Montag, 14. August 2017

Aufgebraucht | Juli & August 2017

Die Hälfte vom August ist ja schon vorüber, deshalb haben sich in diesen "Aufgebraucht" Post auch Produkte aus dem August geschummelt. Ich gehe mit meinen Sachen immer sehr sparsam um, deshalb brauche ich auch sehr lange, um etwas wirklich komplett leer zu machen. Dennoch ist im Juli ein bisschen was zusammengekommen, zu dem ich euch jeweils kurz meine Meinung verraten werde.


Gliss Kur Summer Repair Shampoo und 1-Minute Intensivkur
Ich hatte sowohl Shampoo als auch Kur mit in meinem Sommer Urlaub und ich hatte das Gefühl, dass es meine Haare bei der aggresiven Sonne gut gepflegt hat. Allerdings habe ich keinen Vergleich ob ein ähnliches Shampoo mit entsprechender Kur nicht den selben Effekt erzielt hätte.


ISANA Around the World Duschgel - fernes Tahiti
Das Duschgel riecht so richtig schön nach Sommer. Die Mischung aus Kokos und Litschi riecht sehr angenehm, jedoch bleibt nach dem duschen kaum etwas davon auf der Haut übrig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Duschgel meine Haut austrocknet und ich nach dem Duschen nicht auf Cremen verzichten kann.

The Body Shop - Vanilla Chai Handcreme
Die Vanilla Chai Handcreme war Bestandteil der letztjährigen Weihnachtskollektion. Ich bereue es jetzt schon, dass ich mich nicht mit sämtlichen Produkten der Vanilla Chai Reihe zehnfach eingedeckt habe, denn der Duft ist umwerfend. Auch der Pflegeeffekt der Handcreme hat mir sehr gut gefallen. Perfekt für spröde Winterhände. Ich hoffe, dass es dieses Jahr eine ähnliche Duftreihe in der Weihnachtskollektion geben wird.


Ratiopharm - Hyaluron Augentropfen
Augentropfen gehören zu meiner täglichen Schminkroutine einfach dazu. Ich wache morgens leider immer mit sehr trockenen Augen auf und bin somit auf gute Tropfen angewiesen. Die von Ratiopharm haben mir ganz gut gefallen, jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach welchen, dessen Wirkung länger anhält.

Bioderma - Sébium AKN
Die Sébium Reihe von Bioderma gehört zu meinen Heiligen Gralen. Meine Pflegeroutine besteht zu großen Teilen aus den Bioderma Produkten und meine Haut merkt es quasi über Nacht, wenn ich diese nicht benutze. Ich habe leider eine sehr anstrengende Mischhaut der man es kaum recht machen kann. Aber die Sébium Produkte helfen mir sehr dabei, das Problem unter Kontrolle zu halten.

Freitag, 11. August 2017

Rezension | "Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas

Buchinformationen

Originaltitel: A Court of Thorns and Roses | Autor: Sarah J. Maas | Verlag: DTV Verlag
Format: gebunden mit Schutzumschlag | Seiten: 480 Seiten | ISBN: 978-3-423-76163-5
Preis: 18,95€ [D]

Erschienen am 10. Februar 2017
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Reiheninformation

Band 1: Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen
Band 2: Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Band 3: N.N.
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Ich und dieses Buch hatten wirklich ernsthafte Startschwierigkeiten. Der Prolog zog sich hin, der Schreibstil war mir viel zu trocken und ich dachte wirklich, dass ich es nicht weiterlesen würde. Ich konnte es mir überhaupt nicht erklären, wieso dieses Buch so gehypt wird. Dass ich es im Nachhinein aber abgöttisch lieben würde und selbst eine Woche nach Beenden des Buches immer noch daran denken würde, habe ich tatsächlich nicht erwartet. Aber anscheinend ziehe ich solche Bücher in letzter Zeit verstärkt an. Man sollte ein Buch halt nie nach dem ersten Kapitel beurteilen.

Das Buch erzählt die Geschichte von der neunzehnjährigen Feyre, deren Name ich wahrscheinlich nach wie vor nicht richtig aussprechen kann. Sie lebt in einem ärmlichen Menschendorf südlich der Mauer nach Prythian, dem Land der Fae. Als sie im Wald auf der Jagd ist, begegnet sie einem riesigen Wolf, der ihr jedoch nicht feindselig erscheint. Dennoch sieht sie keine andere Möglichkeit als ihn zu töten, um kein Risiko einzugehen und mit dem Leben davonzukommen.

Durch den Verkauf des Wolffelles erhofft sie sich ein gutes Maß an Geld, um für ihre Familie zu sorgen. Ihr Vater ist dazu nicht mehr in der Lage, seit er das gesamte Vermögen der Familie mit einem kaufmännischen Deal verloren hat und seitdem gebrochen ist. Feyres Schwestern sehen sich aber nach wie vor als etwas Besseres und lassen keine Gelegenheit aus, ihr Schicksal zu bejammern. An Feyres Stelle wäre ich wahrscheinlich schon längst von Zuhause abgehauen, jedoch hat sie ihrer Mutter auf dem Sterbebett versprochen, auf die Familie aufzupassen.

Jedenfalls hat die Autorin es wirklich grandios hinbekommen, diesen Teil der Geschichte mit einer derartig hoffnungslosen Atmosphäre auszuschmücken, dass ich tatsächlich paarmal das Bedürfnis hatte das Buch beiseite zu legen und einmal durchzuatmen. Jedoch war ich auch an dem Punkt noch kein richtiger Fan des Buches. Ich hatte die Befürchtung, dass diese negative Atmosphäre sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen wird und einfach keine Freude dabei aufkommen wird.

Die Stimmung wendet sich jedoch schlagartig, als buchstäblich die Hölle über Feyres Haus hereinbricht. Eine riesige tierartige Gestalt aus Prythian taucht bei ihr auf und fordert einen Tribut für den getöteten Wolf. Denn dieser war ein Fae, genauso wie das Biest. Man hat es ja fast erwartet, nachdem Feyre im ersten Kapitel schon die Vermutung geäußert hat.

Der Fae verweist auf einen Vertrag zwischen den Fae und den Menschen, welcher besagt, dass ein Leben für das andere herhalten muss. Bedeutet: tötet ein Mensch einen unschuldigen Fae, muss dieser sein Leben dafür geben. Feyre, die sich langsam als ziemlich tough erweist, will für ihre Schuld einstehen und macht sich schon mit dem Gedanken vertraut, von dem Tier in Stücke gerissen zu werden. Dieser bietet ihr jedoch eine andere Möglichkeit an.

Sie soll ihr Leben mit ihm am Frühlingshof in Prythian verbringen. Nicht als Sklavin, sowie die Fae früher Menschen bei sich hatten, sondern quasi als Hofmitglied. Da stellt sich mir jedoch die Frage WIESO??? Erst fordert er ein Leben für seinen getöteten Fae Freund und dann sowas? Irgendwas ist da merkwürdig und dieses Gefühl verstärkt sich von Seite zu Seite.

Von Seite zu Seite ist ein gutes Stichwort, denn ab dann wurde das Buch zu einem Pageturner und hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Mit einem Mal habe ich verstanden, wieso jeder dieses Buch so sehr liebt.

Als Feyre am Frühlingshof ankommt, beginnt die Geschichte dann richtig. Dort erfährt sie von einer Seuche, die den Hof in Angst und Schrecken versetzt und allen Bewohnern langsam ihre Magie raubt. Ich fand es super interessant, als man nach und nach mehr über Prythian erfahren hat und über die Geschichte der Fae. Einige Kreaturen aus der Welt der Fae haben mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt, was aber auch dem Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Am Anfang hat mich dieser wirklich abgeschreckt, aber als Feyre dann am Frühlingshof ankommt, hat sich das Blatt echt gewendet. Die Geschichte ist so anschaulich erzählt, dass einem regelrecht ein Film vor Augen abläuft. Man kann gar nicht anders, als sich alles bildlich vorzustellen.

In ihrem neuen Zuhause findet Feyre heraus, dass der Fae der sie ihrer Heimat entrissen hat, auf den Namen Tamlin hört und der High Lord des Frühlingshofes ist. Feyre macht währenddessen keinen Hehl aus ihrem unverblümten Hass gegen die Grausamkeit der Fae, jedoch findet sie schnell heraus, dass der Frühlingshof alles andere als grausam ist. Tamlin versucht ihr ein schönes Leben in seinem Anwesen zu bereiten und einmal mehr fragt man sich, was das ganze eigentlich soll. Hier geht es doch um mehr, als einen Vertrag zwischen Menschen und Fae.

Es wird immer mysteriöser und dann taucht plötzlich jemand auf, auf den man eigentlich das ganze Buch hindurch gewartet hat. Ich zumindest. Denn auf sämtlichen Social Media Kanälen sieht man in Verbindung zu dem Buch eigentlich nur einen Charakter mit Feyre: Rhysand, der mysteriöse Fremde vom Hof der Nacht. Bei seinem ersten richtigen Auftritt bedroht er Tamlin im Auftrag einer unbekannten Macht und Feyre vermutet, das doch mehr hinter der Geschichte über den Frühlingshof steckt, als man ihr erzählen will.

Ihre Vermutung wird schnell zur bitteren Gewissheit und Feyre sieht sich ihrem größten Alptraum gegenüber. Gut für uns, dass wir währenddessen mehr über Rhysand lesen können. Er ist definitiv nicht das, für was man ihn auf den ersten Blick hält. Aber das Bild des mysteriösen Fremden passt einfach zu gut zu ihm und plötzlich versteht man, wieso alle Leute Rhysand und Feyre so vergöttern. Ich habe es so genossen die Szenen mit den beiden zu lesen, es hat einfach so süchtig gemacht. Die Chemie und die Interaktionen zwischen den Beiden ist einfach auf den Punkt und ich hoffe einfach so sehr, dass man viel mehr über Rhysand und seine Geschichte im Folgeband erfährt.

Insgesamt bin ich ein großer Fan der Geschichte geworden und werde mir die Reihe sehr wahrscheinlich auch auf Englisch kaufen. Das ist eigentlich immer ein Zeichen für mich selber, dass mich ein Buch komplett für sich eingenommen hat. Feyre ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin, von der ich einfach gerne noch mehr lesen möchte. So verhält es sich aber tatsächlich fast mit allen Charakteren, weil jeder für sich seinen individuellen Charme hat. Natürlich hat Rhysand es mir besonders angetan, gebe ich ja zu. Ich möchte einfach viel viel mehr aus der Welt der Fae lesen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich so schnell genug davon bekommen werde. Ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Buchreihe.

Dienstag, 8. August 2017

Review + Swatches | Juvia's Place The Saharan Palette

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Paletten von Juvia's Place eigentlich nie so richtig ein Thema für mich waren. Sie waren in Deutschland nur sehr schwer erhältlich und wenn dann nur zu einem völlig überteuerten Preis. Dennoch juckt es einem immer ein wenig in den Fingern, wenn man auf YouTube oder Blogs die ganzen tollen Swatches sieht. Doch selbst die tollste Pigmentierung war nicht Grund genug für mich, irgendwo mit viel Mühe in Übersee zu bestellen.
Plötzlich entschied sich jedoch BeautyBay, einige Produkte von Juvia's Place in ihr Sortiment zu nehmen. Für mich gab es dann kein Zögern mehr und die Neugier siegte.
Leider war die Auswahl nicht sehr groß, und so entschied ich mich für die Saharan Palette.


Wie man sieht, befinden sich in der Farbauswahl hauptsächlich Rot- und Brauntöne. Laut Juvia's Place Website diente die traditionelle Gesichtsbemalung eines afrikanischen Volkes namens Fulani als Inspiration für die Palette. Ich werde wahrscheinlich besonders im Herbst sehr oft zu der Palette greifen, weil ich dann einfach gerne auch mal ein dunkleres Augen Make-Up trage und gerne mal mit Orange- oder Rottönen experimentiere.


Wenn ich mir Swatch Videos auf YouTube anschaue, bin ich ja grundsätzlich immer erstmal ein wenig skeptisch. Es wird ja alles immer sehr beschönigt dargestellt. Bei den Juvia's Place Paletten habe ich immer den Satz vieler YouTuber im Kopf: "Look how pigmented it is!". Dieser Satz weckt in mir dann auch häufig den Drang, selbst herauszufinden wie "pigmented" die Lidschatten denn nun wirklich sind. Man fühlt sich schon ein bisschen herausgefordert. Zu der Saharan Palette kann ich aber guten Gewissens sagen, dass sie tatsächlich so gut pigmentiert ist, wie immer erzählt wird. Die folgenden Swatches habe ich mit dem Finger gemacht, ohne eine Lidschatten Base.


Mein liebster Lidschatten aus der Palette ist definitiv "Fula". Pinke Beerentöne haben es mir momentan einfach angetan. Trotz der unterschiedlichen Texturen, lässt sich jeder Lidschatten einwandfrei auftragen und verblenden. Häufig muss man ja gerade mit den matten Lidschatten in einer Palette kämpfen, da diese eine sehr kreideartige Textur haben. Und auch wenn der schwarze Lidschatten ein wenig danach aussehen mag, kann ich jeden beruhigen, denn auch mit "Chad" lässt sich ohne Probleme arbeiten. Im Alltag habe ich in den letzten Wochen häufig "Katsina" in der Lidfalte und am unteren Wimpernkranz, sowie "Lulu" auf dem gesamten Lid getragen. Mit einer Base halten die Lidschatten den ganzen Tag ohne zu verrutschen und an Farbe zu verlieren.

Insgesamt bin ich mit der Palette sehr zufrieden. Jeder der die Möglichkeit hat, unkompliziert an sie heranzukommen, investiert in eine solide Palette mit tollen Farben. Man braucht keine zusätzlichen Lidschatten um ein komplettes Augen Makeup damit zu zaubern, sondern hat alles, was man braucht, in einem Paket. Egal ob Alltags- oder Augen Makeup, die Saharan Palette kann man zu jedem Anlass nutzen.