seitens der Protagonisten erwartet, aber stattdessen wirkte es eher so, als ob Reed einfach nur ein langer Besuch bei einem unliebsamen Verwandten bevorsteht. So wurde leider auch einiges an Spannung und Atmosphäre verschenkt, die für den Handlungsverlauf aber sehr wichtig gewesen wären. Ein Handlungsstrang dümpelt nach dem anderen vor sich hin und die Lesemotivation hielt sich bei mir relativ in Grenzen.

Auch die Beziehung zwischen Ella und Reed hat mir nicht dieses wohlige Gefühl gegeben, welches ich von den ersten zwei Bänden gewohnt bin. Man hat das Gefühl, dass die Beiden an einem Punkt sind, an dem nichts mehr kommt. Die Beziehung entwickelt sich nicht weiter und gerade während Reeds Prozess hätte man wirklich mehr daraus machen können. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beiden mehr zusammenwachsen und erkennen, was für ein starkes Team sie sein können, auch ohne die Unterstützung von Callum. Auch hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.

Gut gefallen hat mir hingegen der gewohnt leichte Schreibstil, der für die Paper Reihe auch eine Art Wiedererkennungseffekt darstellt. Man muss sich nicht stark konzentrieren und kann sich einfach entspannt zurücklehnen beim Lesen. Außerdem konnten wir Nebencharaktere wie Dinah und Jordan mal aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben und mehr über dessen Persönlichkeit erfahren. Ich finde sowas gibt einem Roman immer ein wenig an Tiefe, da eine Geschichte eben nicht nur durch die Hauptcharaktere gesteuert wird.

Die letzten Kapitel des Buches haben mir, verglichen mit dem Rest, sehr gut gefallen. Die Handlung hat an Tempo zugelegt und der Showdown am Ende war genau das, was ich die ganzen vorherigen Kapitel hindurch vermisst habe. Ich finde jedoch, man hätte das Ende über ein paar mehr Seiten strecken können, da es sehr schnell vorüber war und sehr gehetzt wirkte.

Und auch wenn ich mit dem dritten Band der Paper Reihe nicht über alle Maßen zufrieden bin, ist es dennoch schade, dass die Handlung aus Ellas Sicht nun vorbei ist. Ich fand ihre Geschichte wirklich unterhaltsam und schön. Es hat mir einfach sehr gefallen zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickelt hat und mit den Royals zu einer richtigen Familie zusammengewachsen ist. Umso gespannter bin ich nun natürlich auf die Spin-Off Romane, die einen Einblick in das Liebesleben der anderen Royal Brüder gewähren sollen.

Freitag, 15. September 2017

Beauty Haul August & September 2017 | BeautyBay, Colourpop, BodyShop & Rossmann

In den letzten Wochen sind bei mir wieder einige schöne Beauty Neuheiten eingezogen. Schuld daran waren hauptsächlich Angebote, die mir sehr gelegen kamen und den Anreiz zum Kaufen bei mir nur noch verstärkt haben. Ich kann aber guten Gewissens behaupten, dass alles auch auf meiner Wunschliste stand und ich nicht nur wegen einem guten Angebot zugelangt habe. Was mich jeweils zum Kauf bewegt hat, möchte ich euch nun in diesem Post erzählen.


Wie man sieht, handelt es sich um eine gute Mischung aus allen Beauty Kategorien. Ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit meiner Auswahl und bereue keinen einzigen Kauf. Zwei besonders interessante Schnäppchen sind der Lippenstift von Catrice und der Highlighter von MakeUp Revolution. Den Grund werde ich euch im laufe des Posts noch näher erläutern.


Colourpop Yes, Please! Eyeshadow Palette
Ich glaube die Yes, Please! Palette wurde zehnmal restocked und war jedes Mal innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Jedenfalls hatte ich dann irgendwann mal Glück und konnte ein Exemplar ergattern. Viele wissen wahrscheinlich, dass die Palette als ein Dupe zur Natasha Denona Sunset Palette gehandelt wird. Für mich war das einer der Anreize, die mich zu einem Kauf bewegt haben. Ausschlaggebend waren für mich aber die tollen Herbstfarben, die mich noch mehr in Herbststimmung bringen, als ich eh schon bin. Zu Haltbarkeit und Qualität kann ich noch nicht viel sagen, da ich das Testen der Lidschatten noch vor mir habe. Ich bin aber so neugierig, dass ich sicherlich auch einen Post darüber schreiben werde.


Anastasia Beverly Hills Aurora Glowkit
Ich bin ein großer Fan der ABH Glowkits. Jedoch hat mich das neue Aurora Glowkit zunächst nicht so recht gereizt. Natürlich wollte ich es unbedingt für meine Sammlung haben, aber der Preis hat mich dann doch ein wenig abgeschreckt. Einige Wochen und zig YouTube Videos später, haben mir die neuen Farben in dem Glowkit immer mehr zugesagt und die Kaufentscheidung war getroffen. Im Endeffekt hatte ich großes Glück, dass ich so lange mit meinem Kauf gewartet habe. Denn zu dem Zeitpunkt, als ich die Palette dann endlich haben wollte, hat BeautyBay das Aurora Glowkit zum halben Preis für umgerechnet circa 24 Euro angeboten.


MakeUp Revolution Skin Kiss Highlighter "Ice Kiss"
Der MUR Highlighter war ein unschlagbares Schnäppchen. Ich habe ihn nämlich mit einem satten Preisnachlass von 40% ergattern können. Also fast zum halben Preis. Grund dafür war eine Aktion bei Rossmann, bei der man Puder und Lippenstifte für -30% kaufen konnte. Zusätzlich hatte ich noch einen 10% Coupon in der Rossmann App, und mein MakeUp Glück war perfekt. MakeUp Revolution ist ja bekannt dafür, Dupes für bekannte Marken und Produkte auf den Markt zu bringen und für mich ist hier eine eindeutige Ähnlichkeit zu Jeffree Stars "Skin Frost" Highlightern zu erkennen. Sogar die Verpackungsgröße ist nahezu identisch. Die Qualität allerdings leider nicht. Ich stehe mit diesen Plastik Deckeln immer auf Kriegsfuß, da diese mir früher oder später am Scharnier brechen. Auch der Geruch ist sehr chemisch und unangenehm, jedoch merkt man im Gesicht kaum etwas davon. Mit seinem High End Zwilling kann der Highlighter auch in der Pigmentierung kaum mithalten, ist aber eine nette Drogerie Alternative für den Alltag. Darum bereue ich den Kauf auch nicht und für 3 Euro (dank Rabatte) kann man auch echt nicht meckern.


Catrice Soleil d'Ete Lippenstift "C02 Meet MEtal"
Der Catrice Lippenstift durfte dank der selben Rossmann Rabatt Aktion bei mir einziehen. Die Soleil d'Ete Limited Edition beinhalt insgesamt drei Metallic Lippenstifte, von denen ich so viele schöne Bilder auf anderen Blogs gesehen habe. Was an anderen hübsch aussieht, muss aber nicht zwangsläufig auch einem selber stehen. Deshalb habe ich testweise auch nur einen mitgenommen. Da der Sommer auch nun wohl nicht mehr zurückkommen wird, werde ich auch erst nächstes Jahr zu dem Lippenstift greifen. Ich finde, zum Herbst passt er einfach nicht.


The BodyShop Vanilla Pumpkin Body Butter
Und mein persönliches Highlight kommt zum Schluss. Der BodyShop bringt jährlich zur Weihnachtszeit eine Festtagskollektion raus, auf die ich jedes Jahr aufs neue hinfiebere. Dass es dieses Jahr allerdings schon einen Vorgeschmack im Herbst gibt, habe ich nicht erwartet. Und dass es dann auch noch eine Pumpkin Duftrichtung wird, hat mich völlig vom Hocker gehauen. Ich habe mir traditionell die Bodybutter gekauft, bin allerdings stark am überlegen, ob ich mir auch das Duschgel hole weil der Duft einfach unglaublich ist. Leider gab es kein Körperpeeling, was ich sehr schade finde. Für mich gehören die zur Festtagskollektion jedes Jahr dazu.

Sonntag, 20. August 2017

Rezension | "Aquila" von Ursula Poznanski

Buchinformationen

Originaltitel: - | Autor: Ursula Poznanski | Verlag: Loewe Verlag
Format: Klappenbroschur | Seiten: 432 Seiten | ISBN: 978-3-7855-8613-6
Format: E-Book | Seiten: 448 Seiten | ISBN: 978-3-7320-1107-0
Preis Klappenbroschur: 16,95€ [D] | Preis E-Book: 12,99 [D]

Erschienen am 14. August 2017
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Aquila wurde mir vom Loewe Verlag als E-Book Leseexemplar zugeschickt. Da ich die vorherigen Jugendromane von Ursula Poznanski auch alle gelesen habe, war ich natürlich neugierig auf das neuste Buch aus ihrer Feder. Ich bin tatsächlich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich bei jedem Poznanski Buch immer daran zurückdenke, wie sehr mir Erebos gefallen hatte.

Die Geschichte beginnt mit einer sehr verwirrten Nika. Sie wacht an einem Dienstagmorgen auf und weiß zunächst nicht wo sie ist, und was passiert ist. Auch als Leser kann man die Situation schwer einordnen. Alles was Nika bei sich findet ist ein Zettel mit seltsamen Notizen. Als sie merkt, dass sie sich in ihrer WG befindet, schaut sie sich um und findet eine erschreckende Nachricht am Badezimmer Spiegel: „Letzte Chance“.

Die Handlung ist danach aufgebaut wie ein Puzzle. Nika findet heraus, dass sämtliche Erinnerung seit der Party Samstagnacht aus ihrem Gedächtnis verschwunden sind, jedoch ohne einen Hinweis, was währenddessen geschehen ist. Außerdem wundert sie sich, wo ihre Mitbewohnerin Jenny abgeblieben ist. Ihr Pass und ihr Handy sind ebenfalls verschwunden. Es wirkt zunächst so, als ob zwischen all dem kein Zusammenhang besteht.

Plötzlich taucht Lennard, der Freund ihrer Mitbewohnerin Jenny, auf und wundert sich, dass Nika sich an nichts erinnern kann. Am Samstag soll es zwischen ihr und Jenny schließlich extrem gekracht haben. Mehr kann er ihr aber leider auch nicht sagen und so bleibt Nika weiterhin im Ungewissen. Als jedoch nachts unerwartet ein Fremder bei ihr in der WG auftaucht, weiß sie, dass etwas nicht stimmen kann. Sie wendet sich nochmal ihren verworrenen Notizen zu und findet heraus, dass diese Hinweise beinhalten, was sie in den letzten Tagen erlebt hat.

Von da an muss man wirklich aufpassen, dass man nichts überliest. Denn sonst ist es extrem schwer, die weitere Handlung nachvollziehen zu können. Jedes kleinste Detail baut aufeinander auf und ich fand es echt spannend, wie sich die mysteriöse Situation nach und nach aufklärt, aber gleichzeitig auch für Nika verschlimmert. Von dieser Seite her erfüllt das Buch alle Anforderungen, die ich an einen Jugend Thriller habe.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Charaktere. Ich konnte mich leider überhaupt in diese hineinversetzen oder eine Bindung zu ihnen aufbauen. Das hat es mir teilweise auch schwer gemacht, der Geschichte aufmerksam zu folgen. Dabei beinhaltet das Buch viele interessante Personen, die durch diese Distanz jedoch allesamt wie unwichtige Nebencharaktere erscheinen. Das Interesse geht so bei mir schnell verloren, auch wenn die Handlung eigentlich spannend ist.

Wenn ich nun so an die anderen Poznanski Jugendbücher denke, fällt einem ein gewisses Schema im Schreibstil auf. Ich finde, dass „Aquila“ sich sehr ähnlich wie „Layers“ oder „Elanus“ gelesen hat. Geradezu als ob diese Bücher einen Zusammenhang haben bzw. eine Reihe darstellen sollen. Diesen Wiederkennungseffekt kenne ich sonst normalerweise nur von Trilogien oder anderen Mehrteilern. Die Schauplätze und Atmosphäre werden stets sehr detailliert beschrieben, während die Charaktere immer sehr distanziert behandelt werden. Insgesamt empfinde ich den Schreibstil immer als sehr schwer, wodurch viel Konzentration beim Lesen gefragt ist. Das ist auch der Grund warum ich an Poznanski Romanen im Durschnitt länger brauche, als bei vergleichbaren Büchern.

Die Auflösung des Rätsels war letzten Endes sehr raffiniert und bewundere die Autorin sehr dafür, wie sie es geschafft hat, sämtliche Fäden logisch zusammenlaufen zu lassen. Ich kann nur spekulieren, wie viele Mindmaps sie sich gemacht haben muss, um ja kein Detail auszulassen oder zu vergessen. Man ist schockiert und hätte mit vielen gerechnet, aber nicht damit. Am Ende macht alles jedoch Sinn.

Insgesamt empfand ich auch dieses Poznanski Buch wieder als sehr interessant und spannend. Die Zusammenhänge sind intelligent miteinander verknüpft und die Atmosphäre hat dem Thriller Genre alle Ehre gemacht. Die größte Schwäche des Buches sind definitiv die Charaktere, an denen viel Potential verloren geht. Da die Poznanski Romane sich stets von anderen Büchern abgrenzen und einzigartig sind, werde ich aber definitiv auch wieder zu dem nächsten Buch aus ihrer Feder greifen.

Montag, 14. August 2017

Aufgebraucht | Juli & August 2017

Die Hälfte vom August ist ja schon vorüber, deshalb haben sich in diesen "Aufgebraucht" Post auch Produkte aus dem August geschummelt. Ich gehe mit meinen Sachen immer sehr sparsam um, deshalb brauche ich auch sehr lange, um etwas wirklich komplett leer zu machen. Dennoch ist im Juli ein bisschen was zusammengekommen, zu dem ich euch jeweils kurz meine Meinung verraten werde.


Gliss Kur Summer Repair Shampoo und 1-Minute Intensivkur
Ich hatte sowohl Shampoo als auch Kur mit in meinem Sommer Urlaub und ich hatte das Gefühl, dass es meine Haare bei der aggresiven Sonne gut gepflegt hat. Allerdings habe ich keinen Vergleich ob ein ähnliches Shampoo mit entsprechender Kur nicht den selben Effekt erzielt hätte.


ISANA Around the World Duschgel - fernes Tahiti
Das Duschgel riecht so richtig schön nach Sommer. Die Mischung aus Kokos und Litschi riecht sehr angenehm, jedoch bleibt nach dem duschen kaum etwas davon auf der Haut übrig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Duschgel meine Haut austrocknet und ich nach dem Duschen nicht auf Cremen verzichten kann.

The Body Shop - Vanilla Chai Handcreme
Die Vanilla Chai Handcreme war Bestandteil der letztjährigen Weihnachtskollektion. Ich bereue es jetzt schon, dass ich mich nicht mit sämtlichen Produkten der Vanilla Chai Reihe zehnfach eingedeckt habe, denn der Duft ist umwerfend. Auch der Pflegeeffekt der Handcreme hat mir sehr gut gefallen. Perfekt für spröde Winterhände. Ich hoffe, dass es dieses Jahr eine ähnliche Duftreihe in der Weihnachtskollektion geben wird.


Ratiopharm - Hyaluron Augentropfen
Augentropfen gehören zu meiner täglichen Schminkroutine einfach dazu. Ich wache morgens leider immer mit sehr trockenen Augen auf und bin somit auf gute Tropfen angewiesen. Die von Ratiopharm haben mir ganz gut gefallen, jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach welchen, dessen Wirkung länger anhält.

Bioderma - Sébium AKN
Die Sébium Reihe von Bioderma gehört zu meinen Heiligen Gralen. Meine Pflegeroutine besteht zu großen Teilen aus den Bioderma Produkten und meine Haut merkt es quasi über Nacht, wenn ich diese nicht benutze. Ich habe leider eine sehr anstrengende Mischhaut der man es kaum recht machen kann. Aber die Sébium Produkte helfen mir sehr dabei, das Problem unter Kontrolle zu halten.

Freitag, 11. August 2017

Rezension | "Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas

Buchinformationen

Originaltitel: A Court of Thorns and Roses | Autor: Sarah J. Maas | Verlag: DTV Verlag
Format: gebunden mit Schutzumschlag | Seiten: 480 Seiten | ISBN: 978-3-423-76163-5
Preis: 18,95€ [D]

Erschienen am 10. Februar 2017
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Reiheninformation

Band 1: Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen
Band 2: Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Band 3: N.N.
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Ich und dieses Buch hatten wirklich ernsthafte Startschwierigkeiten. Der Prolog zog sich hin, der Schreibstil war mir viel zu trocken und ich dachte wirklich, dass ich es nicht weiterlesen würde. Ich konnte es mir überhaupt nicht erklären, wieso dieses Buch so gehypt wird. Dass ich es im Nachhinein aber abgöttisch lieben würde und selbst eine Woche nach Beenden des Buches immer noch daran denken würde, habe ich tatsächlich nicht erwartet. Aber anscheinend ziehe ich solche Bücher in letzter Zeit verstärkt an. Man sollte ein Buch halt nie nach dem ersten Kapitel beurteilen.

Das Buch erzählt die Geschichte von der neunzehnjährigen Feyre, deren Name ich wahrscheinlich nach wie vor nicht richtig aussprechen kann. Sie lebt in einem ärmlichen Menschendorf südlich der Mauer nach Prythian, dem Land der Fae. Als sie im Wald auf der Jagd ist, begegnet sie einem riesigen Wolf, der ihr jedoch nicht feindselig erscheint. Dennoch sieht sie keine andere Möglichkeit als ihn zu töten, um kein Risiko einzugehen und mit dem Leben davonzukommen.

Durch den Verkauf des Wolffelles erhofft sie sich ein gutes Maß an Geld, um für ihre Familie zu sorgen. Ihr Vater ist dazu nicht mehr in der Lage, seit er das gesamte Vermögen der Familie mit einem kaufmännischen Deal verloren hat und seitdem gebrochen ist. Feyres Schwestern sehen sich aber nach wie vor als etwas Besseres und lassen keine Gelegenheit aus, ihr Schicksal zu bejammern. An Feyres Stelle wäre ich wahrscheinlich schon längst von Zuhause abgehauen, jedoch hat sie ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, auf die Familie aufzupassen.

Jedenfalls hat die Autorin es wirklich grandios hinbekommen, diesen Teil der Geschichte mit einer derartig hoffnungslosen Atmosphäre auszuschmücken, dass ich tatsächlich paarmal das Bedürfnis hatte das Buch beiseite zu legen und einmal durchzuatmen. Jedoch war ich auch an dem Punkt noch kein richtiger Fan des Buches. Ich hatte die Befürchtung, dass diese negative Atmosphäre sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen wird und einfach keine Freude dabei aufkommen wird.

Die Stimmung wendet sich jedoch schlagartig, als buchstäblich die Hölle über Feyres Haus hereinbricht. Eine riesige tierartige Gestalt aus Prythian taucht bei ihr auf und fordert einen Tribut für den getöteten Wolf. Denn dieser war ein Fae, genauso wie das Biest. Man hat es ja fast erwartet, nachdem Feyre im ersten Kapitel schon die Vermutung geäußert hat.

Der Fae verweist auf einen Vertrag zwischen den Fae und den Menschen, welcher besagt, dass ein Leben für das andere herhalten muss. Bedeutet: tötet ein Mensch einen unschuldigen Fae, muss dieser sein Leben dafür geben. Feyre, die sich langsam als ziemlich tough erweist, will für ihre Schuld einstehen und macht sich schon mit dem Gedanken vertraut, von dem Tier in Stücke gerissen zu werden. Dieser bietet ihr jedoch eine andere Möglichkeit an.

Sie soll ihr Leben mit ihm am Frühlingshof in Prythian verbringen. Nicht als Sklavin, sowie die Fae früher Menschen bei sich hatten, sondern quasi als Hofmitglied. Da stellt sich mir jedoch die Frage WIESO??? Erst fordert er ein Leben für seinen getöteten Fae Freund und dann sowas? Irgendwas ist da merkwürdig und dieses Gefühl verstärkt sich von Seite zu Seite.

Von Seite zu Seite ist ein gutes Stichwort, denn ab dann wurde das Buch zu einem Pageturner und hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Mit einem Mal habe ich verstanden, wieso jeder dieses Buch so sehr liebt.

Als Feyre am Frühlingshof ankommt, beginnt die Geschichte dann richtig. Dort erfährt sie von einer Seuche, die den Hof in Angst und Schrecken versetzt und allen Bewohnern langsam ihre Magie raubt. Ich fand es super interessant, als man nach und nach mehr über Prythian erfahren hat und über die Geschichte der Fae. Einige Kreaturen aus der Welt der Fae haben mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, was aber auch dem Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Am Anfang hat mich dieser wirklich abgeschreckt, aber als Feyre dann am Frühlingshof ankommt, hat sich das Blatt echt gewendet. Die Geschichte ist so anschaulich erzählt, dass einem regelrecht ein Film vor Augen abläuft. Man kann gar nicht anders, als sich alles bildlich vorzustellen.

In ihrem neuen Zuhause findet Feyre heraus, dass der Fae der sie ihrer Heimat entrissen hat, auf den Namen Tamlin hört und der High Lord des Frühlingshofes ist. Feyre macht währenddessen keinen Hehl aus ihrem unverblümten Hass gegen die Grausamkeit der Fae, jedoch findet sie schnell heraus, dass der Frühlingshof alles andere als grausam ist. Tamlin versucht ihr ein schönes Leben in seinem Anwesen zu bereiten und einmal mehr fragt man sich, was das ganze eigentlich soll. Hier geht es doch um mehr, als einen Vertrag zwischen Menschen und Fae.

Es wird immer mysteriöser und dann taucht plötzlich jemand auf, auf den man eigentlich das ganze Buch hindurch gewartet hat. Ich zumindest. Denn auf sämtlichen Social Media Kanälen sieht man in Verbindung zu dem Buch eigentlich nur einen Charakter mit Feyre: Rhysand, der mysteriöse Fremde vom Hof der Nacht. Bei seinem ersten richtigen Auftritt bedroht er Tamlin im Auftrag einer unbekannten Macht und Feyre vermutet, das doch mehr hinter der Geschichte über den Frühlingshof steckt, als man ihr erzählen will.

Ihre Vermutung wird schnell zur bitteren Gewissheit und Feyre sieht sich ihrem größten Alptraum gegenüber. Gut für uns, dass wir währenddessen mehr über Rhysand lesen können. Er ist definitiv nicht das, für was man ihn auf den ersten Blick hält. Aber das Bild des mysteriösen Fremden passt einfach zu gut zu ihm und plötzlich versteht man, wieso alle Leute Rhysand und Feyre so vergöttern. Ich habe es so genossen die Szenen mit den beiden zu lesen, es hat einfach so süchtig gemacht. Die Chemie und die Interaktionen zwischen den Beiden ist einfach auf den Punkt und ich hoffe einfach so sehr, dass man viel mehr über Rhysand und seine Geschichte im Folgeband erfährt.

Insgesamt bin ich ein großer Fan der Geschichte geworden und werde mir die Reihe sehr wahrscheinlich auch auf Englisch kaufen. Das ist eigentlich immer ein Zeichen für mich selber, dass mich ein Buch komplett für sich eingenommen hat. Feyre ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin, von der ich einfach gerne noch mehr lesen möchte. So verhält es sich aber tatsächlich fast mit allen Charakteren, weil jeder für sich seinen individuellen Charme hat. Natürlich hat Rhysand es mir besonders angetan, gebe ich ja zu. Ich möchte einfach viel viel mehr aus der Welt der Fae lesen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich so schnell genug davon bekommen werde. Ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Buchreihe.

Dienstag, 8. August 2017

Review + Swatches | Juvia's Place The Saharan Palette

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Paletten von Juvia's Place eigentlich nie so richtig ein Thema für mich waren. Sie waren in Deutschland nur sehr schwer erhältlich und wenn dann nur zu einem völlig überteuerten Preis. Dennoch juckt es einem immer ein wenig in den Fingern, wenn man auf YouTube oder Blogs die ganzen tollen Swatches sieht. Doch selbst die tollste Pigmentierung war nicht Grund genug für mich, irgendwo mit viel Mühe in Übersee zu bestellen.
Plötzlich entschied sich jedoch BeautyBay, einige Produkte von Juvia's Place in ihr Sortiment zu nehmen. Für mich gab es dann kein Zögern mehr und die Neugier siegte.
Leider war die Auswahl nicht sehr groß, und so entschied ich mich für die Saharan Palette.


Wie man sieht, befinden sich in der Farbauswahl hauptsächlich Rot- und Brauntöne. Laut Juvia's Place Website diente die traditionelle Gesichtsbemalung eines afrikanischen Volkes namens Fulani als Inspiration für die Palette. Ich werde wahrscheinlich besonders im Herbst sehr oft zu der Palette greifen, weil ich dann einfach gerne auch mal ein dunkleres Augen Make-Up trage und gerne mal mit Orange- oder Rottönen experimentiere.


Wenn ich mir Swatch Videos auf YouTube anschaue, bin ich ja grundsätzlich immer erstmal ein wenig skeptisch. Es wird ja alles immer sehr beschönigt dargestellt. Bei den Juvia's Place Paletten habe ich immer den Satz vieler YouTuber im Kopf: "Look how pigmented it is!". Dieser Satz weckt in mir dann auch häufig den Drang, selbst herauszufinden wie "pigmented" die Lidschatten denn nun wirklich sind. Man fühlt sich schon ein bisschen herausgefordert. Zu der Saharan Palette kann ich aber guten Gewissens sagen, dass sie tatsächlich so gut pigmentiert ist, wie immer erzählt wird. Die folgenden Swatches habe ich mit dem Finger gemacht, ohne eine Lidschatten Base.


Mein liebster Lidschatten aus der Palette ist definitiv "Fula". Pinke Beerentöne haben es mir momentan einfach angetan. Trotz der unterschiedlichen Texturen, lässt sich jeder Lidschatten einwandfrei auftragen und verblenden. Häufig muss man ja gerade mit den matten Lidschatten in einer Palette kämpfen, da diese eine sehr kreideartige Textur haben. Und auch wenn der schwarze Lidschatten ein wenig danach aussehen mag, kann ich jeden beruhigen, denn auch mit "Chad" lässt sich ohne Probleme arbeiten. Im Alltag habe ich in den letzten Wochen häufig "Katsina" in der Lidfalte und am unteren Wimpernkranz, sowie "Lulu" auf dem gesamten Lid getragen. Mit einer Base halten die Lidschatten den ganzen Tag ohne zu verrutschen und an Farbe zu verlieren.

Insgesamt bin ich mit der Palette sehr zufrieden. Jeder der die Möglichkeit hat, unkompliziert an sie heranzukommen, investiert in eine solide Palette mit tollen Farben. Man braucht keine zusätzlichen Lidschatten um ein komplettes Augen Makeup damit zu zaubern, sondern hat alles, was man braucht, in einem Paket. Egal ob Alltags- oder Augen Makeup, die Saharan Palette kann man zu jedem Anlass nutzen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension | "Paper Prince" von Erin Watt

Buchinformationen

Originaltitel: Broken Prince | Autor: Erin Watt | Verlag: Piper Verlag
Format: Paperback | Seiten: 368 Seiten | ISBN: 978-3-492-06072-1
Preis: 12,99€ [D]

Erschienen am 03. April 2017
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Reiheninformation

Band 1: Paper Princess | Band 2: Paper Prince | Band 3: Paper Palace
Band 4: Paper Passion (erscheint am 02.11.2017)
Band 5: Paper Paradise (erscheint am 01.02.2018)
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„Paper Prince“ ist der zweite Band der Paper Serie und knüpft direkt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Im Gegensatz zu „Paper Princess“ wird die Geschichte hier abwechselnd aus der Perspektive von Reed und Ella erzählt. Das bedeutet, wir bekommen endlich auch mal Reeds Sicht der Dinge geschildert. Besonders interessant fand ich zu lesen, wie er das Ende des ersten Bandes erlebt hat. Diverse Ereignisse werden so in ein ganz anderes Licht gerückt und ich finde, dass es clever gelöst wurde, im zweiten Band Reeds Perspektive mit einzubauen.

Nach Ellas Verschwinden hängt der Haussegen zwischen den Brüdern im Hause Royal ordentlich schief, denn jedem ist klar: Reed ist schuld. Meiner Meinung nach wurde es auch mal Zeit, dass die anderen Brüder ihm mal klar zeigen, was Sache ist.

Nun hatte ich erwartet, dass die Haupthandlung des Buches darin besteht, Ella zu finden und zur Rückkehr zu bewegen. Ob mir das so gut gefallen hätte, ist fragwürdig und zum Glück kam es auch anders. Denn dieser Part war bereits vor Ende der ersten hundert Seiten abgehandelt. Vielmehr steht hier besonders Reeds Konflikt mit sich selber und seinen vergangenen Taten im Mittelpunkt, ebenso wie seine Beziehung zu Ella. Hauptpunkt der Geschichte sind jedoch Brookes dubiose Machenschaften.

Nachdem Brooke ja eher einen untergeordneten Part in „Paper Princess“ gespielt hat, ist sie in „Paper Prince“ eindeutig die Hauptantagonistin. Zur Seite steht ihr dabei Dinah, die Exfrau von Ellas verstorbenem Vater. Es hat den Anschein, als ob sie beide die Royals um eine ganze Menge Geld erleichtern wollen, jedoch jeweils auf ihre eigene Art und Weise. Die beiden sind buchstäblich das personifizierte Böse. Die Intrigen sind also vorprogrammiert, was ich ja an einem Roman immer ganz reizend finde. Man weiß nie, was die werten Damen als nächstes planen um zu ihrem eigenen Vorteil Leute zu vernichten.

Und während Ella vehement versucht Reed zu ignorieren, schreitet Brooke zur Tat und verlangt von Reed, dass er ihr dabei hilft, wieder mit Callum zusammenzukommen und ihm ihr Kind unterzujubeln. Als wäre dies nicht genug, zerbricht nun auch noch das Machtgefüge der Royals an der Schule. Sehr zum Leidwesen seiner Brüder. Besonders Easton hält Reed nun immer wieder vor Augen, was er eigentlich angerichtet hat. Ich muss auch zugeben, dass mir Easton als Charakter immer mehr gefällt. Ich habe es wirklich genossen, seine Szenen mit Ella zu lesen, da man wirklich merkt, wie sehr er mittlerweile an ihr hängt und welches Verhältnis sie zueinander aufgebaut haben (auf rein geschwisterlicher Basis natürlich). Auf eine gewisse Art und Weise brauchen die Beiden einander und es ist einfach schön zu lesen.

Ellas Disput mit Reed und ihr spontanes Verschwinden hat nun aber leider auch zur Folge, dass sie in der Schule wieder Opfer grausamer Anfeindungen wird. Besonders Jordan glaubt nun die Fäden an der Astor Park in der Hand zu haben, wo Reed alles schleifen lässt, und verspricht Ella das Leben zur Hölle zu machen. Und das die werten Schüler der Astor Park nicht zimperlich sind, wissen wir spätestens seit Ellas Aufeinandertreffen mit Daniel Delacorte im ersten Band. Man wird also kaum sagen können, dass beim Lesen Langeweile auftritt. Ella wächst jedoch langsam in ihre Rolle als Royal hinein und so dürfen wir miterleben, wie sie den Spieß einfach mal umdreht. Ich habe es ja immer sehr gerne, wenn man Charakter Entwicklungen in einer Buchreihe beobachten kann und ich denke, dass wir von Ella noch einiges erwarten können.

Obwohl es zwischen Ella und Reed ja ordentlich gekracht hat, gibt es zum Glück nicht diese großen melodramatischen Momenten zwischen den Beiden. Ella vertritt ihre Meinung und macht es Reed wirklich nicht einfach. Dieser wirkt mittlerweile nahezu gebrochen und hat nur noch eines im Kopf: Ella zurückzugewinnen. Letzten Endes müssen wir aber nicht komplett auf die romantischen Liebesszenen verzichten, denn im Endeffekt ist „Paper Prince“ schließlich ein New Adult Roman. Ein großer Pluspunkt ist auch an dieser Stelle wieder, dass es diverse Kapitel aus Reeds Perspektive gibt, die auch die Kehrseite zu Ellas Wahrnehmung zeigen.

Band 2 der Paper Reihe lebt also von allerhand Intrigen und Spannung. Die Geschichte ist sehr unberechenbar und man weiß nie, was als nächstes passieren wird. Durch den leichten Schreibstil ist die Geschichte schön kurzweilig und man kann sie gut in einem Rutsch weglesen.

Das Ende hat mich wirklich offenem Mund dasitzen lassen und ich habe es satte dreimal gelesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte. Selten habe ich so einen Cliffhanger vor Augen gehabt. Es gibt keinen Zweifel, dass ich so schnell es geht zur Fortsetzung greifen werde und diese mit Sicherheit genauso verschlingen werde.

Freitag, 14. Juli 2017

Mein riesen Sephora und Douglas Haul | Too Faced, Kat von D, Huda Beauty und Becca

Vor einigen Tagen habe ich bereits auf Instagram ein Foto von meinem Sephora und Douglas Haul gepostet und es hat für meine Verhältnisse wirklich viele Likes bekommen. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut und da ich selber immernoch ganz aufgeregt bin was meine neuen Schätze angeht, wollte ich euch gerne alles detailliert in einem Blogpost vorstellen. Tatsächlich ist genau ein Teil von Douglas und der Rest stammt aus dem frisch gelaunchten deutschen Sephora/Galeria Kaufhof Onlineshop.


Fangen wir gleich mal mit einem Must-Have an, wo ich gar nicht lange überlegen musste. Für mich war von Anfang an klar, sobald Sephora seinen Shop öffnet, werde ich mir die Sweet Peach Palette kaufen. Es gibt ja viele Blogger und Youtuber, die den Geruch der Palette überhaupt nicht ausstehen können. Ich für meinen Teil finde den Geruch aber tatsächlich toll. Ob es jetzt wirklich nach Pfirsichen riecht, sei jetzt mal dahingestellt. Es riecht aber auf jeden Fall sehr süßlich und lecker!


Das wichtigste an einer Lidschatten Palette ist aber nicht der Geruch, sondern die Farben. Mein Hautton schwankt je nach Jahreszeit zwischen hell und leicht gebräunt. Und die Farben in der Palette schmeicheln beidem. Sie sind alle sehr tragbar im Alltag und durch die Paech Töne mal etwas Besonderes im Vergleich zu den regulären Nude Tönen. Allerdings glaube ich, dass ich bevorzugt im Frühling und Sommer zur Sweet Paech Palette greifen werde und im Herbst und Winter dann lieber wieder auf etwas dunklere Töne umsteige.


Ein weiterer großer Wunsch von mir war die Alchemist Highlighter Palette von Kat von D. Ich habe vorher schon gehört, dass die Highlighter sehr klein sein sollen, aber in echt kamen sie mir fast noch kleiner als erwartet vor. Sie sind gerade mal so groß wie ein 1€ Stück. Jedoch bin ich so begeistert von der Palette, dass ich mich gar nicht lange darüber aufregen möchte.



Sobald ich die Highlighter das erste Mal geswatched habe, war ich sofort verliebt. Ich habe einfach eine Schwäche für Duochrome Highlighter. Für ein auffälliges Abend Makeup kann man soviel damit anstellen, aber auch im Alltag trage ich diese gerne leicht aufgetragen, nur mit Foundation und Maskara geschminkt. Besonders im Augen Innenwinkel machen sich Duochromes immer ganz wundervoll.


Da ich mich einmal quer durch alle Marken gekauft habe, machen wir nun weiter mit den Liquid Lipsticks von Huda Beauty. Bei der Farbauswahl ist mir gleich aufgefallen, dass diese eher für Mädels mit einem dunkleren Hautton gemacht sind. Nichts desto trotz habe ich mich an die Farbe "Muse" herangewagt, ein schönes Bordeauxrot. Wenn ich nicht gebräunt bin, sieht er tatsächlich etwas zu dunkel an mir aus. Aber mit einem Teint der so richtig schön von der Sonne geküsst wurde, ist die Farbe mit Sicherheit der Knaller. Vielleicht kommt der Sommer ja noch zu uns.


Als nächstes habe ich mir einen der Sweethearts Blushes in der Farbe "Peach Beach" von Too Faced gegönnt. Die Farbabgabe ist tatsächlich nicht so gigantisch, aber dafür zaubert der Blush einen zart gebräunten Effekt auf den Wangen. Mich ärgern die Schimmerpartikel ein bisschen, weil die teilweise doch sehr stark glitzern wenn man in der Sonne ist. Aber trotzdem gefällt mir die Farbe ganz gut und ich werde noch ein wenig damit herumexperimentieren.



Mein letzter Artikel der Sephora im Warenkorb gelandet ist, ist die Too Faced Natural Love Palette. Meine Lieblingstöne waren gleich von Anfang an "Kittens" und "Bunny Nose". Ich finde die Farbauswahl wirklich sehr gelungen, auch wenn die Lidschatten von der Qualität alle sehr unterschiedlich sind. Man muss halt ein bisschen herumprobieren um das beste Ergebnis zu erzielen.


Hier nochmal ein paar Swatches meiner Lieblingstöne (von oben nach unten): Bunny Nose, Kittens, Fairytale, Honeymoon, Love Bug

Mein letztes Schätzen habe ich mir bei Douglas bestellt. Da diese ja nun auch Becca in ihr Sortiment übernommen haben, konnte ich nicht widerstehen und habe mir den Prysmatic Amethyst Highlighter gegönnt. Meine Liebe zu Duochrome Highlightern habe ich ja oben schon erwähnt, deshalb ist es auch kein Wunder, dass ich diesen hier wirklich anbete.



Wie man sieht, hinterlässt der Highlighter nur einen leichten Hauch an rosafarbenem Glow und macht sich deshalb auch perfekt im Alltag. Grundsätzlich muss man mit farbigen Highlightern ja immer vorsichtig umgehen, das es sonst wirklich seltsam aussieht. Aber auch als Ergänzung zu einem dezenten Augenmakeup macht sich der Prysmatic Amethyst wirklich gut.


Das war also mein zugegebenermaßen sehr ausschweifender Beauty Haul und diesen Monat wird hoffentlich auch nichts mehr dazukommen. Ich bin gespannt was Sephora und Douglas sonst noch so in ihre Shops aufnehmen werden, auch wenn das nichts Gutes für den Geldbeutel bedeutet. Trotzdem war es mal schön, sich so viel zu gönnen, da ich an jedem einzelnen Teil viel Freude habe. Wie schaut es bei euch aus? Was habt ihr euch schon von Sephora gegönnt?